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Kult: Der Porsche 356 Speedster

22.06.2011, 14:54 Uhr | pk (CF)

Ein Auto ist nicht nur ein fahrbarer Untersatz, viele Fahrer identifizieren sich auch damit. Der Porsche 356 Speedster gilt als wahrer Blickfang, denn das Original vereint Luxus, Eleganz und ein traumhaftes Fahrgefühl.

Der Porsche 356 ist das erste Serienmodell, das Porsche auf den Markt gebracht hat. Die ersten 50 Fahrzeuge wurden dabei alle per Hand gefertigt. Bei dem ersten Modell sollte es aber nicht bleiben, denn es gibt verschiedene Varianten des Porsche 356, wie den Porsche 356 Speedster. Das Urmodell wurde von 1948-55 fabriziert, dann aber durch den 356 A abgelöst. Die Modelle B und C folgten ebenfalls und sorgten für einige technische Verbesserungen und eine umfassende Erweiterung des Fahrzeugs. Wer sich beim Fahren spürbare Freiheit wünscht, der favorisiert wohl heute noch den Cabriolet-Typ des Porsche 356, der zu den meist verkauften Modellen gehört. Der Porsche 356 Speedster wurde als Sportversion 1954 ins Programm der Reihe aufgenommen und kostete damals ca. 12.000 Deutsche Mark. Sein Verdeck war voll versenkbar und noch niedriger als beim Cabriolet. Zu seiner Ausstattung gehörten außerdem Schalensitze und er wurde je nach Wunsch mit einem 1500- oder 1500-S-Motor geliefert. Heute wie damals ist der Porsche 356 Speedster ein Traum für jeden Oldtimer-Kenner, als Original ist er inzwischen jedoch rar geworden. Die Modelle, die sich noch in Privatbesitz befinden, werden daher besonders gepflegt, um das Luxus-Fahrzeug noch lange in Top-Zustand zu erhalten.

Das A-Modell des Porsche 356 wurde vier Jahre lang, vom Oktober 1955 bis zum September 1959, hergestellt. Neben der Speedster-Version entstanden auch das Coupé, das Cabriolet und ab 1958 auch das Convertible D. Diese Vielfalt brachte auch mehr Käufer. Beim B-Modell waren die verschiedenen Versionen ähnlich aufgebaut. Allerdings gab es trotzdem bestimmte Unterschiede: Die Scheinwerfer wurden viel höher angesetzt als beim A-Modell und auch die nicht mehr ganz so runde Form sorgte für neuen Schwung. Das C-Modell ist äußerlich kaum vom B-Modell zu unterscheiden, bringt aber wiederum kleinere Veränderungen mit sich. Die Sportversion, auch bekannt als Carrera, hatte beim B-Modell wie auch bei den anderen Modellen natürlich mehr PS, eine bessere Übersetzung und war ganz und gar auf den sportlichen Fahrer ausgelegt. Unter Kennern gilt allerdings der Porsche 356 Speedster als der wahre Porsche. Mittlerweile hat sich der Porsche 356 Speedster als Klassiker sogar so begehrt gemacht, dass auch verschiedene Replicas nach seinem Vorbild gebaut werden, also Modelle, die äußerlich wie das Original aussehen, aber weniger starke Technik von anderen Autos beinhalten.

Replica – das Abbild vom Original

Replicas werden in vielen Punkten dem Original nachempfunden, können es in Technik und Wert allerdings nicht ganz erreichen. Vor allem für den TÜV müssen einige Änderungen gemacht werden, meistens Teile, die beim Original vorhanden, aber heute nicht mehr zulässig sind. Die Karosserie ist bei den Replicas üblicherweise aus Kunststoff. Selbst Kenner haben hin und wieder Mühe die Unterschiede auf den ersten Blick zu sehen, bei näherer Betrachtung erkennen Experten aber, dass es bei Details und optischen Feinheiten an der Qualität eines Originals mangelt. Die Leistung kann bei Replicas, je nach verbauter Technik, zwischen 50 und 100 PS liegen. Je nachdem, wie viel einem Interessenten der Nachbau Wert ist, können auch einzelne originale Teile, wie Instrumente, im Modell verbaut werden. Schriftzüge sind bei der Lieferung aber nicht immer vorhanden, da die Replica-Hersteller einem rechtlichen Problem mit Urvater Porsche lieber aus dem Weg gehen. Einige Autobauer schicken die Markenzeichen auf Wunsch dafür lose mit. Besonders günstig sind die Nachbaumodelle übrigens nicht. Während ein gut erhaltener Porsche 356 heute ungefähr bei 50.000 Euro liegt, kann es auch eine Replica auf einen Preis von 30.000 Euro oder mehr bringen.

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