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Ferrari Maranello - Vollendete Form

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Ferrari Maranello: Vollendete Form

19.08.2011, 13:07 Uhr | ts (CF)

In der Hitliste der Traum-Sportwagen steht der Ferrari Maranello häufig vorne: Das zwischen 2002 und 2006 gebaute Modell 575 ist zwar nicht so bekannt wie seine Brüder, erfreut sich unter Kennern aber nach wie vor großer Beliebtheit.

Hinter dem Ferrari Maranello verbirgt sich eine Produktfamilie edler Sportwagen, die seit 1996 gebaut wurden. Ursprünglich geht der Zusatz „Maranello“ auf den Ferrari 550 zurück, der bis 2001 vom Band der Italiener lief. Das Modell 575 löste im Jahr 2002 den 550 ab. Mit dem Vorgänger hat es bis auf die Karosserie nur noch wenig gemein. Der Motor wurde vergrößert auf 5,75 statt 5,5 l Hubraum und die Modellbezeichnung mit dem Zusatz „Modificato“ erweitert. Der Ferrari-Enthusiast kennt den Zweitürer seither als „575 M“ oder „575 M Maranello“. Der Ferrari 550 Maranello kam als Coupé und Roadster mit Stoffdach auf den Markt. Der Sportwagen basiert auf der Karosserie der italienischen Karosseriebau- und Designfirma Pininfarina und setzt auf die klassische Kombination aus Heckantrieb und Frontmotor. Das Herzstück des Fahrzeugs ist ein 5,5 Liter V12-Ottomotor mit einer Leistung von 357 kW/485 PS. Eine der Herausforderungen bei der Entwicklung war die Reduzierung des Gesamtgewichts. Hierzu verwendeten die Ferrari-Konstrukteure Felgen aus Magnesium, Bremssättel und Achsschenkel aus Aluminium sowie belüftete Scheibenbremsen. Unter dem Strich blieb ein für die Verhältnisse der 1990er Jahre beachtliches Leergewicht von nur 1690 Kilogramm.

Mit diesem Setup wusste der Maranello seinen Vorgänger 512M auf der Ferrari-Teststrecke „Pista di Fiorano“ um rund 3,2 Sekunden pro Runde zu übertrumpfen. Die Motorsport-Ambitionen muss der frischgebackene Käufer dementsprechend nicht lange suchen: So verwendet der feuerrote Sportwagen unter anderem ein aus der Formel 1 abgeleitetes Vier-Kolben-Bremssystem, das in Zusammenarbeit mit dem italienischen Formel 1- und Motorrad-Spezialisten Brembo entwickelt wurde. Je nach Vorliebe kann das Federungssystem über einen Schalter am Armaturenbrett zwischen „Normal“ und „Sportlich“ umgeschaltet werden, wobei die Einstellung das Drehmoment des Motors begrenzt. Mit diesem System stellte Ferrari einst das erste Antriebschlupf-System vor, das vom Fahrer kontrolliert werden konnte. Vom Coupé konnten bis 2002 etwa 3.600 Exemplare verkauft werden. Es folgte der Ferrari 575, der ausschließlich in den Karosserieversionen Coupé und Targa lanciert wurde. Die Cabrio-Variante stellte Ferrari aufgrund des geringen Zuspruchs ein. Der 575er Ferrari Maranello entfacht mit seinem V12-Frontmotor eine Leistung von 379 kW (515 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 325 km/h, wobei der Sprint auf 100 km/h in nur 4,3 und auf 200 km/h in 14 Sekunden gelingt.

Vom Sportwagen Ferrari Maranello zum Ferrari 599

Die letzten Ferrari Maranellos der 575-Serie wurden in Modena Anfang 2006 ausgeliefert. Zur Ablösung der erfolgreichen Modelle folgte der Ferrari 599, der bei der Leistung nochmal eine Schippe drauflegen konnte: Die Höchstgeschwindigkeit liegt über 330 km/h, während sich der Sprint auf 100 km/h auf nunmehr 3,7 Sekunden verkürzt. Die Bezeichnung Maranello geht übrigens auf den Sitz des Unternehmens Ferrari S.p.A. im gleichnamigen Ort in der italienischen Provinz Modena zurück. Ursprünglich war die Produktreihe als Geschenk an den Heimatort zum 50-jährigen Bestehen der Sportwagen-Schmiede gedacht. Seit 2006 gilt der erwähnte Ferrari 599 als offizieller Nachfolger und Erbe des 575 M Maranello. Mit diesem Gran Turismo gelang Ferrari wieder ein Erfolg, der die Bekanntheit der beiden Vorgänger deutlich überflügeln konnte. So wurde der 599er unter anderem als „Car oft the Year 2006“ und „Supercar oft he Year 2006“ prämiert. Zuletzt sorgte Ferrari mit der Rennversion 599XX für Furore, die 2009 zum Preis von jeweils einer Million US-Dollar 30 auserwählten Stammkunden angeboten wurde.

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