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Elektroautos: So lange halten Tesla, BNMW und Co. wirklich durch

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Sechs Stromer im Test  

So lange halten Elektroautos wirklich durch

29.07.2014, 06:43 Uhr | t-online.de

Elektroautos: So lange halten Tesla, BNMW und Co. wirklich durch. Gutes Ergebnis für den BMW i3 (Quelle: Hersteller)

Gutes Ergebnis für den BMW i3 (Quelle: Hersteller)

Dass Elektroautos schnell mal der Saft ausgeht, ist längst kein Geheimnis mehr. Wie schnell es tatsächlich bei derzeit aktuellen Modellen geht, hat jetzt ein Test der "Auto, Motor und Sport" ergeben. Die Zeitschrift hat sechs Elektroautos  in völlig verschiedenen Klassen bei komplett unterschiedlichen klimatischen Bedingungen getestet1. Ergebnis: Die Reichweiten liegen zum Teil deutlich unter den Werksangaben. Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie hier.

Allerdings schlagen sich einige Autos besser als erwartet: So schafft der E-Golf die drittbeste Reichweite im Test, während Deutschlands meistverkauftes E-Auto, der Smart, schwache Ergebnisse liefert.

Teststand mit verschiedenen Witterungsbedingungen

Alle Autos mussten auf einem Prüfstand des TÜV Süd bei plus 23 und minus sieben Grad so lange fahren, bis der Akku leer war. Dabei wurde auf dem Teststand echter Stadt-, Land- und Autobahnverkehr simuliert - mit Stopp-and-Go-Passagen, Anstiegen und Abfahrten.
 
Die größten Reichweiten erzielte das Model S von Tesla. Das 95.000 Euro teure Auto hat den mit Abstand größten Akku, der beispielsweise fast vier Mal größer ist als der Akku im i3 von BMW. Der Tesla erreicht bei 23 Grad überragende 342 Kilometer Reichweite im Pendlermodus, im Winter bei Minusgraden sind es noch 242 Kilometer. Fährt der Tesla aber konstant 120 auf der Autobahn, steigt der Stromverbrauch stark an, die Reichweite sinkt auf nur noch 184 Kilometer.
 
Die Grafik zeigt die unterschiedlichen Reichweiten der sechs getesteten Fahrzeuge

(Grafik: t-online.de)(Grafik: t-online.de)

Gute Noten für BMW i3 und VW E-Golf

Gute Reichweiten mit deutlich kleineren Akkus erreichen E-Golf und der BMW i3. Beide Autos büßen im Vergleich zum Tesla auch deutlich weniger Reichweite ein - auf der Autobahn und im Winter. Der i3 erreicht 145 Kilometer im Pendlermodus und damit 91 Prozent der Werksangabe. Im Winter sind es noch sehr gute 121 Kilometer, auf der Autobahn 78. Das ist nur knapp besser als der Golf, der aufgrund seines hohen Gewichtes von 1,5 Tonnen überraschend gute Ergebnisse liefert.

Das liegt daran, dass das Auto sehr gute Rolleigenschaften hat und eine sehr gute Rekuperation. Die Gesamtreichweite liegt bei 141 Kilometer, was 74 Prozent der Werksangabe entspricht. Bei minus 7 Grad lag die Reichweite noch bei sehr guten 124 Kilometern, auf der Autobahn zeigen sich mit 88 Kilometern Reichweite die sehr guten Rolleigenschaften.

Smart mit zwiespältigem Erlebnis

Ein zwiespältiges Testergebnis liefert der E-Smart, das meist verkaufte Elektroauto in Deutschland. Er ist zwar dynamisch in der Stadt, aber die Reichweite von 114 Kilometern bei 23 Grad im Pendlermodus reicht wirklich nur für begrenzte Strecken. Ist man mit dem Smart schneller unterwegs, sinkt die Reichweite drastisch. Auf der Autobahn bei 120 km/h war nach 50 Kilometern der Akku leer. Bei diesem Tempo verbraucht der Smart fast so viel Strom wie der Tesla.

Nissan Leaf mit miesen Resultaten

Probleme mit den Reichweiten hat auch der Nissan Leaf, mit mehr als 100.000 Exemplaren das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Mit 107 Kilometer Reichweite im Pendlermodus bei 23 Grad hat er die zweitschlechteste Reichweite im Test, unterboten nur noch vom Renault Twizy mit 67 Kilometer. Bei minus 7 Grad schafft der Leaf nur noch 75 Kilometer, auf der Autobahn nur 71.

Die mit Abstand geringsten Reichweiten weist der einsitzige Twizy von Renault auf. Allerdings ist der Stadtflitzer ausdrücklich für den Stadtverkehr gemacht und mit einem Grundpreis von 8700 Euro (ohne Batterieleasing) auch das mit Abstand günstigste Elektrofahrzeug im Test.

1Die "Auto, Motor und Sport" hat die Fahrzeuge auf dem Prüfstand und in der Praxis getestet. Grundlage ist der Prüfstand-Test "TÜV Süd E-Car Cycle" (TSECC). Dieser Test legt wirklichkeitsnahe Fahrbedingungen zugrunde. Für diesen Test wurden reale Strecken (Stadt-, Land- und Autobahn-Zyklus) virtuell simuliert. Die Fahrzeuge wurden zudem bei winterlichen und sommerlichen Bedingen getestet. Darüber hinaus prüfte die "Auto, Motor und Sport" die Fahrzeuge auf hügeligen Landstraßen und der Autobahn bei konstant 120 km/h.

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