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Elektroautos: Batterieanhänger soll Reichweite erhöhen

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Batterieanhänger soll Reichweite von Elektroautos erhöhen

21.11.2012, 10:25 Uhr | mid/roe, t-online.de

Elektroautos: Batterieanhänger soll Reichweite erhöhen. Der Batterieanhänger "ebuggy" (Quelle: ebuggy)

Der Batterieanhänger "ebuggy" (Quelle: ebuggy)

Ein mit Batterien versehener Pkw-Anhänger soll helfen, die Reichweite von Elektroautos zu erhöhen. Der "ebuggy", so sein Name, könnte den E-Mobilen praktisch unbegrenzte Reichweiten bei Reisen auf Autobahnen ermöglichen.

Große Batterien, die direkt im Auto verbaut sind, um eine hohe, rein elektrisch gefahrene Reichweite zu erzielen, könnten so bald der Vergangenheit angehören. Zumindest, wenn es nach dem Elektromobiliätsprojekt "ebuggy" geht.

Relaisstationen für den Anhängertausch

Um den Fahrern von Elektrofahrzeugen lange Fernfahrten zu ermöglichen, soll an den Autobahnen ein Netz von Relaisstationen entstehen. Dort können die Anhänger an ein Elektrofahrzeug angehängt oder leere gegen voll geladene ausgetauscht werden.

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Ist das Fahrzeug im Zielgebiet angekommen, so wird der Anhänger an der letzten Raststätte wieder abgegeben. Jegliche Reichweitenangst wäre damit passé. Damit dies logistisch funktioniert, ist eine Lösung via Satellitennavigation erarbeitet worden.

Bund unterstützt das Projekt "ebuggy"

Diese soll die Bewegung der Anhänger-Flotte in Echtzeit überwachen und steuern können. Das Projekt hat kürzlich seine erste Bewährungsprobe bestanden und die "European Satellite Navigation Competition 2012" für die Region Hessen gewonnen.

Relaisstationen für den "ebuggy" (Quelle: ebuggy)Relaisstationen für den "ebuggy" (Quelle: ebuggy) Der Prototyp wurde mit Unterstützung des Deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und Partnern wie dem Fraunhofer Institut IPA und der Universität Stuttgart gebaut. Nicht nur der Autofahrer, vor allem auch die Autoindustrie würde von dieser Entwicklungsidee profitieren, sofern sie umgesetzt wird. Denn die Lösung würde es den Herstellern ermöglichen, Elektrofahrzeuge mit kleineren Batterien zu bauen. Das wiederum würde zu einem attraktiveren Kaufpreis führen. "Für größere Distanzen gibt es ja ebuggy", so Dr. Manfred Baumgärtner, Geschäftsführer der ebuggy GmbH.

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