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Rolls Royce Ghost - Kleine Eleganz

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Rolls Royce Ghost: Kleine Eleganz

19.08.2011, 13:08 Uhr | cb (CF)

Die Parallelen zum namensgebenden Geist sind beim 2009er Modell Rolls Royce Ghost nicht lange zu suchen: Die etwas verschlafene Schnauze des rund 2,5 Tonnen schweren Boliden versprüht augenscheinlich etwas Mystisches.

Die 1904 gegründete Edelmarke Rolls Royce ist BMWs Antwort auf den Maybach von Mercedes Benz sowie den Bentley von Volkswagen. „Jedem deutschen Autobauer seine Megareichen-Manufaktur“, hätte das Credo des Wettrüstens lauten können. Die Edelmarken performen im Hinblick auf die nicht gerade zuträgliche Weltwirtschaftslage mal mehr, mal weniger erfolgreich. Neue Modelle sind dementsprechend selten – und wenn sie kommen, dann sollten sie auch sitzen. Das dachten sich wohl auch die Konzernlenker aus München und Bracknell/England beim 2009 vorgestellten Rolls Royce Ghost. Die Stufenheck-Limo der allerobersten Klasse macht einen wohl durchdachten Eindruck – das gilt sowohl für das eigentliche Fahrzeug, als auch die Preispolitik. Mit einem Listenkurs von 250.000 Euro ist der Rolls Royce Ghost nämlich das günstigste Pferd im Stall der Briten. Ob dahinter tatsächlich Kalkül oder eher der Druck durch den insgesamt deutlich gehemmten Absatz im Luxussegment steckt, bleibt wohl ein Firmengeheimnis. Fest steht, dass dieses Modell durch und durch gewagt ist und damit auf dem Radar der Superreichen schnell sichtbar wird. Dafür reicht schon ein Blick auf die verschlafene Schnauze mit den schmalen Scheinwerfern und der langgezogenen „Nase“ auf der Haube.

Das Crossover aus der typischen Royce-Designsprache, dem BMW 7er (F01) und dem BMW E65, hat etwas Eigenartiges an sich, ist aber auch gerade deswegen ein echter Hingucker. Mit den besagten BMW-Modellen hat das Fahrzeug etwa 20% der Teile gemeinsam. Die markantesten Änderungen betreffen Radstand, Fahrzeughöhe, Spur und Kofferraum. Mit einer Länge von 5,40 Metern ist der Rolls Royce Ghost übrigens das bislang kürzeste Modell im Programm des Traditionsherstellers. Sein Herzstück ist ein 6,6 Liter V12-Motor mit einer Leistung von 420 kW / 571 PS. Bei einer Gesamtabmessung von 5399 x 1948 x 1550 mm und einem Radstand von 3295 mm bringt der „Geist“ rund 2470 Kilogramm auf die Waage. Insgesamt entspricht das Gewicht in etwa dem Rolls Royce Phantom von 2003, während die Leistung um knapp 100 kW zugenommen hat. An einem kräftigen Durchzug hindert das Gewicht den Luxuswagen nicht: Von null auf 100 km/h braucht er 4,9 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit gipfelt bei rund 250 km/h. Gesteuert wird das Ganze über ein achtstufiges Automatikgetriebe aus der Fertigung von ZF Friedrichshafen, das an die Hinterräder überträgt. In Tests der Fachpresse wusste der Rolls Royce Ghost trotz seiner Abmessungen mit einer filigranen Handlichkeit zu begeistern.

Ein Modell zum Selberfahren

Fahrkomfort steht beim Rolls Royce Ghost ganz oben – sportliche Ambitionen waren der Marke eigentlich schon immer fremd. Wie gewohnt kann der Käufer fast alle Ausstattungsdetails im Innenraum individuell festlegen. Längst geht das Spektrum über das urige, very britische Wurzelholz hinaus: Edles Leder trifft wahlweise auf dunkle Hölzer und gar Kristallglas. Der Kunde wünscht zum Beispiel einen pinkfarbenen Sitz? Kein Problem, genauso wie beim Phantom ist auch beim Rolls Royce Ghost der Kunde König. Mit dem besagten Preispunkt konkurriert der verhältnismäßig günstige Royce mit dem Maserati Quattroporte oder dem Bentley Continental Flying Spur. Auch den BMW 760 LI, den Mercedes S 65 AMG und den als „altbacken“ verschrienen Maybach 57 kann man zum Feld der Konkurrenten zählen. Im Gegensatz zum Phantom handelt es sich beim Rolls Royce Ghost nämlich um einen „Selbstfahrer-Wagen“ – ein wichtiger Unterschied bei einem Hersteller, der Jahrzehntelang in erster Linie für die Chauffeure dieser Welt gebaut hat. Eine enge Verwandtschaft zum Ur-Rolls Royce bleibt dennoch, wurde das Modell doch von Rolls Royce Chefingenieur Helmut Riedl konstruiert. Letzterer war zuvor für die fünfte Generation des Phantoms zuständig.

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