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Autos mit alternativen Antrieben überzeugen im Ecotest

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ADAC-Ecotest  

Alternative Antriebe stechen Benziner und Diesel aus

20.03.2017, 18:13 Uhr | dpa-tmn

Autos mit alternativen Antrieben überzeugen im Ecotest. ADAC-Ecotest sieht Autos mit alternativen Antrieben vorn. (Quelle: ADAC)

ADAC-Ecotest sieht Autos mit alternativen Antrieben vorn. (Quelle: ADAC)

Autos mit alternativen Antrieben liegen im Ecotest des ADAC weiterhin vorn.

Der elektrisch angetriebene BMW i3, der Toyota Prius 1.8 Hybrid Executive und das E-Auto Nissan Leaf Acenta belegen die ersten Plätze der Liste und erhalten von dem Automobilclub fünf "Eco-Sterne".

Bester Benziner und Diesel von Suzuki und Mercedes

Bester Benziner unter den inzwischen 77 getesteten Autos ist auf dem achten Platz der Suzuki Ignis 1.2 SHVS Comfort+ mit vier Sternen. Gleich dahinter landet als bester Diesel der Mercedes E 220 d 9G-Tronic.

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Nur 13 von 77 getesteten Modelle sind empfehlenswert

Nur zu Autos mit fünf und vier Sternen spricht der ADAC aus "ökologischer Sicht" eine Empfehlung aus. Bislang haben lediglich fünf Autos fünf Sterne und neun Autos vier Sterne erhalten. Unter diesen neun sind fünf Benziner und nur zwei Diesel.

Diesel: Euro 6 zum Teil schlechter als Euro 5

Generell schneiden die Selbstzünder im Ecotest eher schlecht ab. Grund sei das teilweise "deutliche Überschreiten" der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide, erklärt der Club. In einem Fall liege der Wert beim angelegten Testschema um mehr als das Neunfache darüber. In einigen Fällen produzieren dabei neue sogenannte Euro-6-Autos höhere Werte als die mit Euro 5.

Benziner haben ein Problem mit Feinstaubausstoß 

Auch die Benziner haben keine reine Weste: Hier ist laut ADAC oft Feinstaub das Problem. Nach dem Prüfverfahren haben etwa zwei Drittel der getesteten Autos einen zu hohen Ausstoß.

ADAC Ecotest mit künftigen WLTB-Kriterien und mehr

Der Ecotest basiert auf dem vom September 2017 an gültigen sogenannten WLTP-Zulassungszyklus, den der Club um eigene Kriterien erweitert hat. So erhöhte er zum Beispiel die Zuladung und ergänzte einen Autobahnzyklus mit höheren Geschwindigkeiten. Außerdem lagen für den Schadstoffausstoß und den CO2-Ausstoß strengere Kriterien an.

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