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Elektroauto: Diese Stromer kommen bis 2013

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Alternative Antriebe  

Wann kommen welche Elektroautos?

05.05.2010, 16:04 Uhr | mid

Elektroauto: Diese Stromer kommen bis 2013. Serienreife Elektroautos (Fotos: Hersteller)

Serienreife Elektroautos (Fotos: Hersteller)

Das Elektroauto ist in aller Munde, zu kaufen gibt es allerdings noch kaum einen Stromflitzer. Das soll sich jedoch bald ändern. Der ADAC hat auf Basis der Hersteller-Ankündigungen einen Fahrplan bis 2013 erstellt. Die Kunden können in den kommenden Jahren unter einem durchaus passablen Angebot ihr passendes Elektroauto wählen. Doch die Autos bleiben zunächst jedoch teuer und sind nur in kleiner Stückzahl erhältlich.

Elektro-Kleinwagen kosten rund 40.000 Euro

Schon auf dem Markt angeboten werden unter anderem der mehr als 100.000 Euro teure Elektro-Sportwagen Tesla Roadster und der rund 42.000 Euro teure Kleinstwagen Karabag 500 E, ein auf Stromantrieb umgerüsteter Fiat 500. Im Herbst sollen der Kleintransporter Mercedes-Benz Vito und der Kleinstwagen Mitsubishi iMiEV hinzukommen. Wenig später bekommt letzterer Gesellschaft von seinen baugleichen Brüdern Peugeot Ion und Citroën C-Zero. Preise sind noch nicht bekannt, sie dürften aber ebenfalls bei rund 40.000 Euro liegen.

Opel Ampera kommt 2011

Eine weitere Welle von Elektroautos ist für 2011 angekündigt. Dann sollen unter anderem die Elektroversionen des Hochdach-Kombi Renault Kangoo und die Kompaktlimousine Renault Fluence zu haben sein. Für Ende 2011 ist auch der Opel Ampera angekündigt, der dank eines bordeigenen Stromgenerators deutlich höhere Reichweiten als normale Elektroautos erreichen soll.

Deutsche E-Autos erst 2013

Auch 2012 gibt es vielversprechende neue Elektro-Autos. So will der Elektro-Pionier in diesem Jahr einen neuen Strom-Sportler auf den Markt bringen. Die deutschen Autobauer üben sich noch in Zurückhaltung und bringen erst 2013 die ersten Modelle auf den Markt, wie zum Beispiel die E-Version des VW Golf.

Autos für Technik-Freaks

Genaue Preise für die kommenden Modelle nennt noch kaum ein Hersteller, ebenso bleibt die Zahl der jeweils überhaupt angebotenen Fahrzeuge häufig noch im Dunkeln. Knackpunkt beim Elektroauto ist zurzeit noch die Batterie: Die Akkus sind extrem teuer und erlauben nur wenig mehr als 100 Kilometer Fahrt pro Ladung. Autos mit einem derart engen Aktionsradius und extrem hohen Kosten eignen sich nach Sicht von Experten zunächst vor allem als Fahrzeuge für Flotten von Unternehmen und Behörden oder als Zweitwagen für technikinteressierte Privatnutzer.

Milliardenschwere Subventionen

Viele Staaten legen daher milliardenschwere Verkaufsförderprogramme auf, die die finanzielle Hürde senken sollen. In Deutschland sind solche Staatszuschüsse nicht geplant.

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