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So schummeln die Hersteller

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Spritverbrauch  

So schummeln die Hersteller

27.02.2010, 10:57 Uhr | t-online.de

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Autohersteller geben unrealistische Sprit-Verbrauchswerte für ihre Modelle an. Die Zeitschrift "Autobild" hat 100 Automodelle einem Verbrauchs-Check unterzogen und so teils enorme Abweichungen von Herstellerangaben festgestellt. Ärgerlich: Besonders Öko-Modelle und Elektroautos schneiden schlecht ab: Wir verraten Ihnen die größten Spritschummler. (zur Foto-Show Spritlügen und Spritwahrheiten)

Öko-Autos sind oft gar keine

So verbraucht etwa der Ford Fiesta 1.6 TDCi Econetic laut Hersteller im Schnitt 3,7 Liter Diesel. Im Test genehmigte sich der Kleinwagen allerdings 5,4 Liter - das sind fast 46 Prozent mehr.

Auch Elektroautos schummeln

Auch die Herstellerangaben bei Elektro-Autos weichen deutlich vom realen Verbrauch ab, denn wirkungsgradbedingte Ladeverluste treiben die Stromkosten in die Höhe. So verbraucht der Mitsubishi i-Miev 21,2 Kilowattstunden. Der vom Hersteller angegebene Wert liegt bei 11,1. Der reale Verbrauch ist also um 91 Prozent höher.

Es gibt auch realistische Angaben

Es gibt aber auch Autos, bei denen die Herstellerangaben realistisch sind – allen voran der Hyundai iX55 3.0 V6 CRDi. Bei ihm liegt die Abweichung bei zwei Prozent.

Spritverbrauch wird auf Prüfstand ermittelt

Hintergrund: Die Hersteller prüfen mit standardisierten Testverfahren, die allerdings unrealistisch sind: Jedes Auto muss einen knapp 20-minütigen Fahrzyklus absolvieren. Vollgas wird beim standardisierten Verfahren nicht gefahren. Zudem sind die Motoren beim Test warm, die Steh- und Kurzstrecken kürzer als in der Realität. Zusatzverbraucher wie Klimaanlage, Sitzheizung, Radio, Licht werden deaktiviert.

Test mit teilweise Vollgas

Die Zeitschrift testet den Verbrauch nach eigenen Angaben realitätsnäher: Jeder Testwagen absolviert eine Vergleichsfahrt auf einem genau definierten Rundkurs. Dieser ist 155 Kilometer lang und besteht aus Stadt-, Land- und Autobahnabschnitten. Auf der Autobahn beispielweise gilt: Eine Teilstrecke wird Vollgas gefahren, die restliche Strecke konstant mit 120 Stundenkilometern. Zu Beginn und am Ende der Messung wird jedes Auto randvoll getankt.

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