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Citroën Hybrid Air: Neuer Hybridantrieb mit Druckluft

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Citroën Hybrid Air  

Druckluft statt Akku

19.02.2013, 09:28 Uhr | mid, t-online.de

Citroën Hybrid Air: Neuer Hybridantrieb mit Druckluft. Citroën Hybrid Air (Quelle: Hersteller)

Citroën Hybrid Air (Quelle: Hersteller)

Hybridantrieb mal anders: Citroën greift eine alte Idee auf und präsentiert auf dem Autosalon Genf 2013 den C3 Hybrid Air - mit einem Druckluftsystem. Ob dieses System mehr als heiße Luft verspricht, wird sich zeigen.

Citroën Hybrid Air: Kein schwerer Akku nötig

Das Elektro- und das Hybridauto kommen nicht richtig in Fahrt - teure und schwere Akkus, mangelnde Reichweite, fragwürdige Lebensdauer der Batterien sowie die fehlende Infrastruktur machen es den Stromern nicht leicht. Da könnte der Druckluft-Antrieb von Citroën eine Lösung sein: Die beim Bremsen erzeugte Energie soll nicht, wie bei heutigen Hybridfahrzeugen in einem viel Platz beanspruchenden Akku gespeichert werden, sondern in einem zehn Liter großen Druckluftreservoir. Zum Antriebssystem gehören außerdem noch eine Hydraulik-Einheit, die als Motor und Pumpe arbeitet sowie ein stufenloses Getriebe.

Citroën C3 Hybrid Air verbraucht nicht mal drei Liter

Die Hydraulikpumpe ist mit der Antriebsachse verbunden. Beim Bremsen wird Öl in einen Druckspeicher geleitet und dort Gas komprimiert. Beim Beschleunigen wird das Gas ausgedehnt und das Hydrauliköl treibt die Pumpe an, die nun als Motor fungiert. Die drei Betriebsmodi Benzin, Luft oder beides kombiniert werden selbstständig gewechselt, der reine Druckluftbetrieb ist beim Anfahren oder im Stadtverkehr bis zu 70 km/h möglich.

Ein damit ausgerüsteter C3-Prototyp, der in Genf zu sehen sein wird, verbraucht nach Herstellerangaben 2,9 Liter Super pro 100 Kilometer und setzt lediglich 69 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer frei. Laut Hersteller ist Hybrid Air vor allem für Fahrzeuge der Kleinwagen- und Kompaktklasse sowie für Nutzfahrzeuge geeignet. Die neue Technik soll 2016 in Produktion gehen.

Citroën: Hydraulik-Spezialisten

Die Franzosen sind als Spezialisten in Sachen Luft bekannt: Unvergessen ist das hydropneumatische Fahrwerk der Göttin DS, bei der auch Lenkung, Bremsen und Getriebe von einem Druckluftsystem unterstützt wurden. Zudem hat Citroën bereits 1958 eine "Ente" mit Druckluft-Hybrid gebaut. Der Prototyp des 2CV mit Hybridantrieb kombinierte Druckluft und Hydraulik, um die Leistungen des Verbrennungsmotors zu erhöhen. Die Idee wurde jedoch wegen mangelnder Nachfrage nicht weiter verfolgt.

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