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VW-Abgas-Skandal: Wer hat jetzt Schadenersatzansprüche?

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Abgas-Skandal  

Was VW-Fahrer über Schadenersatzansprüche wissen sollten

18.12.2015, 09:41 Uhr | dpa

VW-Abgas-Skandal: Wer hat jetzt Schadenersatzansprüche?. Auf betroffene VW-Fahrer kommt jede Menge Arbeit zu. (Quelle: imago)

Auf betroffene VW-Fahrer kommt jede Menge Arbeit zu. (Quelle: imago)

Im Abgas-Skandal geht es um Manipulationen am Dieselmotor, der den gesundheitsgefährdenden Stickoxid-Ausstoß (NOX) schönte. Auf die betroffenen VW-Fahrer kommt mindestens ein Rückruf zu - das sollten Sie jetzt über ihre Rechte wissen.

Welche Rechte haben betroffene VW-Fahrer?

Verbraucher haben beim Kauf eines mangelhaften Produkts gegenüber dem Verkäufer innerhalb einer Frist von zwei Jahren sogenannte Gewährleistungsrechte. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die Nacherfüllung, also im Fall VW die Reparatur des Autos.

Abgas-Skandal: Rückruf soll Abhilfe schaffen

Für die von den falschen NOX-Angaben betroffenen Dieselfahrzeuge hat VW eine kostenlose Rückrufaktion angekündigt, um die Fehler mit einem Software-Update zu beheben. Gelingt dies dem Konzern, haben Betroffene keine weiteren Ansprüche. Gelingt dies nicht, kann der Kunde per "Minderung" einen Teil des Kaufpreises zurückverlangen.

Können VW-Besitzer vom Kauf zurücktreten?

Auch hier muss zwischen den zwei Dimensionen des Betrugsskandals unterschieden werden. Mit Blick auf die NOX-Verstöße kommt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags zu dem Schluss, dass Kunden unter Umständen tatsächlich von ihrem Kauf zurücktreten könnten. Und zwar dann, wenn der Spritverbrauch als Folge eines Rückrufes und einer Umrüstung steigt.

Wo liegen Schwierigkeiten bei Forderungen nach Schadenersatz?

Über Kaufpreisminderungen hinausgehende Forderungen sind nur dann möglich, wenn dem Verkäufer oder VW nachgewiesen werden kann, dass sie die Mängel kannten und vorsätzlich verschwiegen haben. Jeder Betroffene müsste dann individuell auf Schadenersatz klagen und die mit hohen Kosten verbundenen Prozessrisiken selbst tragen.

Gruppenklagen wie in den USA gibt es in Deutschland nicht. Die Bundesregierung will aber offenbar Anfang 2016 einen Referentenentwurf dazu vorlegen.

Könnten VW-Besitzer auf Folgekosten sitzen bleiben?

Ja, warnt der vzbv. Mit Blick auf die NOX-Verstöße ist VW einem Rechtsgutachten für den vzbv zufolge nach aktueller Rechtslage nicht verpflichtet, sämtliche Folgekosten zu tragen. Darunter fallen etwa Kosten für ein Ersatzfahrzeug während der Reparatur oder Mängel infolge der Umrüstung wie ein geringerer Wiederverkaufswert.

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