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ZEG Bike Show Köln: E-Bikes für 2015 schon gefahren

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ZEG Bike Show Köln  

Schon gefahren - die E-Bikes für 2015

29.07.2014, 06:47 Uhr | t-online.de,

ZEG Bike Show Köln: E-Bikes für 2015 schon gefahren. Neuer Hinterradnabenmotor von Suntour (Quelle: t-online.de)

Neuer Hinterradnabenmotor von Suntour (Quelle: t-online.de)

2015 erwarten die E-Bike-Fahrer wieder jede Menge Neuheiten. Vor allem in Sachen Kommunikation und Antriebe tut sich einiges. So treibt Bosch die Vernetzung von Motor und Schaltung weiter voran, um die Effizienz und den Komfort zu steigern. Doch die Konkurrenz wird härter: Der Automobilzulieferer Brose greift mit seinem neuen, sportlichen Mittelmotor an, und Suntour hat mit einem neuen Hinterradgetriebemotor ebenfalls die sportliche Kundschaft im Visier. Wir durften die E-Bike-Neuheiten auf der ZEG Bike Show in Köln schon fahren.

Antriebsseitig hat sich bei den Bosch-Motoren Cruise und Speed nichts geändert. Dafür gibt es die Gehäuse jetzt auch in schwarz oder Platinum, und der Drive Unit Performance CX mit schwarzer Pulverbeschichtung kommt ohne großes Gehäuse.

Bosch-Antrieb redet mit der Schaltung

Für mehr Komfort zeigen die Bosch-Antriebe nun mit einer Gangempfehlung im Display an - ähnlich wie im Auto - wann man schalten sollte. Das erhöht den Fahrkomfort und steigert die Effizienz des Elektroantriebs.

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Zudem in Vorbereitung mit den Nabenherstellern Shimano, Sram und Nuvinci: eine integrierte Schaltung. Ein erster Test mit der Sram Dual Drive Pulse zeigt, wie das System funktioniert. Die dreistufige Automatik reagiert geschwindigkeitsabhängig und schaltet sanft bei etwa 9 km/h in den nächsten Gang. Ab 16 km/h wechselt das Modul in die dritte Fahrstufe. Das Ganze funktioniert natürlich auch bei abnehmender Geschwindigkeit. Bei einem Stopp schaltet das System automatisch in den ersten Gang. Die Vorteile des Systems: In der Ebene müssen E-Biker die herkömmliche Schaltung gar nicht mehr bedienen, außerdem wird Schalten unter Volllast vermieden. Für die Automatik muss mit ca. 300 Euro Mehrkosten gerechnet werden.

Bosch Nyon: Smarter Radcomputer

Weg mit der Smartphone-Halterung, dieser Bordcomputer von Bosch kann fast alles - und das mit einem großen Display. Zusätzlich zum Intuvia genannten Computer gibt es ab 2015 den Nyon. Er ist der erste E-Bike-Bordcomputer, der alle Informationen in ein Gerät packt: Auf dem 4,3 Zoll großen Display lassen sich die Daten der vier Modi Ride, Navigation, Fitness und Smartphone anzeigen.

So kann der E-Biker neben den herkömmlichen Fahrdaten auch auf die Motorsteuerung seines Antriebs zurückgreifen, die genaue Restreichweite in Verbindung mit der Navigation nutzen, die Trainingsdaten abrufen oder sich eingehende SMS anzeigen lassen. Eine erste Begutachtung des Radcomputers offenbarte auch bei hellem Licht ein kontraststarkes Display und eine kinderleichte Bedienung mit einem kleinen Joystick. Weitere Apps, Updates und Funktionen sollen folgen. Vorgestellt wird die Serienversion auf der Eurobike 2014.

Brose-Mittelmotor: leicht und leise

Kaum ein Auto kommt heutzutage ohne die Stellmotoren der Firma Brose aus - doch die Firma will mit ihrem Know-how nun auch im sportlichen E-Bike-Segment mitmischen. Kurz vor der Eurobike wurde der neue, aus Magnesium und Aluminium gefertigte Mittelmotor für E-Bikes vorgestellt. Er bringt nur 3,4 Kilogramm auf die Waage, ist also gut ein Kilo leichter als ein Bosch-Motor. Wie bei der Konkurrenz gibt es auch hier ein Gesamtpaket bestehend aus Motor, Akku und Display. In Zusammenarbeit mit Rotwild soll ein nur 18 Kilogramm schweres All Mountain R. Q. 1 in Serie gehen.

Bei einer Probefahrt mit dem Prototypen zeigte sich der Motor flüsterleise und kraftvoll. Der sportliche Motor bringt 90 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbel, auf der auch zwei Standard-Kettenblätter montiert werden können. Gerade auf Langstrecken mit steilen Anstiegen bringt die größere Übersetzung dem Fahrer Vorteile.

Individualität bei Brose

Auch Hersteller wie Bulls und Pegasus werden den neuen Motor 2015 im Programm haben, dessen weiterer Vorteil wegen der drei Anschlagspunkte im Gehäuse seine Variabilität ist. Fahrradhersteller können - im Gegensatz zum Branchen-Riesen Bosch - auch die Abdeckung selbst gestalten.

Sportlicher Heckmotor von Suntour

Die Japaner waren bislang für ihre Frontantriebe bekannt. Nun kommt mit dem 3,2 Kilogramm leichten HESC-Heckmotor ein kraftvoller Getriebenabenmotor, der dem Panasonic CHM-Motor Konkurrenz machen soll. Die Vorteile des Konzepts: viel Kraft auf dem Hinterrad, keine zusätzliche Belastung für die Kette und durch das Gewicht des Motors bessere Traktion.

Auf dem Hyperglide-Freilauf können ganz normale Kassetten von acht- bis zehnfach montiert werden, an der Vierkant-Kurbel Blätter mit 38 oder 42 Zähnen. An ihr werden per Infrarot Drehzahl und Drehmoment gemessen. Auf dem Testparcours war dies spürbar an einem etwas gedrosselten Anfahrverhalten.

Suntour HESC mit überzeugender Dynamik

Die Fahrdynamik kommt einem "normalen" Fahrrad gleich. Die Unterstützung zwischen 250 und 400 Watt arbeitet sanft und unauffällig leise im Hintergrund, so dass sie den Tretrhythmus des Fahrers nicht stört. Was das Fahrgefühl noch weiter verbessert: Der Antrieb lässt auch Geschwindigkeiten über 25 km/h zu - ideal für sportliche Fahrer oder wenn man es bergab rollen lassen kann. Dafür müssen Suntour-Fahrer aus thermischen Gründen auf die Rekuperation, also Energierückgewinnung, verzichten. Fünf Fahrmodi von "No assist" (keine Unterstützung) bis "Hill climb" (bergauf) sind wählbar. Hercules stattet ab 2015 die ersten Räder der Reihe "Alassio" mit dem neuen Getriebenabenmotor aus.

Weitere Radtrends: Rennräder mit Disc und Fatbikes

Für 2015 zeichnen sich vor der Eurobike noch zwei weitere Trends auf dem Fahrradmarkt ab: Zum einen waren sehr viele Rennräder mit Discs zu sehen - viele Hersteller wie Mavic oder DT Swiss hatten schon entsprechende Laufräder mit Scheibenbremsaufnahmen am Stand. Und der Boom der Fatbikes rollt unaufhörlich weiter - die Mountainbikes mit walzenartigen, bis zu zwölf Zentimeter breiten Reifen sind in den USA schon längst der Hit. In Köln waren Exemplare für Groß und Klein zu sehen.

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