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Elektroautos: Wie gefährlich sind die Stromer wirklich?

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Elektroautos  

Wie gefährlich sind die Stromer wirklich?

08.10.2013, 10:05 Uhr | Hanne Lübbehüsen/SP-X

Elektroautos: Wie gefährlich sind die Stromer wirklich?. Elektroautos sind nicht gefährlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren (Quelle: imago)

Elektroautos sind nicht gefährlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren (Quelle: imago)

Nachdem ein Tesla Modell S brennend am Fahrbahnrand stand, fragen sich viele: Wie gefährlich sind Elektroautos eigentlich? Sind Elektroautos unsicherer als herkömmliche Pkw mit Verbrennungsmotoren? Experten kennen die Antworten.

Elektroautos: Keine speziellen Gefahren

Der ADAC hat selbst schon Elektro- und Hybridfahrzeuge verschiedenen Crashtests unterzogen. "Unsere Tests haben ergeben, dass diese Fahrzeuge sicher sind, und zwar sowohl im Frontal-, Seiten- als auch im Heckcrash", so der Automobilclub.

Bestwerte bei Crashtests

Aber auch das in den USA in Flammen aufgegangene Model S hatte Bestwerte der US-Verkehrssicherheitsbehörde bekommen. Die Elektro-Limousine hatte den Angaben des Unternehmens zufolge vor dem Brand ein Metallteil überfahren, das ein großes Loch in den Unterboden riss.

"Kurzschlüsse können aber immer passieren"

Die genauen Umstände des Feuers werden derzeit noch untersucht. Eine Möglichkeit ist, dass in der Folge des Unfalls ein Kurzschluss einen Schmorbrand in einem Batteriepack ausgelöst hat, so die ADAC-Experten. "Kurzschlüsse können aber immer passieren, wenn eine energieführende Leitung beschädigt wird", so ADAC-Sprecher Christian Buric. Eben auch in einem Wagen mit Verbrennungsmotor. "Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es in keinem Auto." Nach derzeitigem Stand sei ein Elektroauto nicht gefährlicher als ein herkömmliches Fahrzeug, betont Buric.

Fahrzeug warnt bei Brand

Zwar laufen bei Hybrid -und Elektrofahrzeugen bis zu 650 Volt Spannung durch die Leitungen - aus einer normalen Steckdose kommen 230 Volt. Im Falle eines Crashs aber muss das E-Mobil über den Unfallschutzschalter sein Hochvoltsystem herunterfahren. Im jüngsten Fall in Amerika hat das Fahrzeug gut reagiert: Der Tesla hatte seinen Fahrer aufgefordert das Auto abzustellen und schnell auszusteigen.

Keine Sonderschulung bei Elektrobränden

Auf dem Video, das das brennende Auto in den USA zeigt, halten die Feuerwehrleute Abstand. In Deutschland wäre das Bild wohl ähnlich: Zwar gibt es offenbar keine flächendeckenden Schulungen in Sachen Elektroauto für Feuerwehrleute. Würde es aber hierzulande zum Brand eines E-Mobils kommen, wären die Retter mitnichten hilflos. Sie würden ihre Erfahrungen aus anderen Bereichen übertragen.

Wasser ist bestes Löschmittel

"Die Feuerwehrleute wissen, wie sie sich bei einem Elektrobrand zu verhalten haben“, sagt Oliver Lederle, Leiter der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein. "Stellen sie fest, das Feuer fällt in diese Kategorie, verhalten sie sich genauso wie beispielsweise bei einem Trafobrand." Heißt: Wasser ist das Löschmittel der Wahl und beim Löschen wird Abstand gehalten, damit es nicht zu einem Spannungsüberschlag kommt.

Rettungskarte ist wichtig

Im Alltag hilft den Rettern auch die Rettungskarte weiter, das Neuland der alternativen Antriebe zu betreten: Das technische Datenblatt zeigt zum Beispiel detailliert, wo die elektrischen Leitungen verlaufen und wo die Feuerwehrleute die Karosserie gefahrlos aufschneiden können.

Karte gehört in jedes Auto

Automobilclubs empfehlen nicht nur Fahrern von Elektroautos, sondern auch von herkömmlichen Fahrzeugen, die Rettungskarte ihres Modells hinter der Fahrersonnenblende zu deponieren. Denn die Technik eines modernen Autos ist heute sehr komplex.

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