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Biosprit: Welche Autos vertragen den neuen Kraftstoff E10?

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Bio-Kraftstoff  

E10: Welche Autos vertragen den neuen Sprit?

20.03.2008, 08:55 Uhr | Alexander Kramer/T-Online

Nicht alle Pkw vertragen E10 (Foto: ddp) Diesmal dürfen sich die Dieselfahrer bequem zurück lehnen: Gab es jahrelang Diskussionen um den Rußpartikelfilter bei Selbstzündern, so macht sich jetzt Ungewissheit unter den Autofahrern mit Ottomotoren breit. Bis spätestens 2010 soll der Ethanolanteil bei Super-Benzin von fünf auf zehn Prozent erhöht werden, der neue Kraftstoff nennt sich E10. Doch welche Automodelle dürfen E10 tanken und welche müssen dann auf das teurere Super Plus umsteigen?

Wer darf - und wer nicht?

Nach aktuellen Umfragen wissen rund zwei Drittel der Autofahrer nicht, ob ihr Wagen für den neuen Kraftstoff geeignet ist oder nicht. Und auch die Hersteller geben nur sehr schleppend bekannt, welche Modelle ohne Probleme E10 tanken dürfen. Informieren Sie sich in unserer Foto-Show, ob ihr Fahrzeug E10-tauglich ist oder nicht.

Tankstellenlandschaft wird sich verändern

Da Ethanol aggressiver als Benzin ist, kann der neue Kraftstoff E10 vor allem ältere Autos an der Kraftstoffzufuhr oder aber auch am Motor beschädigen, da zum Beispiel unbeschichtete Aluminiumkomponenten angegriffen werden. Bis jetzt werden in Deutschland dem Benzin fünf Prozent Ethanol beigemischt (E5), dies wird ab 2010 nur noch bei Super-Plus so sein. Beim Bioethanol (E85) werden sogar 85 Prozent beigemischt, dafür müssen die Autos aber extra ausgerüstet bzw. umgerüstet werden. Da das reine Normal-Benzin nach und nach von den Tankstellen verschwindet, wird es ab 2010 das neue Super-Benzin (E10), Super-Plus (E5) und Diesel als herkömmliche Kraftstoffe geben.

Hunderttausende Pkw betroffen

Unterschiedliche Meinungen gibt es auch bei der Frage, wie viele Autos in Deutschland wirklich betroffen und nicht E10-tauglich sind. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) geht von 375.000 Fahrzeugen aus, der ADAC sogar von mehr als 1,5 Millionen und fordert einen Bestandsschutz für den Superkraftstoff mit fünf Prozent Ethanol. Die Hersteller haben sich darauf geeinigt, ihre Fahrzeugflotte bis Ende März zu überprüfen und genaue Listen zu veröffentlichen. Erst danach will das Umweltministerium die geplante neue Beimischungsverordnung dem Bundeskabinett zur abschließenden Beratung vorlegen.

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