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BMW i3: Elektroauto zum Kampfpreis auf der IAA 2013 zu sehen

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BMW i3 Prototyp  

Erster Test mit dem Stromer

22.07.2013, 14:23 Uhr | Press-Inform

BMW i3: Elektroauto zum Kampfpreis auf der IAA 2013 zu sehen. BMW i3: Premiere Ende Juli (Quelle: Hersteller)

BMW i3: Premiere Ende Juli (Quelle: Hersteller)

Die Münchner machen ernst: Mit dem Elektroauto i3 möchte BMW den ersten großen Schritt in Richtung Autozukunft gehen. Das Kompaktmodell i3 feiert Ende Juli seine Premiere und wird ebenfalls auf der IAA 2013 stehen. In Deutschland soll der Wagen für knapp 35.000 Euro zu haben sein - das ist günstiger als erwartet.

BMW i3: In 7 Sekunden auf Tempo 100

Ein Tritt auf das Gaspedal und der 3,99 Meter lange BMW i3 flitzt los wie von der Tarantel gestochen. 40, 60 und 80 km/h leuchten in kurzer Folge im kleinen Display hinter dem Steuer auf. Die 100er-Marke fällt nach kaum mehr als sieben Sekunden. Der 2,57 Meter lange Radstand macht sich bei dem Citymobil dabei ebenso angenehm bemerkbar, wie die Unterbringung des 230 Kilogramm schweren Akkupaketes im Fahrzeugunterboden. Die i3-Fahrgastzelle besteht aus gerade einmal 130 Teilen. Motor, Akkupaket, Fahrwerk, Crash- und Sicherheitszonen befinden sich in dem Alurahmen.

Gutes Handling in den Kurven

Der niedrige Schwerpunkt des BMW i3 zeigt seine guten Seiten auf dem Handlingparcour. Obwohl das E-Modell auf dünnen 19-Zoll-Pneus mit 155er Breite unterwegs ist, fegt er um die Pylonen wie ein großer. Ein Grund ist die Position des Elektromotors an der Hinterachse.

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170 PS starker Elektromotor

Wer den Fuß vom Gas nimmt, bremst den i3 automatisch ein. Der Elektromotor wird dann automatisch zum Generator und läuft rückwärts um Energie rückzugewinnen. Bei höheren Tempi wird gesegelt. Alles ist beim i3-Fahren auf maximale Effizienz ausgelegt. Der Motor im BMW i3 ist eine Weiterentwicklung des BMW Active E. Auch hier leistet der Elektromotor 170 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter.

Reichweite zwischen 130 bis 160 Kilometern

Für die Autobahn ist der BMW nur im Kurzstreckenbetrieb tauglich. Das liegt weniger an der abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h, als vielmehr daran, dass die maximale Reichweite dann auf ein Minimum zusammenschmilzt. Die Reichweite des BMW i3 liegt je nach Fahrweise bei 130 bis 160 Kilometern.

Das Raumangebot ist größer als man erwartet

Neben dem gefälligen Design gefällt der Innenraum des BMW i3. Das Raumangebot ist dank des gut positionierten Heckmotors und des Akkupaketes im Unterboden deutlich größer, als man es von einem Fahrzeug der Vier-Meter-Klasse erwartet. Man sitzt auf den Stühlen sehr ordentlich. Auch im Fond lässt es sich mit Gardemaß noch aushalten. Der Einstieg über die gegenläufig öffnenden Türen ist allemal komfortabler genug. Jedoch ist der Fond recht düster und die Fenster lassen sich nicht öffnen.

i-Drive-Bedienkonzept vorhanden

Da geht es den Insassen in Reihe eins besser. Starter und Getriebewählhebel liegen zwar wenig schmuck an einem dicken Knubbel hinter dem Lenkrad positioniert, doch der Controller des i-Drive-Bedienkonzepts liegt perfekt zwischen den Sitzen und steuert die bekannten Funktionen auf dem Zentralbildschirm an. Auf dem Navigationsbildschirm zeigen Infoinseln, wie weit man es mit der aktuellen Reichweite je nach Fahrmodus noch schafft.

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Schnellladung bis zu 30 Minuten

Auf Knopfdruck werden Ladesäulen angezeigt. Hier verweilt der BMW i3 länger, als es vielen Kunden lieb sein dürfte. Denn nur an einer Schnellladesäule ist die Tankzeit akzeptabel. In einer halben Stunde soll sich das Akkupaket per Elektroboost an einer 50-kW-Schnellladestation zu mehr als drei Viertel füllen. An der Haussteckdose kann das Nachtanken locker acht Stunden dauern.

300 Kilometer Reichweite mit Range Extender

Zur Gewissensberuhigung ist das bayrische Elektromobil daher auch mit einem Range Extender zu erstehen. Der 650 Kubikzentimeter große und 34 PS starke Zweizylinder aus der BMW-eigenen Motorradabteilung ist mit seinem Tankvolumen von neun Litern ein Notstromaggregat, der die Akkus mit Energie versorgt. Einen direkten Durchtrieb zur Achse gibt es nicht. So sind insgesamt bis zu 300 Kilometer drin.

Preise unter 35.000 Euro

Die ersten Kunden scharren schon mit den Hufen und können es kaum abwarten, bis der BMW i3 im November in den Handel kommt. Mit Range Extender kratzt das Elektromobil dann trotzdem an der 40.000er-Marke. Dafür gibt es auch schon einen grandios ausgestatteten BMW 118d oder gar einen 320 Diesel aus gleichem Hause. Was beiden fehlt, ist jedoch der Charme der Zukunft – die bietet nur der BMW i3.

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