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Hyundai Ioniq Hybrid: Ausfahrt im neuen Hybrid-Koreaner

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Wie Hyundai die Öko-Zukunft angeht  

Der Hyundai Ioniq Hybrid macht den Anfang

02.11.2016, 14:22 Uhr | , t-online.de

Hyundai Ioniq Hybrid: Ausfahrt im neuen Hybrid-Koreaner. Kommt gut in Fahrt: Der neue Hyundai Ioniq. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)

Kommt gut in Fahrt: Der neue Hyundai Ioniq. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)

Ein Auto, drei Antriebe: Hyundai bringt sein Öko-Trio Ioniq an den Start. Das Fahrzeug wird es mit Hybrid-, Elektro- und Plug-in-Hybrid geben. Den Anfang macht nun die Hybrid-Variante - und ab damit.

Die Marketing-Experten haben ganze Arbeit geleistet: "Ioniq" - das klingt cool-futuristisch. Einen bisschen nach "bionic", ein wenig nach "iconic". Das wiederum hört sich nach Technik an, mit der man bestens gerüstet ist für die Erfordernisse der Zukunft.

Typischer Hexagonal-Grill und separate Tagfahrleuchten in Bumerang-Form: Der Hyundai Ioniq ist durchaus ein Hingucker. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)Typischer Hexagonal-Grill und separate Tagfahrleuchten in Bumerang-Form: Der Hyundai Ioniq ist durchaus ein Hingucker. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)

Hyundai Ioniq: Psst, es geht los

Viel wichtiger als der Name ist aber ohnehin die Performance: Mittlerweile ist man ja einiges an umweltfreundliche(re)n Konzepten gewöhnt, so dass man durchaus die Vorteile des E-Antriebes zu schätzen weiß: Leise und flott setzt sich der Koreaner mithilfe seiner E-Power (bis maximal 120 km/h möglich) in Bewegung, um dann lässig cool durch den Frankfurter Stadtverkehr zu gleiten. Der Wagen ist moderat straff ausgelegt, die eigens entwickelte 6-Gang-Doppelkupplung wechselt dabei geschmeidig die Stufen.

Die Lithiumionen-Akkus bieten eine Speicherkapazität von 1,56 Kilowattstunden. In der Praxis wird der E-Antrieb fürs Anfahren und Unterstützung des Verbrenners bei moderatem beziehungsweise konstantem Tempo genutzt. Geladen werden die Batterien durch Rekuperation - also beim Bremsen.

Ausfahrt im neuen Hyundai Ioniq Hybrid. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)Ausfahrt im neuen Hyundai Ioniq Hybrid. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)

Recht bald nach dem Anfahren schaltet sich dann auch der 105 PS starke Verbrenner ins Geschehen ein. Dieser Wechsel wird dem Fahrer akustisch und mit einem leichten, aber nicht unangenehmen Ruckeln vermittelt. Beim forschen Tritt auf das Alu-Gaspedal allerdings stöhnt der Motor auf und klingt etwas überfordert.

Und auch, wenn das Digital-Display im Sport-Modus rot aufleuchtet und ein Drehzahlmesser eingeblendet wird: Dieser 4,47 Meter lange Kompakte ist natürlich nicht als Sportler konzipiert - sondern als Sparer. Da gelingt bei zahmen Fahrstil gut - auch im zähen Berufsverkehr. Die versprochenen 3,4 Liter Durchschnittsverbrauch sind erwartungsgemäß wenig realistisch, tatsächlich kommt man aber mit fünf Litern hin.

Das Hybridsystem im Hyundai Ioniq: Ein 105 PS starker Atkinson-Benziner arbeitet mit einem umgerechnet 44 PS starken Permanentmagnet-Elektromotor zusammen. Das ergibt eine Systemleistung von 141 PS.  (Quelle: Hersteller)Das Hybridsystem im Hyundai Ioniq: Ein 105 PS starker Atkinson-Benziner arbeitet mit einem umgerechnet 44 PS starken Permanentmagnet-Elektromotor zusammen. Das ergibt eine Systemleistung von 141 PS. (Quelle: Hersteller)

Hübsch gemachter Innenraum

Wertig haben die Hyundai-Designer den Innenraum gestaltet: Weich unterfütterte Ablagen schmeicheln, Händen, Armen und Augen, die Sitze bietet auch Großgewachsenen bequemen und ausreichend Halt. Das ebenfalls weiche Lenkrad liegt satt in der Hand, die Tasten rasten exakt ein. Schnell hat man sich als Neufahrer orientiert, dieses Cockpit gefällt auf Anhieb. Etwas altbacken: Die Parkbremse wird per Fußpedal festgestellt.

Klar angeordnete Instrumente und Anzeigen, die unmissverständlich abzulesen sind. Das Interieur des Hyundai Ioniq gefällt auf Anhieb. (Quelle: Hersteller)Klar angeordnete Instrumente und Anzeigen, die unmissverständlich abzulesen sind. Das Interieur des Hyundai Ioniq gefällt auf Anhieb. (Quelle: Hersteller)

Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass ein derartig Zukunft-ausgerichtetes Fahrzeug alle technischen Leckerbissen bietet, die up-to-date sind: Apple CarPlay/Android Auto sind ebenso an Bord wie eine Ablagemöglichkeit für induktives Smartphone-Laden. Nicht fehlen darf mittlerweile auch das digitale Cockpit, das aber weniger opulent als bei Audi ist und eher an die älteren Volvo-Systeme erinnert.

Trotz dieser Technik-Verliebtheit haben die Ingenieure aus dem südkoreanischen Ulsan auch ihren grünen Daumen benutzt: Die Innenverkleidungen der Türen bestehen zum Teil aus wiedergewonnenem Kunststoff, der Dachhimmel partiell aus Zuckerrohr.


Das Heck mit der zweigeteilten Scheibe erinnert natürlich ein wenig an Hondas Civic. Und hier wie dort stört es leider bei der Sicht nach hinten. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)Das Heck mit der zweigeteilten Scheibe erinnert natürlich ein wenig an Hondas Civic. Und hier wie dort stört es leider bei der Sicht nach hinten. (Quelle: Olaf Gallas / Hyundai)

Hyundai Ioniq Hybrid: das Fazit

Ab 23.900 Euro ist der neue Ioniq in der bereits recht üppigen Ausstattung (inklusive der bekannten 5-Jahres-Garantie) "Trend" zu bekommen. Das ist trotzdem selbstbewusst - passt aber zum Selbstverständnis der Koreaner. "Wir sind kein asiatisches Schnäppchen mehr", konstatiert Hyundai-Geschäftsführer Deutschland, Markus Schrick, selbstbewusst.

Und die Kunden goutieren offenbar diese Preispolitik: Mittlerweile sind die Koreaner die stärkste asiatische Marke in Deutschland - und wollen diesen Erfolg auf Europa ausdehnen. Bis 2020 sollen für diese Expansion 28 Modelle mit alternativen Antrieben erhältlich sein - da ist der Hyundai Ioniq Hybrid erst der Anfang.

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