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Stiftung Warentest prüft E-Bikes: Discounter-Räder fallen durch

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Stiftung Warentest und ADAC  

Nicht nur billige E-Bikes fallen im Test durch

25.06.2016, 13:22 Uhr | Hanne Schweitzer, SP-X, t-online.de

Klare Verbesserung: ADAC testet 15 Pedelecs. (Screenshot: ADAC)
Klare Verbesserung: ADAC testet 15 Pedelecs

Die Elektroräder schneiden deutlich besser ab, als noch zuvor im Jahr 2013.

Klare Verbesserung: ADAC testet 15 Pedelecs


Qualitätsunterschiede bei Pedelecs kann man nicht nur am Preis festmachen. Bei einem Test der Zeitschrift von Stiftung Warentest mit dem ADAC schnitten neben billigen auch teure E-Bikes mangelhaft ab. Ein Hersteller meldet sich nach einer schlechten Benotung zu Wort.

Die 15 getesteten E-Bikes hatten alle einen bequemen tiefen Einstieg und kosten zwischen 900 und 3300 Euro. Sieben erhielten das Prädikat "gut", fünf fielen mit "mangelhaft" durch.

E-Bike von Flyer wird Testsieger

Der Testsieger Flyer B8.1 (Note 1,7) war das teuerste Pedelec im Feld (3300 Euro), ihm bescheinigten die Prüfer neben einem guten Fahrverhalten, dass es auch ohne Motor gut zu bewegen sei.

Teures Rad fällt durch

Dass ein hoher Preis aber keine hohe Qualität garantiert, bewies neben anderen das Stevens E-Courier Forma (2.700 Euro), das wegen mangelhafter Bremsen und Schwächen bei der Fahrstabilität mit Gepäck mit "mangelhaft" beurteilt wurde.

E-Bikes von Discounter mangelhaft

Ebenfalls fielen die Billig-Räder von Aldi Nord (Hansa Alu-City-Elektrorad, 900 Euro) und Fischer (Alu-Elektro-Citybike ECU 1603, 1200 Euro) durch, Kriterien waren unter anderem schlechte Bremsen, unausgewogener Antrieb oder gebrochene Teile. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigten die Tester dem Decathlon/Riverside City Nexus (1800 Euro).

 (Quelle: ADAC) (Quelle: ADAC)

Vor dem Kauf richtig informieren

Die Tester empfehlen jedem Pedelec-Käufer eine ausgedehnte Probefahrt, am besten mit der Menge an Gepäck, die üblicherweise bei einer Radtour mitgenommen werden soll.

Ein Blick in die technischen Daten ist dabei auch wichtig: Im Test fiel auf, dass das vom Anbieter angegebene Gesamtgewicht - also Fahrrad, plus Fahrer und Gepäck - teilweise recht niedrig ist. Wer öfter mal mit gefüllten Satteltaschen unterwegs ist, sollte hierauf besonders achten.

Erste Kritik am Test

Wie so oft lässt die Reaktion der Hersteller auf einen Test nicht lange auf sich warten. Die Zweirad EInkaufs Genossenschaft (ZEG) wehrt sich gegen die schlechte Bewertung ihres Pedelecs Pegasus Premio E8F. Die bemängelte Bremse Magura HS22 gelte als "Benchmark" im Bereich der Felgenbremsen.

Zudem gibt es Kritik am Testaufbau: Die Stiftung Warentest habe das Rad mit einer Gesamtbeladung von 150 kg getestet - der Hersteller erlaubt aber maximal 135 Kilogramm. Damit seien die vorgebrachten "Mängel" einer Überbeladung geschuldet.

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