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Tesla Model 3 ist das Mittelklasse-Elektroauto für Alle

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Neues Elektroauto  

Der Tesla Model 3 ist da

01.04.2016, 12:11 Uhr | mid

Tesla Model 3 ist das Mittelklasse-Elektroauto für Alle. Neuer Tesla Model 3. (Quelle: Screenshot: Reuters)

Neuer Tesla Model 3. (Quelle: Screenshot: Reuters)

Der Tesla Nummer drei ist da - und heißt auch so: Firmenchef Elon Musk präsentierte nun in Hawthorne bei Los Angeles das neue Model 3.

Der Mittelklassewagen soll ab Ende 2017 ausgeliefert werden und in den USA 35.000 Dollar kosten. Käufer in den USA dürfen sich zudem noch auf einen staatlichen Kaufanreiz in Höhe von 7000 Dollar freuen. 

Einen Preis für den deutschen Markt gibt es noch nicht. Wann das Fahrzeug nach Deutschland kommt, ist auch noch unklar. Gegen eine Gebühr von 1000 Euro kann man das fünfsitzige Mittelklasse-Auto allerdings auch hierzulande bereits vorbestellen. 

Foto-Serie mit 4 Bildern

Tesla Model 3 soll Elektromobilität revolutionieren

Andere Elektroautos, die günstiger sind, sind deutlich kleiner und/oder bieten eine geringere Reichweite. Tesla bietet damit erstmals ein für die breite Bevölkerung erschwingliches Modell an, das in hoher Stückzahl gefertigt werden soll.

Der Tesla Model 3 habe "das Potenzial, den Gesamtmarkt für Elektroautos dramatisch auszuweiten", frohlockte die Investmentbank Goldman Sachs kurz vor dem Event. 

Bislang verkauft das 2003 gegründete Start-up Tesla mit der Limousine "Model S" und dem Luxus-SUV "Model X" nur Premium-Fahrzeuge, die mehr als doppelt so teuer sind, aber auch etwas mehr Reichweite bieten.

Tesla Model 3 wird über Tablet bedient

Optisch orientiert sich das Model 3 weitgehend am Model S, ist jedoch etwas höher und deutlich kürzer. Ein überdimensionales Glasdach zieht sich von der Windschutzscheibe bis in die Heckklappe. Wahlweise gibt es Hinterrad- oder Allradantrieb. 

Das "Model 3" hat in der Basisvariante eine Reichweite von gut 345 Kilometern pro Batterieladung und lässt sich in sechs Sekunden von null auf 100 km/h pro Stunde beschleunigen.

Das Cockpit wirkt bei der Vorstellung ebenso wie das gesamte Fahrzeug alles andere als final. Dominiert wird es von einem großen, quer verbauten Tablet, das frei in der Mittelkonsole steht. Serienmäßig sind verschiedene teilautonome Fahrfunktionen, die noch weiter als bei Model S und Model X gehen sollen und sich jederzeit erweitern lassen. 

"Preis-Leistungsverhältnis spricht für den Tesla 3"

Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut der Uni Duisburg Essen glaubt, dass Teslas "Model 3" den Elektroantrieb, der bislang nur ein Nischendasein fristet, in den Massenmarkt bringen kann: "Die Verkaufszahlen dürften deutlich besser sein als beim BMW i3, denn das Preis-Leistungsverhältnis spricht für den Tesla 3."

Ansturm auf das Auto

Laut Tesla-Chef Musk sind binnen 24 Stunden angeblich 115.000 Vorbestellungen eingegangen. Bedingung, um sich in die Wartelisten einzutragen, ist eine Anzahlung von 1000 Dollar.

Um den von Tesla erwarteten Ansturm auf das neue Modell zu bewältigen, plant das Unternehmen, sein weltweites Händlernetzwerk um 80 Niederlassungen auf 280 Anlaufpunkte zu erweitern. Die Zahl der Supercharger-Schnellladestationen soll sich um 300 auf 900 Ladesäulen erhöhen.

Zudem soll die neue Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada bis 2020 fertiggestellt sein und auf vollen Touren laufen. Das bedeutet: Tesla plant dort mehr Lithiumionen-Batterien herzustellen, als 2013 weltweit produziert wurden. Zu diesem Zeitpunkt sollen jährlich 500.000 Teslas vom Band rollen - zehn mal so viele wie derzeit. 

Tesla und General Motors machen Druck

Zusammen mit dem Chevrolet Bolt EV der Opel-Mutter General Motors (GM) könnte Teslas neue Offerte E-Autos salonfähig machen. Der Bolt soll bereits in ein paar Monaten auf den US-Markt kommen und hat ebenfalls eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern.

Der Kaufpreis soll bei gut 37.000 Dollar liegen, laut GM-Chefin Mary Barra aber nach Abzug staatlicher Rabatte auf etwa 30.000 Dollar sinken. In Europa kommt das Modell wenig später als Opel Ampera-e auf den Markt.

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