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Möglichkeiten der Oldtimer-Zulassung

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Möglichkeiten der Oldtimer-Zulassung

22.06.2011, 14:54 Uhr | sk (CF)

Wer die richtigen Unterlagen für die Oldtimer-Zulassung bereithält, für den ist dieser Akt nur eine Formsache. Aber welche Möglichkeiten der Zulassung gibt es? Bedenken Sie dabei auch: Nicht jedes alte Auto geht als Oldtimer durch.

Zu den Dokumenten, die Sie brauchen, zählt das Gutachten eines Sachverständigen, das belegt, dass es sich bei dem Fahrzeug um ein historisches Modell handelt, das mindestens 30 Jahre alt ist. Geht es an die Zulassung, müssen Sie entscheiden, welche Möglichkeit in Sachen Kennzeichen für Sie die passende ist. Mit einem Roten 07er-Kennzeichen haben Sie die Möglichkeit, an Veranstaltungen teilzunehmen und dürfen entsprechend an- und abreisen. Es gilt außerdem als Wechselkennzeichen - sie dürfen es also für mehrere Fahrzeuge verwenden. Das ist eine ideale Möglichkeit, wenn Sie einen ganzen Fuhrpark von Schmuckstücken besitzen. Allerdings dürfen Sie dann immer nur mit einem Ihrer Lieblinge zur Zeit auf Tour gehen. Für das Historische Kennzeichen, kurz H-Kennzeichen, brauchen Sie ebenfalls das erwähnte Oldtimer-Gutachten, dürfen dann aber ohne Einschränkungen mit Ihrem Oldtimer fahren. Benutzen Sie den Wagen aber nur selten, eignet sich für Sie vielleicht das Saisonkennzeichen als Möglichkeit der Oldtimer-Zulassung. Dabei können Sie selbst den Zeitraum bestimmen, für den Ihr Wagen im Kalenderjahr zugelassen werden soll. Ist die Zeit abgelaufen, muss das Auto zwar in die Garage, aber nicht extra abgemeldet werden.

Möglichkeiten der Oldtimer-Zulassung. So melden Sie Ihren Oldie richtig an (Foto: Thinkstock by Getty-Images)

So melden Sie Ihren Oldie richtig an (Foto: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Sonderfällen im Ausland gibt es spezielle Vorschriften. Die Oldtimer-Zulassung in Österreich ist etwas anders als in Deutschland. Hier muss der Oldtimer älter als das Baujahr 1955 oder älter als 30 Jahre sein und außerdem über einen Eintrag in der Liste „Historischer Kraftfahrzeuge“ verfügen. Der Zustand des Wagens muss originalgetreu sein, eine Klassifizierungsnote zwischen 1 und 3 haben und für die Ausflüge mit dem Klassiker brauchen Sie ein Fahrtenbuch, damit Sie auch nachweisen können, dass Sie den Wagen nicht zu oft in Anspruch nehmen. Auch die Schweiz hat einige spezielle Bestimmungen, die bei der Oldtimer-Zulassung beachtet werden müssen. Hier ist die Möglichkeit der regelmäßigen Nutzung des Wagens völlig ausgeschlossen und auch gewerblich dürfen Sie einen Oldie nicht verwenden. Entsprechende Prüfungen führen die Schweizer Experten besonders streng durch. Ob ein Oldtimer wirklich vorschriftsmäßig geführt wird, kann auch in Deutschland seit März 2007 übrigens nur noch durch amtlich anerkannte Sachverständige, Prüfer und Prüfungsingenieure offiziell beurteilt werden. Das kann dann nötig werden, wenn die Verwaltungsbehörde Anlass zu der Annahme hat, dass Sie die richtigen Regeln nicht einhalten.

Zulassungspapiere Teil 1 und 2, statt Fahrzeugschein und -brief

Seit dem 01. Januar 2005 hat sich das Aussehen der Zulassungspapiere für Fahrzeuge, auch bei der Oldtimer-Zulassung, geändert. Seit diesem Zeitpunkt gibt es nicht mehr Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief, sondern die Zulassungsbescheinigung Teil 1 und Teil 2. Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich aber solange nichts, wie sich auch am Besitz des Oldtimers nichts ändert. Alte Dokumente bleiben gültig, bis die Ausstellung neuer Dokumente erforderlich wird. Wird ein Oldtimer an einen neuen Besitzer verkauft, müssen auf jeden Fall beide Zulassungsbescheinigungen ausgestellt werden. Sie können also zum Beispiel nicht nur den neueren Teil 1 beantragen und mit dem alten Fahrzeugbrief kombinieren. Aus Gründen des Datenschutzes können übrigens in der Zulassungsbescheinigung Teil 2 nur noch zwei, statt sechs ehemalige Halter eingetragen werden. Statt der Namen wird danach nur noch die Anzahl der vorherigen Besitzer festgehalten, damit Sie trotzdem erkennen können, in wievielter Hand das Auto ist. Dazu ein Tipp: Statt den ungültigen Fahrzeugbrief vernichten zu lassen, sollten Sie fordern, dass Sie ihn nach der Entwertung zurückbekommen oder ihn zumindest kopieren, damit Sie die Fahrzeughistorie weiterhin nachvollziehen können.

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