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Kältemittel-Streit: Honeywell schießt gegen Daimler

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Kältemittel-Streit  

Honeywell schießt gegen Daimler

21.07.2013, 16:50 Uhr | rtr

Kältemittel-Streit: Honeywell schießt gegen Daimler. Daimler gegen Honeywell: Kältemittel-Streit geht in die nächste Runde (Quelle: imago)

Kältemittel-Streit: Jetzt will auch die EU das Mittel R1234yf untersuchen (Quelle: imago)

Im Streit über ein neues Kältemittel für Auto-Klimaanlagen ist kein Ende in Sicht. Der US-Konzern Honeywell wehrt sich im gegen die Sicherheitsbedenken von Daimler. "Die Tests, die Daimler gemacht hat, sind statisch und geben nicht den Ablauf eines realen Unfalls wieder", sagte Honeywell-Manager Tim Vink dem "Handelsblatt" laut Vorabbericht.

Daimler setzt Mittel wegen Sicherheitsrisiken nicht ein

Daimler weigert sich, das von Honeywell und Dupont entwickelte Gas R1234yf in die Klimaanlagen seiner Fahrzeuge einzufüllen: Es sei bei Unfällen oder Lecks des Klimasystems zu gefährlich, da es sich im heißen Motorraum entzünde und dann ätzende Säure freisetze. Daimler rüstet daher seine Flotte wie gewohnt mit dem Kältemittel R134a aus, obwohl EU-Vorschriften seit Beginn dieses Jahres ein Kältemittel verlangen, das die Erderwärmung weniger fördert. Einzig R1234yf erfüllt diese Richtlinie derzeit.

"Wir fragen uns, warum Daimler das Problem nicht konstruktiv löst, sondern im Alleingang den Einsatz von R1234yf ablehnt", sagte Honeywell-Manager Vink der Zeitung. Daimlers Sicherheitsbedenken ließen sich nach Meinung des Gasproduzenten lösen, indem der Autobauer seine Klimaanlagen leicht überarbeitet - so dass Gas im Notfall schneller entweichen kann.

"Für uns ist das rein ein Daimler-Phänomen"

"Das würde pro Jahr nur geringe Kosten verursachen, sagen uns andere Hersteller, die diesen Schritt gegangen sind." Natürlich sei der Einsatz von R1234yf teurer als der von R134a, das seit mehr als 25 Jahren genutzt werde, räumte Vink ein. Dafür sei das Gas erheblich klimafreundlicher. "Für uns ist das rein ein Daimler-Phänomen."

Im Streit mit der EU droht Daimler ein Zulassungsstopp in weiteren Staaten der Gemeinschaft, nachdem Frankreich Anfang Juli befristet die Zulassung der Mercedes-Modelle A- und B-Klasse sowie SL ausgesetzt hatte.

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