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Porsche Cayenne Turbo S - Extraportion Unvernunft

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Genf 2006  

Porsche Cayenne Turbo S - Extraportion Unvernunft

08.02.2006, 17:57 Uhr | Spiegel-Online

Von Tom Grünweg

Porsche Cayenne Turbo S (Foto: Porsche)Porsche Cayenne Turbo S (Foto: Porsche) Porsche stärkt den Reiz der Unvernunft: Für all jene, denen genug noch nicht genug ist, zeigen die Schwaben jetzt auf dem Genfer Auto Salon den Cayenne Turbo S - ein Allradler mit noch mehr Leistung für noch mehr Geld.

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Keine Chance für Tuner
Warum, so fragt man sich derzeit ganz offensichtlich bei Porsche, sollen wir das Geschäft mit der Leistung den Tunern überlassen? Anstatt sich von Fremden Ruhm, Ehre und Umsatz streitig machen zu lassen, kommt die Sportwagenschmiede nun dem nimmersatten Leistungshunger zahlungskräftiger Wüstensöhne und dem Flehen der vom Gewinnrückgang gebeutelten Tankwarte entgegen - und legt den Cayenne Turbo in einer sportlichen S-Version auf.

Leistung steigt um 71 PS
Für die Kleinigkeit von 117.573 Euro gibt es den Geländegänger dann mit einem auf 521 PS erstarkten V8-Motor, der das Auto nach dem Carrera GT in der bisherigen Firmenchronik zum stärksten Serienmodell macht. Möglich wird der Leistungszuwachs durch die modifizierten Ladeluftkühler, deren Wärmetauscher nun komplett aus Aluminium bestehen und 13 Millimeter größer sind als beim "normalen" Turbo. Außerdem hat Porsche in klassischer Tuner-Manier den Ladedruck um 0,2 bar angehoben und die Motorsteuerung umprogrammiert. Damit steigt die Leistung um 71 PS, und das maximale Drehmoment klettert um 100 auf 720 Newtonmeter.

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Reserve in der Hinterhand
Weil die Fahrleistungen des Standard-Turbomodells schon nicht von schlechten Eltern sind, ist der Zugewinn für die Käufer des Turbo S zumindest auf dem Papier nur marginal. So verkürzt sich der Sprintwert von 0 auf 100 km/h um 0,4 auf 5,2 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit um 4 km/h auf 270 Sachen steigt. Zwar wäre sicher mehr möglich gewesen, zumal die neuen Spezialreifen bis auf 300 km/h ausgelegt sind. Doch etwas Reserven in der Hinterhand wollten die Zuffenhausener wohl behalten.

Die hohe Schule der Motorabstimmung
Porsche brüstet sich nicht nur mit der Leistungssteigerung. "Die hohe Schule der Motorabstimmung macht sich erst in der gleichzeitigen Optimierung der Effizienz bemerkbar", verkünden die Entwickler. Im Klartext heißt das: "Bei gleichen Geschwindigkeiten verbraucht der Cayenne Turbo S nicht mehr Kraftstoff als der Cayenne Turbo." Nun ja, aber schon das ist mehr als genug. Porsche gibt bereits für den Normzyklus auf dem Prüfstand einen Wert von 15,7 Litern an. In der Praxis dürften daraus locker 20 Liter oder mehr je 100 Kilometer werden.

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Aufschlag von 221 Euro pro PS
Den Reiz der Unvernunft steigert Porsche noch einmal mit dem Preis: Zwischen sehr stark und extrem stark liegen 15.660 Euro, was einem Aufschlag von 221 Euro pro PS entspricht. Doch gibt es im Turbo S ja nicht nur den stärkeren Motor, eine bissigere Bremse, die Luftfederung mit variablem Dämpfersystem und die großen 20-Zoll-Räder. Sondern auch sonst ist fast alles serienmäßig, was bei Porsche üblicherweise extra bezahlt werden muss.

Alles an Bord
So sind innen fast alle Oberflächen mit Leder überzogen. Die vorderen Sitze werden elektrisch bewegt und sämtliche Plätze, auch die im Fond, lassen sich beheizen. Das Klima wird automatisch geregelt. Für den Klang von Musik und Gesang sorgt eine Bose-Anlage. Kratzer am teuren Blech vermeidet der Park-Assistent. Den Kontakt zur Außenwelt hält das so genannte Porsche Communication Management aufrecht. Und für gute Sicht sorgen serienmäßig eingebaute Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht.

Zurückhaltender Auftritt
Nur von außen gibt sich der schärfste Cayenne in der Stuttgarter Pfeffermühle ausgesprochen zurückhaltend. Während Porsche die stärkeren Varianten in der Modellpalette üblicherweise mit zusätzlichen Spoilern aufwertet, die Radhäuser ausstellt oder den Wagen näher an den Boden bringt, ist der Turbo S nur am Schriftzug und den Rädern zu erkennen. Und, falls der Kunde das so will, an der exklusiven Lackfarbe Marineblau-Metallic.

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