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E-Bikes: Wie gefährlich die Fahrräder mit Motor wirklich sind

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Räder mit Motor immer beliebter  

Gefährliche E-Bikes - Unfallzahlen steigen

28.04.2015, 10:59 Uhr | dpa-tmn

E-Bikes: Wie gefährlich die Fahrräder mit Motor wirklich sind. E-Bikes - ganz ungefährlich ist das Fahren mit ihnen nicht. (Quelle: imago)

E-Bikes - ganz ungefährlich ist das Fahren mit ihnen nicht. (Quelle: imago)

E-Bikes oder Pedelecs sind seit Jahren angesagt - die Fahrräder mit Motor werden bei vielen immer beliebter. Doch es gibt auch unerwünschte Nebenwirkungen: Die Zahl der Unfälle mit diesen Rädern steigt. Wie gefährlich ist Radfahren mit Motor?

"Laut statistischen Erhebungen ist das Risiko, bei einem E-Bike-Unfall ums Leben zu kommen, viermal höher als bei Unfällen mit herkömmlichen Rädern", sagt Constantin Hack vom ACE. Die Entwicklung der Unfallzahlen gebe durchaus Anlass zur Besorgnis. Trotzdem: "Diese Räder gehören zu unserer modernen Verkehrswelt, sie haben ihre Zukunft noch vor sich." Hack forderte deshalb mehr Unfallprävention.

E-Bikes: Unfallfolgen schwerer

Die Bedenken des ACE teilt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nicht. "Die Menschen, die regelmäßig Rad fahren, sind auf Pedelecs mit einer ähnlichen Reisegeschwindigkeit unterwegs wie Menschen auf herkömmlichen Rädern", betont Sprecher René Filippek. Ältere Menschen verletzten sich bei Stürzen genauso schwer wie auf Rädern ohne Elektroantrieb.

UMFRAGE
Steigt das Unfallrisiko mit einem E-Bike?

Untersuchungen bestätigen den ADFC zum Teil. Laut der Technischen Universität Chemnitz sind E-Bikes zwar deutlich schneller und die schwächeren Pedelecs etwas so schnell wie gut trainierte Fahrradfahrer ohne E-Antrieb. Trotzdem kämen selbst E-Bike-Fahrer nicht häufiger in gefährliche Situationen als Räder ohne Motor.

Die Deutsche Polizeihochschule kommt nach einer Auswertung von Unfallzahlen aus Baden-Württemberg zu einer ähnlichen Einschätzung. Allerdings seien die Folgen bei Unfällen mit Pedelecs schwerer.

Tendenz: Mehr Verletzte

E-Bikes waren 2014 bundesweit in rund 3700 Unfälle mit Verletzten verwickelt, wie aus einer Statistik des Automobilclubs ACE hervorgeht, die sich auf Daten des Statistischen Bundesamts stützt. 59 Menschen starben demnach, 1178 verletzten sich schwer. 2013 wurden insgesamt 71.066 Radfahrer bei Unfällen verletzt, 354 kamen ums Leben.

Laut Automobilclub ACE werden aber nur 40 Prozent der Radunfälle von der Polizei erfasst.

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Für einige Bundesländer gibt es schon eine Tendenz: Im großen Flächenland Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der Verletzten bei solchen Unfällen von 322 im Jahr 2012 auf 714 im Vorjahr. In Bayern gab es 2014 370 Unfälle mit E-Bikes, 60 mehr als im Vorjahr. In Brandenburg gab es im vergangenen Jahr 38 Unfälle, zehn mehr als 2013.

Die meisten Personen seien 45 Jahre und älter gewesen, sagt ein Polizeisprecher. In Bremen waren unter den sechs Schwerverletzten fünf älter als 65.

Jedes zehnte verkaufte Rad ein E-Bike

Dass die Zahlen zum Teil sprunghaft gestiegenen sind, spiegelt aber auch die große Nachfrage nach den motorisierten Rädern. Laut dem Zweirad-Industrie-Verband gingen 2014 480.000 E-Bikes über den Ladentisch, 70.000 mehr als im Jahr zuvor. Inzwischen sei jedes zehnte verkaufte Rad in Deutschland eines mit Elektroantrieb.

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