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BMW i3 Autotest: Darum ist der Stromer (fast) ein Volltreffer

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BMW i3 Test  

Die (Ent)-Spannungsphase

13.10.2013, 07:18 Uhr | Timo Bürger, t-online.de

BMW i3 Autotest: Darum ist der Stromer (fast) ein Volltreffer. BMW i3 in Fahrt (Quelle: t-online.de)

Der neue Stromer von BMW in Fahrt. (Quelle: t-online.de)

"Electric and electrifying": So soll der neue BMW i3 sein. Kann das mindestens 34.950 Euro teure Elektroauto auch uns elektrisieren - oder knallt uns bei der Testfahrt irgendwann die Sicherung durch? Spannende Frage - wir haben es ausprobiert.

BMW i3. Flotter Starter

Der Hinterrad-angetriebene i3 ist ein flotter Bursche. In 7,2 Sekunden ist die 100 km/h-Marke erreicht. Von null auf 60 km/h geht es in 3,7 Sekunden. Und tatsächlich: Der 1200 Kilo schwere Münchner ist ein prädestinierter Ampelstarter. Bevor der verdutzte Mittelklassefahrer auf der Nebenspur den zweiten Gang eingelegt hat, ist der i3 schon längst davon gezogen.

250 Newtonmeter Drehmoment

Auch auf Landstraßen macht sich die Elektromotoren-typische lineare Kraftentfaltung bemerkbar: Überholen langsamer Verkehrsteilnehmer wird zum Kinderspiel. Der Elektromotor stellt umgerechnet 170 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter bereit.

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Spaß haben beim Stoff geben

Auch die Autobahn kann den kleinen Münchner nicht schrecken - erst bei 150 km/h wird der Wagen elektronisch abgeregelt. Dass der i3 zum Verkehrshindernis wird, ist nicht zu befürchten. Im Gegenteil: Soviel Spaß beim Druck aufs Gaspedal hatten wir selten. Da sehen wir gerne über die recht straffe Federung hinweg.

Sehr leise im Inneren

Frappierend ist das Geräuschniveau: Außer den Abrollgeräuschen der sehr schmalen und sehr großen Reifen (155/ 70 R19), einem dezenten Surren beim Beschleunigen und leisen Windzügen ist innen so gut wie nichts zu hören. So gleicht das Fahren einem tiefenentspannten Dahingleiten - mit der Option auf Kraftausbrüche, wie eben beschrieben.

Klasse Überblick

Der Innenraum ist leicht, luftig geräumig und hochwertig. Dank der erhöhten Sitzposition im Mini-Van genießt der Fahrer den vollen Überblick. Positiv: Mit nicht einmal zehn Metern Wendekreis ist der jüngste BMW-Spross wie geschaffen für den Stadtverkehr.

18,8 Kilowattstunden Kapazität

Die viel zitierte "Reichweitenangst" muss niemand haben. Die Kapazität des Lithiumionen-Akkus liegt bei 18,8 Kilowattstunden. 145 Kilometer Reichweite versprach der Bordcomputer bei Start. Nach einer 74 Kilometer langen Tour zeigte das Instrument noch eine Restreichweite von 62 Kilometer. Wohl auch dank der Bremsenergie-Rückgewinnung: Der i3 verzögert stark – mit ein bisschen Übung und Übersicht muss das Bremspedal kaum mehr betätigt werden.

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Range Extender ist erhältlich

Wer weiter kommen will, muss mehr zahlen. Gegen einen Aufpreis von 4500 Euro bietet der Münchner Autobauer einen Range Extender an. Mithilfe des 34 PS starken Zweizylinders lassen sich schlappe Akkus wieder fitmachen. Somit kommt man doppelt so weit wie vorher - BMW verspricht "bis zu 300 Kilometer Reichweite".

Ausreichend großer Kofferraum

Der vier Meter lange i3 (Radstand 2,57 Meter) bietet vier Personen Platz. Hinten kommt man tatsächlich als Erwachsener einigermaßen bequem unter. Zudem lässt der Stromer Raum für (zugegeben kleines) Gepäck. 260 Liter Kofferraumvolumen gibt BMW an - bei umgelegten Rücksitzen sind es bis zu 1100. Oder praktisch ausgedrückt: drei mittelgroße Taschen passen hinten hinein.

Vorsicht mit den Türen

Einzig an die gegenläufig angeschlagenen Türen muss man sich gewöhnen: Die beiden hinteren Luken öffnen folglich nach hinten. Zudem sind die Griffe innen angebracht - zunächst muss also erst die vordere Tür geöffnet sein.

Fazit BMW i3:

Reden wir nicht vom Preis - dass es Premium-Elektroautos nicht zum Discountpreis gibt, dürfte jedem klar sein. Der neue BMW i3 ist ein großer Wurf: Technisch und konzeptuell überzeugend, praktisch, komfortabel und flott. Elektrisch: ja. Elektrisierend: ja - und vor allem richtig (ent)-spannend.

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