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Ferdinand Dudenhöffer: Für Elektroautos sieht es schlecht aus

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Dudenhöffer: "Es sieht schlecht aus für die Elektromobilität"

27.05.2013, 10:52 Uhr | dpa

Ferdinand Dudenhöffer: Für Elektroautos sieht es schlecht aus. Elektroautos werden es auch in Zukunft schwierig haben (Quelle: dpa)

Elektroautos werden es auch in Zukunft schwierig haben (Quelle: dpa)

Elektroautos werden es auch in Zukunft schwer haben. Davon ist der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer überzeugt. "Es sieht schlecht aus für die Elektromobilität in Deutschland", sagte Dudenhöffer anlässlich des "Elektroauto-Gipfels" am Montag.

Elektroautos: "Kleinteilige" Programme

Dudenhöffer ist skeptisch: "Nach meiner Einschätzung wird es nicht klappen, die Elektromobilität in den nächsten zehn Jahren in Deutschland zum Laufen zu bringen." Die Regierungsprogramme seien viel zu kleinteilig und entfalteten daher keine Wirkung, sagte der Experte von der Universität Duisburg-Essen.

"Kleinkleckersdorf-Projektchen"

"Mit Kleinkleckersdorf-Projektchen entsteht kein Aufbruch. Es fehlt die große Demonstration der Elektromobilität bei den Bürgern", sagte der Autoexperte weiter.

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Bekannte Elektroauto-Probleme

Es fehle eine Ladestruktur, zudem gebe es Probleme bei den Reichweiten von Elektroautos. Außerdem seien die Elektroautos noch viel teurer als herkömmliche Fahrzeuge. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres sind bundesweit 1509 Elektroautos neu zugelassen worden, im Gesamtjahr "werden es nicht mehr als 3700 Elektroautos werden", sagte Dudenhöffer. "Das ist weniger als die Nische in der Nische."

Ramsauer: "Begeisterung" ist notwendig

Trotz des schleppenden Absatzes bei Elektroautos gibt sich Verkehrsminister Peter (CSU) zuversichtlich. Wenn es erst in der Breite ein Angebot gebe, werde sich die Nachfrage auch einstellen, sagte der CSU-Politiker. Statt Skepsis sei "Begeisterung" notwendig.

"Elektroauto-Gipfel" in Berlin

In Berlin werden neben mehreren Bundesministern und Top-Managern der Autoindustrie auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet, um sich über den Stand der Zukunftstechnologie zu informieren. Das Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million E-Autos auf die Straßen zu bringen. Bisher gibt es nur sehr wenige E-Autos.

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