Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Nachhaltigkeit >

Elektroauto: Kosten für Batterien deutlich gesunken

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Elektroauto  

Kosten für Batterien deutlich gesunken

04.12.2013, 13:53 Uhr | mid

Die Kosten für die Antriebsbatterien von Elektroautos sind deutlich gesunken. Der Preis pro Kilowattstunde Speicherkapazität hat noch vor wenigen Jahren 800 Euro betragen, sagt Batterieexperte Prof. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen gegenüber der Fachzeitschrift "kfz-betrieb". Heute müsse die Industrie nur noch 200 Euro pro Kilowattstunde bezahlen.

Experte: Preise kaum noch kostendeckend

Noch deutlich niedriger liegen die Kosten, wenn die Autobauer - wie etwa der US-Hersteller Tesla - handelsübliche Batteriezellen statt speziell auf Automobile ausgelegte Akkus verwenden.

Zu bedenken ist aber, dass die Preise "kaum kostendeckend sein könnten". Japanische und koreanische Speicherhersteller versuchten derzeit, den Markt zu kaufen. "Der Markt der Zellenhersteller wird sich konsolidieren. In Zukunft wird es nicht mehr als fünf oder sechs wesentliche Lieferanten geben", sagt Sauer.

Bis zu 5000 Ladezyklen möglich

Auch das Problem der Lebensdauer ist laut Sauer im wesentlichen gelöst. Bei geringer Entladetiefe sind bis zu 5000 volle Ladezyklen möglich, womit sie ein volles Autoleben durchhalten können. Kritik übt der Experte am Aufbau der Akkus seitens der Autobauer mit sehr großen, in Reihe geschalteten Batteriepaketen.

Denn das führt dazu, dass schon eine defekte oder minderwertige Zelle zu Batterieversagen oder verminderter Lebensdauer führt. Verhindern ließe sich das durch modular aufgebaute Stromspeicher.

Autobauer verstecken sich hinter Batteriekosten

Trotz der Fortschritte sind noch immer recht wenige Elektromodelle auf dem Markt, was Experten jedoch an den Autobauern festmachen. Das liege nicht zuletzt daran, so Sauer, dass sich die Autohersteller "hinter den Batteriekosten verstecken". Dennoch muss die Entwicklung bei den Stromspeichern weiter voran schreiten.

Fortschritte bei Kältefestigkeit

Große Sprünge seien zwar nicht zu erwarten. Verbesserungspotential bieten aber insbesondere die Bereiche Betriebsfenster, also den Unterschied zwischen minimalem und maximalen zulässigen Ladezustand und die Kältefestigkeit. Auch die Abschätzung der Lebensdauer müsse genauer werden, um genaue Aussagen über den Restwert einer gebrauchten Batterie und damit eines Elektroautos treffen zu können.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Wie ist Ihre Meinung zu Elektroautos?
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal