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Porsche Cayenne Plug-in-Hybrid im Test: Sparen mit dem Doppelherzen

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Neuer Porsche Cayenne Plug-in-Hybrid  

Sparen mit dem Doppelherzen

23.10.2014, 10:22 Uhr | Peter Maahn, SP-X

Porsche Cayenne Plug-in-Hybrid im Test: Sparen mit dem Doppelherzen. Macht elektrisch eine gute Figur: Porsche Cayenne S E-Hybrid (Quelle: Hersteller)

Macht elektrisch eine gute Figur: Porsche Cayenne S E-Hybrid (Quelle: Hersteller)

Vergeblich wartet der Fahrer dieses Porsche Cayenne beim Drehen des Zündschlüssels auf das bollernde Fauchen: Das SUV, das ab 82.087 Euro in der Preisliste steht, ist ein "Plug-In-Hybrid" und kann im Gegensatz zu dem bisherigen Teilzeit-Stromer an der Steckdose aufgeladen werden.

Da die Technik weitgehend aus der ähnlich angetriebenen Limousine Panamera stammt, hat auch der Gelände-Porsche einen Dreiliter-Sechszylinder unter der Haube, der von einem Kompressor beatmet wird und mit 333 PS schon von aus Haus gut im Futter steht. Marschieren beide Herzen im Gleichschritt, werden umgerechnet 416 PS an alle Räder geschickt.

Porsche Cayenne S E-Hybrid fährt bis 35 km elektrisch

Die Batterie versorgt den 70 kW/95-PS-Elektromotor mit der nötigen Energie. Vollgeladen sind gut 35 Kilometer abgas- und nahe-zu geräuschloses Fahren möglich. Der jetzt in Rente gehende steckerlose Hybrid-Cayenne schaffte das knapp zwei Kilometer weit. Verpackt ist das alles in die Neuauflage des Cayenne, die sich äußerlich kaum vom bisherigen Modell unterscheidet.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Der Verbrauch von nur 3,4 Litern auf 100 Kilometern klingt sensationell. Ein PR-Gag, der recht undurchsichtigen EU-Norm geschuldet? Testfahrt im Frankfurter im Indian Summer, hellblauer Postkarten-Himmel über dem Rheingau. Es geht gelassen vorwärts, durch viele Orte mit Tempo-30-Zonen, zwischendurch immer wieder auch talwärts, die Erdanziehung lässt das Auto rollen, kein Strom verlässt den Lithium-Ionen-Akku unter dem Boden des Kofferraums.

Im Gegenteil, es wird nachgeladen.

E-Motor für Stadt ausreichend

Auf der topfebenen Bundesstraße muss immer wieder der E-Motor ran. Doch dessen Einsatz ist nur bei Zwischenspurts von Nöten, etwa wenn es ans Überholen geht. Natürlich ist die "e-Mode"-Taste gedrückt, die den Cayenne dazu zwingt, im elektrischen Betrieb zu verharren. Im Stadtverkehr reichen die 95 Pferde, der Benzinmotor kann weiter vor sich hin dösen.

Dann, nach dem Ortschild und Zucken des rechten Fußes, zählt die Anzeige der elektrischen Restreichweite abwärts, leider im befürchteten Sportwagen-Tempo.

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In 5,9 Sekunden auf Tempo 100

Schließlich die Autobahn, ohne Tempolimit. Bis 135 km/h spielt das kleinere der beiden Triebwerke noch mit, danach meldet sich der große Bruder. Der Plug-In-Hybrid-Cayenne ist bis zu 243 km/h schnell und beschleunigt in 5,9 Sekunden auf Tempo 100. Die Schaltarbeit übernimmt eine Doppelkupplungsautomatik mit acht Gängen.

Da die Restreichweite auf 18 Kilometer geschrumpft ist, hilft ein Druck auf eine weitere Taste: "e-Charge" nennt sie sich, zu deutsch "aufladen". Jetzt mutiert der Benziner zum Generator und füttert die Batterie. Das gleiche geschieht beim Gaswegnehmen, dem "Segeln" oder beim Bremsen.

Genügsames SUV

Tatsächlich, nach knapp 20 Kilometern ist der Akku wieder voll. Ab der Autobahnausfahrt kann also wieder elektrisch gefahren werden. Unterm Strich stehen dann gut sieben Liter Super auf 100 Kilometer im Bordcomputer. Nie war ein so starkes SUV so genügsam. Am Ziel ist die Batterie ausgepowert, die Steckdose wartet.

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