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Opel Ampera-e: erste Sitzprobe im neuen Opel-Elektroauto

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Erste Sitzprobe im Opel Ampera-e  

Kleiner Stromer will weit kommen

07.11.2016, 15:10 Uhr | , t-online.de

Opel Ampera-e: erste Sitzprobe im neuen Opel-Elektroauto. Der Opel Ampera-e soll endlich den Durchbruch für die Elektromobilität bringen. (Quelle: Hersteller)

Der Opel Ampera-e soll endlich den Durchbruch für die Elektromobilität bringen. (Quelle: Hersteller)

Er soll "kein Ökomobil" sein, aber auch "kein Luxuswagen": Opel stellt den neuen Ampera-e vor und wir setzen uns gleich mal hinein.

In die bequemen Sitze gefläzt - und erst einmal den Blick rundherum schweifen lassen: Der Ampera-e macht innen weder auf Öko noch auf Luxus. Der Fünftürer kommt stattdessen innen wie ein solider Kleinwagen rüber. Die Materialien fassen sich angenehm an - da sieht man auch über die nicht ganz so schicken Plastikverkleidungen an den Innenseiten der Türen hinweg.

Van-typisch sitzen die Passagiere vorne wie hinten leicht erhöht - die 288 Lithiumionen-Zellen sind im Unterboden verbaut. Auch Van-typisch: Die Insassen vorne haben wegen der flach ansteigenden Windschutzscheibe eine weite Fläche vor sich.

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Mit dem Ampera-E legen die Rüsselsheimer in Sachen Reichweite vor.

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Opel Ampera-e: total digital

Zentrales Steuerelement ist ein 10,2 Zoll (25,9 Zentimeter) großer Touchscreen-Monitor, über den die meisten Funktionen gesteuert werden können. Und das funktioniert bei der ersten Berührung einwandfrei: Das System reagiert erstaunlich schnell - und arbeitet ebenso exakt. Opel bietet nun wie viele andere auch ein volldigitales Display hinter dem Lenkrad. Der Wahlhebel hätte durchaus filigraner ausfallen dürfen.

Obwohl nur 4,17 Meter lang, kommt zumindest vorne keine Platzangst auf; hinten muss man sich als normal groß Gewachsener allerdings tief in die weichen Polster drücken, um nicht mit dem Haupt am Dachhimmel anzustoßen. Das ist bei anderen Autos dieser Ausmaße meistens aber auch nicht anders

Löblich: Der Kofferraum bietet mit 381 Litern Volumen genügend Stauraum für mittelgroße Shopping-Touren. Allerdings dürfte es etwas beschwerlich werden, vollgepackte Einkaufstaschen oder -kisten über eine ziemlich hohe Stufe hinein- und auch wieder herauszuheben.

Der Opel Amepra-e ist schön durchdesignt

Sportlich steht das Opelchen auf seinen Designer-Rädern. Die leicht ausgestellten und beplankten Radhäuser verleihen dem Mini-Rüsselsheimer ebenso viel Athletik wie die mit Sicken verzierte Flanke, deren Gürtellinie markant nach hinten ansteigt. Vorne wie hinten fallen die Lichtgrafiken im Sichel-und-Wellen-Design auf.

Auch wenn das "fliegende" Dach mit der wuchtigen C-Säule optisch nicht jedermanns Sache sein dürfte, muss man doch wertneutral konstatieren: Nein, mit einem stinklangweiligen, kreuzbraven Öko-Auto hat dieser kleine Ampera wirklich nichts zu tun.

"Fun to drive" - Spaß am Fahren: So bewirbt Opel den kleinen Stromer. Zwar durften wir bislang nur sitzen, nicht fahren - aber die nackten Daten machen Lust auf die erste Testfahrt. In 3,2 Sekunden auf Tempo 50 und in 7,3 auf 100 - das ist in der Tat ein kleiner Blitz. Dafür verantwortlich ist der E-Motor mit 150 Kilowatt (204 PS) Leistung und sofort bereitstehenden 360 Newtonmeter Drehmoment.

Wie weit kommt der Opel denn?

Und natürlich kommt man bei diesem Stromer nicht umhin, einige Worte über die Reichweite zu verlieren. Etwa 500 Kilometer sollen es nach dem NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) sein, nach dem WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test) etwa 380. In der Praxis hat ein Opel-Team die Strecke von London bis Paris (abzüglich Tunnel) zurückgelegt - das sind gut 400 Kilometer. So viel schafft kein anderer Konkurrent in diesem Segment. Und an einer 50 kW-Gleichstrom-Schnellladestation sollen 30 Minuten genügen, um die Batterie im Ampera-e wieder fit für weitere 150 Kilometer zu machen.

Preis steht noch nicht fest

"Der Preis wird attraktiv", versprechen die Opel, ohne sich exakt festlegen zu wollen. Im Frühjahr 2017 soll der E-Opel bei den Händlern stehen. Spätestens dann muss die Katze aus dem Sack, was den Preis betrifft. Schon jetzt munkelt man: 35.000 Euro werden es wohl werden.

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