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Cabrios für den kleineren Geldbeutel

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Cabrios für den kleineren Geldbeutel

| Von Istok Golic

Eine der günstigsten Cabrios war lange Zeit das Smart Fortwo Cabrio. In der Basisversion mit 71 PS kostet der zweisitzige 3-Zylinder-Zwerg 13.640 Euro. Im Gegensatz zum vollautomatischen Verdeck, das bei jedem Tempo geöffnet werden kann, müssen die seitlichen Dachholme für vollen Cabriogenuss manuell ausgebaut und in einem Fach der Heckklappe verstaut werden. Unangenehmer als die Umbauaktion sind der mäßige Federungskomfort, die unharmonische Schaltung und die indirekte Lenkung. Wer das verkraftet, bekommt einen Mini-Luftikus mit günstigen Unterhaltskosten - auch wenn die optimistische Werksangabe von 4,4 Liter auf 100 Kilometer im Alltag eher mit einer sechs vor dem Komma endet.

Foto-Show Cabrios unter 20.000 Euro
Gebrauchtwagen Cabrios unter 20.000 Euro
Ratgeber Pflegetipps für Cabriodächer

Rolldach statt Faltverdeck

Im Mai 2009 wandert die Krone des billigsten Cabrios im Markt allerdings an den neuen Fiat 500 C. Mit rund 13.500 Euro Einstiegspreis und üppigerer Ausstattung dürfte das viersitzige Rolldachcabrio dem Smart einige Lifestyle-Kunden abjagen - inklusive vorhersehbarem Engpass bei der Lieferzeit. Denn trotz verdeckter Sicht nach hinten und für Puristen nicht akzeptabler feststehender Holme sowie B- und C-Säulen gefällt die Frischluft-Variante durch eine gelungene stilistische Interpretation ihres Faltdach-Urahns. Daran ändern auch die relativ kleine Kofferraumluke und der etwas zähe 1,2 Liter Basis-Vierzylinder mit 69 PS nichts.

Foto-Show Cabrios unter 20.000 Euro

Limousine, Spider, Pick-up und Cabrio in einem

Ein ähnliches Prinzip aber deutlich mehr Raffinesse zeigt der Citroën C3 Pluriel. Die Franzosen verkaufen den Verwandlungskünstler mit 1,4-Liter-Vierzylinder (73 PS) ab 18.690 Euro. Bemerkenswert: Das Dach des Viersitzers verfügt nicht nur über ein elektrisches Faltschiebedach mit acht Öffnungsstufen, sondern lässt sich - wenn zusätzlich die bogenförmigen Holme abgenommen werden - stufenweise zum komplett offenen Cabrio umbauen. Dabei ergeben die umgeklappten Lehnen der Rückbank inklusive geöffneter, mit 100 kg belastbarer Heckklappe, eine 1,35 m lange ebene Pick-up Ladefläche. Nachteil der gestrippten Version: Die Karosseriesteifigkeit leidet, wenn die voluminösen Dachholme in der Garage verstaut werden. Hinzu kommt, dass völlig gestrippt nur Ausfahrten mit hundertprozentiger Sonnengarantie möglich sind.

Frischluft im Geländewagen

In der Optik deutlich robuster aber ebenfalls für vier ist der kleine Geländewagen Suzuki Jimny, der sich dank Faltverdeck ebenfalls zu den Freizeit-Cabrios zählen darf. Hier sitzen vor allem die beiden Fondpassagiere sehr luftig. Sowohl die Dachabdeckung als auch das hintere Verdeckteil können zurückgeklappt oder komplett abgenommen werden. Aktuell 17.000 Euro beträgt der Preis des einzig im Angebot verbliebenen Rock am Ring Sondermodells mit 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner (86 PS). Ein Exot mit strammem Fahrwerk, zuschaltbarer Vorderachse und spezieller Geländeuntersetzung - für all jene, die im Sommer auch am Baggersee nicht auf ihren fahrbaren Untersatz verzichten wollen.

Foto-Show Fiat 500C

Metalldach als Alternative

Darüber hinaus gibt es auch Klappdach-Cabrios für unter 20.000 Euro. Dazu zählen der kantige Mitsubishi Colt CZC (109 PS, ab 17.490 Euro) oder der Bonsai-Roadster Daihatsu Copen (87 PS, ab 17.990 Euro) mit sportlich rundem Design. Der Copen ist laut Hersteller mit knapp 3,4 Meter der kompakteste in Serie gefertigte Roadster der Welt mit elektrisch versenkbarem Hardtop. Gleichzeitig ist er auch der Leichteste: Dank  Motorhaube, Kofferraumdeckel und Dach aus Aluminium beträgt das Leergewicht lediglich 850 kg. Das erlaubt dem lebendigen 1,3-Liter-Vierzylinder den Zweisitzer in 9,5 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Kompaktheit hat allerdings auch Nachteile: beengt und wenig alltagstauglich taugt er nur als Spaßauto.

Foto-Show Peugeot 207 CC

Bestseller aus Frankreich

Ganz anders der Bestseller unter den kleinen Faltdach-Cabrios, der Peugeot 207 CC, der in der Basisversion gerade noch unter der 20.000 Euro-Marke bleibt (120 PS, ab 19.600 Euro). Außer großzügigerer Platzverhältnisse aufgrund der Fahrzeuglänge überzeugen insbesondere die ausgereifte Dachkonstruktion, das ausgewogene Fahrwerk und der zusammen mit BMW entwickelte, drehfreudige 1,6-Liter-Benziner. Abstriche vom cabriotypischen Offenfahr-Gefühl verlangt lediglich die aus Sicherheitsgründen weit nach hinten gezogene Frontscheibe.

Günstige Cabrios für jeden Geschmack

Günstige Spaßautos mit Frischluftfaktor für weniger als 20.000 Euro gibt es also für den unterschiedlichsten Geschmack. Ausreichend Platz bieten die Kleinwagen-Cabrios - wenn überhaupt - zumeist nur für zwei Personen und knappes Reisegepäck. Die Rücksitze, soweit vorhanden, sind knapp geschnitten und zur Mitnahme von Personen nur bedingt geeignet. Wer für den Preis mehr verlangt, dem bleibt nur der Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt.


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