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Rußpartikelfilter: Bundesregierung droht mit Entzug der Umweltplakette

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Rußpartikelfilter-Skandal  

Bundesregierung droht mit Plaketten-Entzug

30.07.2008, 16:20 Uhr | mid

Fahrzeugen mit defekten Nachrüstfilter droht nun Verlust der Umweltplakette (Foto: imago)Fahrzeugen mit defekten Nachrüstfilter droht nun Verlust der Umweltplakette (Foto: imago) Der sogenannte Filterskandal geht in eine weitere Runde: Die Halter von Diesel-Fahrzeugen, die ihre mangelhaften Nachrüst-Partikelfilter bislang nicht umtauschen ließen, sollen nicht nur ihre Steuervorteile, sondern auch ihre Umweltplakette verlieren. Das berichtet die Zeitschrift "Auto Motor und Sport".#

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Entzug der Plakette und des Steuervorteils

Der Verlust der Umweltplakette droht Diesel-Pkw mit mangelhaften Nachrüst-Rußfiltern der Hersteller GAT, Bosal und Tenneco. Nach Informationen von "Auto Motor und Sport" will die Bundesregierung den Haltern der betroffenen Fahrzeuge darüber hinaus auch rückwirkend die steuerliche Förderung des Einbaus streichen. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 45 000 unwirksame Filter nachgerüstet.

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Kaum Filter bislang ausgetauscht

Hintergrund ist die immer noch niedrige Austauschquote bei den Mangel-Filtern. Bislang sollen lediglich wenige Tausend Autofahrer vom kostenlosen Einbau eines neuen Abgasreinigers Gebrauch gemacht haben. Grund dafür ist allerdings nicht nur Faulheit, sondern auch die häufig mangelnde Kooperationsbereitschaft einiger Filterhersteller und das Fehlen funktionierender Ersatzfiltersysteme.

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45.000 betroffene Pkw mit defekten Filtern

In rund 45.000 Diesel-Pkw wurden in den vergangenen Jahren Rußpartikelfilter der Firmen BOSAL und GAT eingebaut. Diese hatten eine Genehmigung des KBA, bei einem Test stellte sich jedoch heraus, dass die Filter nahezu wirkungslos sind. Daraufhin sollten die defekten Filter im Zuge der "Kulanzregelung" ausgetauscht werden.

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