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Panasonic baut neuen E-Bike-Motor ohne Hitzeprobleme

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Panasonic Hinterrad-Getriebemotor  

E-Bike-Motor ohne Hitzeprobleme

15.05.2013, 16:27 Uhr | , t-online.de

Panasonic baut neuen E-Bike-Motor ohne Hitzeprobleme. Panasonic-Heckmotor für Pedelecs. (Quelle: KTM)

Einblick in das Innere des Panasonic-Heckmotors für Pedelecs. (Quelle: KTM)

KTM bringt 2013 ein neues, sportliches E-Bike mit Hinterrad-Getriebemotor: Dieser wurde von Panasonic in Zusammenarbeit mit der österreichischen Fahrradschmiede entwickelt und soll vor allem beim Bergauffahren seine Stärke ausspielen. Denn wo andere Heckmotoren aufgrund ihrer Wärmeentwicklung schlapp machen, dreht der Compact Hub Motor erst richtig auf.

Besonders leichter Heckmotor

Verbaut wird der Motor in mehreren Modellen, die 2013 auf den Markt kommen, unter anderem als MTB, Cross-Trekking- und Citybike. Der Hinterradmotor ist mit 2,7 Kilogramm leicht geraten, Konkurrenzprodukte wiegen locker mal drei Kilo und mehr. Damit beschleunigt das E-Bike besser als die Konkurrenz - das KTM eCross P wiegt komplett nur 21,7 Kilogramm.

Nabenmotor: Direkte Kraftentfaltung

Zudem hat der kleine Motor nur einen Durchmesser von 140 Millimetern, was aufgrund der längeren Speichen mehr Komfort am Hinterrad bietet. Ein weiterer Vorteil des Nabenmotors gegenüber einem Mittelmotor: Seine 40 Newtonmeter maximales Drehmoment belasten die Kette nicht und gehen direkt ans Hinterrad. Das sorgt für ein direktes Fahrgefühl.

Panasonic-Motor: Hitze ist kein Thema mehr

Der Compact Hub Motor zeichnet sich durch ein integriertes Getriebe aus, welches für eine bessere Leistungsentfaltung sorgen soll. Denn der E-Motor von Panasonic kann mit hohen Drehzahlen arbeiten, was die Temperatur niedrig hält. Besonders steile Bergpassagen mit langsamer Geschwindigkeit können so gefahren werden, ohne dass der Motor schlapp macht. Zudem wurde die Motorelektronik verlegt - neben der Aufnahme für den Akku ist sie gut vor der Wärmeentwicklung des Motors geschützt. Auch eine hohe Spannung von 46,8 Volt soll für geringere Wärme bei hoher Belastung sorgen.

Kooperation mit Shimano

Beim Tretlager und der Aufnahme für die Schaltkassette kooperiert KTM mit Shimano: So kommen vorne leichte und steife Octalink-Kurbeln und hinten moderne Kassetten mit neun oder zehn Ritzeln ans Rad. Am Tretlager misst ein Drehmomentsensor die aktuelle Leistung, um dem Fahrer die jeweils bestmögliche Unterstützung bieten zu können. Diese kann über den Bordcomputer in drei verschiedenen Modi eingestellt werden.

Akku mit 120 Kilometern Reichweite

Der 3,6 Kilo schwere Akku wird im Rahmendreieck an Schienen angebracht und hat eine Kapazität von 412 Wattstunden und soll über eine maximale Reichweite von 120 Kilometern verfügen. Über drei Stufen kann die Rekuperation eingestellt werden, die in einem Bereich von 7 bis 30 km/h für Rückladung sorgen soll. Der große Vorteil beim neuen KTM Pedelec: Das komplette Panasonic-System - bestehend aus Motor, Steuerung und Akku - ist eine Eigenentwicklung und die einzelnen Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt. Wie gut das klappt, klärt ein erster Test.

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