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Brennstoffzellen-Fahrrad Linde-H2-Bike: E-Bike wird mit Wasserstoff angetrieben

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Brennstoffzellen-Fahrrad  

Linde-H2-Bike - Pedelec mit Wasserstoffantrieb

16.10.2015, 09:55 Uhr | Adele Moser, SP-X

Brennstoffzellen-Fahrrad Linde-H2-Bike: E-Bike wird mit Wasserstoff angetrieben. E-Bike mit Brennstoffzelle von Linde: Strom aus Wasserstoff. (Quelle: Hersteller)

E-Bike mit Brennstoffzelle von Linde: Strom aus Wasserstoff. (Quelle: Hersteller)

Nach dem Wasserstoffauto kommt nun das E-Bike mit Brennstoffzelle. Gasproduzent Linde hat die Technik beim Linde-H2-Bike auf zwei Räder übertragen.


Das von Linde produzierte Pedelec stellt den zur Unterstützung des Fahrers benötigten Strom mithilfe der Brennstoffzelle in einer chemischen Reaktion aus Wasserstoff und Sauerstoff her.

E-Bike mit Brennstoffzelle: Einfach und schnell tanken  

Als Abfallprodukt entsteht nur Wasserdampf. Anstatt den Pedelec-Akku stundenlang am Stromnetz zu laden, füllt man lediglich den Wasserstofftank nach. Besitzt man selbst einen Gaszylinder, lässt sich das Rad auch zu Hause auftanken. 

In den Tank passen maximal 34 Gramm Wasserstoffgas, das über ein extra entwickeltes Befüllsystem in sechs Minuten nachgefüllt werden kann.

Das Tankstellen-Problem gibt es hier nicht

Damit hat das Fahrrad einen großen Vorteil gegenüber den aktuellen Brennstoffzellen-Autos Toyota Mirai und Hyundai ix35 Fuel Cell, deren Besitzer auf das dünne Wasserstofftankstellen-Netz angewiesen sind.

Die schlechte Infrastruktur von deutschlandweit rund 20 für Privatkunden zugänglichen Anlagen gilt als größtes Hindernis für den Erfolg dieser Antriebsart.

Gute Reichweite, lange Lebensdauer anvisiert

Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern liegt das Wasserstoff-Rad zwar nicht vorn - diese Marke erreichen die meisten Pedeles auch. Dafür nutzen sie jedoch eine Antriebsbatterie mit begrenzter Lebensdauer, die irgendwann aufwendig entsorgt werden muss.

Der von Linde hergestellte Prototyp soll besonders sauber fahren, da der verwendete Wasserstoff mithilfe von Windenergie oder aus Biogas nachhaltig produziert wurde.

Wasserstoff-E-Bike hat ein großes Problem

Linde will damit zeigen, was heute schon technisch machbar ist. Bezahlbar ist es für Kunden derzeit noch nicht. Zwar verrät der Gasproduzent den Preis für das Wasserstoff-Bike nicht, er deckt aber nach Unternehmensangaben nicht die Herstellungskosten.

Das Wasserstoff-Pedelec dürfte jedenfalls teurer als selbst hochpreisige Elektrofahrräder sein, also deutlich jenseits der 7000 Euro liegen. Günstiger könne ein solches Rad erst werden, wenn die Produktionszahlen steigen, so das Unternehmen.

Brennstoffzelle: Einsatz liegt in der Zukunft

Kostspielig sind wasserstoffbetriebene Autos aber derzeit auch noch. So kostet der Toyota Mirai aktuell 78.600 Euro, das Kompakt-SUV Hyundai ix35 Fuel Cell steht mit 65.450 Euro in der Preisliste.                         

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