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Ferdinand Dudenhöffer sieht Deutschland als Elektroauto-Schlussland

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Auto-Experte Dudenhöffer resigniert  

Deutschland "Schlussland" bei Elektroauto-Förderung

13.11.2014, 12:35 Uhr | dpa

Ist das Frustration oder Resignation? Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer hat Deutschland in Sachen Förderung von Elektromobilität als "Schlussland" im Vergleich etwa mit Norwegen, Frankreich oder den Niederlanden bezeichnet.

Auf dem Gebiet der Förderung der Elektromobilität sei "bisher nichts passiert", sagte er in einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dabei ist das Ziel der Politiker mehr als ehrgeizig: Eine Million E-Autos sollen 2020 auf den deutschen Straßen unterwegs sein. Inzwischen halten selbst die kühnsten Optimisten diese Zahl für unrealistisch.

Elektroautos: Steuererleichterung für Unternehmen

Zugleich begrüßte Dudenhöffer die neuen Pläne der Bundesregierung, den Kauf von Elektro-Autos mit weiteren Steuererleichterungen für Unternehmen anzuschieben. Mit den Plänen "kosten die E-Autos für Betriebe nur noch die Hälfte", sagte Dudenhöffer dem Blatt. Dafür würde der Staat nach seiner Berechnung auf Steuereinnahmen von gut 200 Millionen Euro pro Jahr verzichten.

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Der Leiter des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen rechnete auf Grundlage eines Preises von 30.000 Euro pro E-Auto bei einem Absatz von 30.000 Elektrofahrzeugen im Jahr.

Attraktiver Anreiz für Autovermieter

Dudenhöffer sieht die vom Wirtschaftsministerium angedachte Maßnahme als attraktiven Anreiz gerade für Betreiber von Car-Sharing-Projekten und Autovermieter. Sie überließen ihre Fahrzeuge häufig Kunden für Kurzstreckenfahrten, für die sich E-Autos besonders gut eigneten.

Der Professor geht davon aus, dass die angedachten Vorteile der steuerlichen Abschreibung auch für Leasing-Fahrzeuge gelten werden. Die Verträge würden dann eben statt wie bisher üblich über drei in Zukunft über zwei Jahre abgeschlossen - mit dann allerdings höheren monatlichen Beiträgen.

Nach zwei Jahren kämen die dann abgeschriebenen Fahrzeuge als Gebrauchte auf den Markt. Dann könnten sich auch Privatleute deutlich günstiger als bisher ein E-Auto kaufen.

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