Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Nachhaltigkeit >

Stiftung Warentest 2014: E-Bikes sicherer und mit mehr Reichweite

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Stiftung Warentest  

E-Bikes im Test sicherer und mit mehr Reichweite

24.07.2014, 11:10 Uhr | dpa, t-online.de

Stiftung Warentest 2014: E-Bikes sicherer und mit mehr Reichweite. Dieses Jahr fällt kein E-Bike bei Stiftung Warentest durch (Quelle: Hersteller)

Dieses Jahr fällt kein E-Bike bei Stiftung Warentest durch (Quelle: Hersteller)

Die Stiftung Warentest hat wieder E-Bikes getestet: In der aktuellen August-Ausgabe werden zehn E-Bikes von 2300 bis 2600 Euro mit tiefem Durchstieg vorgestellt. Bis auf vereinzelte Schwächen kommen die nun getesteten Elektrofahrräder dieses Jahr aber - im Gegensatz zum Test 2013 - gut weg.

So seien stabilere Lenker, meist gut abgestimmte hydraulische Bremsen und leistungsstärkere Akkus verbaut. Ausfälle seien nicht zu beklagen gewesen. Trotzdem offenbarten sich auch im aktuellen Test noch vereinzelt Schwächen wie Riss- oder Bruchschäden an Felge, Sattelrohr, Sattelstütze oder Akkuhalterung.

E-Bikes mit Flatterneigung

Probefahrten vor einem Kauf sind aber unbedingt empfehlenswert. So zeigten etwa drei Räder im Test ein etwas instabiles Fahrverhalten, besonders mit Gepäck. Vor allem bei höherem Tempo besteht bei ihnen die Gefahr, dass Rahmen und Lenker anfangen zu flattern.

Denn bei Rädern mit tiefem Durchstieg gibt es kein Oberrohr, das beim Aufnehmen der auftretenden Kräfte helfen könnte. Unter Umständen kann es umgekehrt aber auch sein, dass die Geometrie so gut für einen stabilen Geradeauslauf optimiert wurde, dass man das Rad in Kurven zwingen muss.

Akkus deutlich verbessert

Die Akkus der Räder hielten im Test 60 bis 100 Kilometer, beim Test 2013 waren es unter gleichen Bedingungen nur 25 bis 80 Kilometer. Im aktuellen Test reichte eine Ladung im Schnitt für 75 Kilometer Hügelstrecke. Im Dauertest über 500 Ladezyklen verloren die Akkus etwa zwölf Prozent ihrer Speicherkapazität.

Die Verluste eingerechnet, reichen 500 Zyklen unter Laborbedingungen für rund 35.000 Kilometer Strecke mit E-Motor-Unterstützung. Weil aber etwa wechselnde Temperaturen an der Akkukapazität nagen, schaffen Nutzer den Erfahrungen der Tester nach in der Praxis mit 500 Zyklen weniger als 20.000 Kilometer. Ein Ersatz-Akku von Bosch kostet etwa 600 Euro.

Tipps zur Akkuwartung

Damit das Rad immer betriebsbereit ist, sollte der Akku möglichst bei Raumtemperatur lagern und geladen werden. Denn eine Nutzung und vor allem das Laden von frostkalten oder von der Sonne erhitzten Akkus kann die Lebenszeit verkürzen. Teilladungen sind bei den modernen Akkus, die in den E-Bikes zum Einsatz kommen, übrigens kein Problem mehr. Gegen das Nachladen während einer Tourpause spricht also nichts, im Gegenteil: Eine halbe Stunde an der Steckdose steigert die Reichweite um mindestens sechs Kilometer.

Drei E-Bikes mit "gut"

Im Test erreichten drei E-Bikes die Note "gut": Das 2490 Euro teure Flyer T5 Deluxe (Note 2,0), das 2300 Euro teure Pegasus Premio E8F (Note 2,2) sowie das 2500 Euro teure Kreidler Vitality Eco6 (Note 2,3).

Test 2013 sorgte für Kritik

Im Vorjahres-Test waren bei Stiftung Warentest und ADAC noch neun von 16 E-Bikes mit einem "mangelhaft" durchgefallen. Danach hagelte es von der Industrie Kritik am Testverfahren und den Ergebnissen. Einige Hersteller wie Bosch eBike Systems, Derby Cycle oder Bike Tech beauftragten unabhängige Prüfer. Sie wollen in eigenen Tests die Ergebnisse widerlegt haben und warfen der Stiftung Warentest einen mangelhaften Testaufbau vor. Am Ende war die Verwirrung für den Kunden groß - die Ergebnisse namhafter Prüforganisationen standen sich gegenüber.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal