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Rinspeed Xchange: Elektroauto wird zum Wohnzimmer

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Rinspeed Xchange  

Lenken verboten - dieses Auto wird zum Wohnzimmer

18.02.2014, 15:33 Uhr | SP-X

Rinspeed Xchange: Elektroauto wird zum Wohnzimmer. Concept-Car Rinspeed Xchange (Quelle: Hersteller)

Concept-Car Rinspeed Xchange (Quelle: Hersteller)

Außen Auto, innen Wohnzimmer. So stellt sich der Schweizer Hersteller Rinspeed die Zukunft des Autofahrens vor, wenn niemand mehr lenken muss. Die Fahrzeugstudie Xchange feiert ihre Premiere auf dem Autosalon Genf.

Xchange: Im Grunde ein Tesla S

Äußerlich wirkt die Studie wie eine konventionelle, wenn auch sportlich gestaltete Reiselimousine. Kein Zufall, nutzt Rinspeed doch das Elektroauto Tesla Model S als Grundfahrzeug. Innen hat er mehr von der Business-Class eines Flugzeugs. Dort sollen sich die Passagiere entspannen, denn ähnlich wie im Flieger übernimmt der Autopilot das Steuer.

Wohlfühl-Sitze aus einem Flugzeug

Je nach Fahrerwunsch entfaltet sich eine Wohnzimmer- oder Bürolandschaft. Herzstück ist ein spezielles Gestühl, das nach dem Vorbild von Airline-Sitzen entwickelt wurde und sich vielfach verstellen, kippen und drehen lässt. Insgesamt sollen über 20 verschiedene Anordnungen möglich sein. Damit dabei das Lenkrad nicht stört, wird dieses elektrisch eingefahren.

UMFRAGE
Würden Sie für ein Wohnzimmerfeeling im Auto das Lenkrad aus der Hand geben?

Steuerung funktioniert mittels Gesten

Weil es statt einer nun mannigfache Sitzpositionen gibt, müssen auch die Instrumente und Bedieneinheiten variabel sein. Insgesamt stellen vier im Innenraum verteilte Bildschirme wichtige Informationen dort dar, wo sie am besten zu sehen sind. Die Steuerung aller Funktionen soll über Gesten funktionieren. Weiteres Highlight ist ein Panorama-Dach aus Plexiglas, das in den Farben des Regenbogens schillert.

Xchange kommt nicht in Serie

In Serie gebaut wird der Xchange nicht. Wie die anderen Genf-Studien von Rinspeed ist er eher ein visionäres Fingerspiel, das Anregungen für die Zukunft geben will. Auf ihr Herkunftsland weist die Studie zudem mit einem automatischen Uhrenbeweger in Form einer Erdkugel der Manufaktur Carl F. Bucherer hin. Dieser setzt sich bei stehendem Fahrzeug in Bewegung und zieht Automatikuhren auf.

Kleinbus für fünf Personen

Im vergangenen Jahr hatten die Schweizer auf ihrer Heimatmesse den nur 3,60 Meter langen Kleinbus microMAX für fünf Personen vorgestellt, der die Verkehrsprobleme in Großstädten mindern sollte.

Bekannt für Zukunftsvisionen

Ein Jahr zuvor gab es einen elektrisch angetriebenen Smart zu sehen, der dank eines fugenlos andockbaren Anhängers mit Zusatzbatterie auch Langstrecken emissionsfrei zurücklegen kann. 2011 präsentierte man den aus nachwachsenden Rohstoffen gebauten Kleinwagen Bamboo, 2010 einen E-Kleinstwagen, der für den Transport per Bahn optimiert war.

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