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Ferrari 456 - Sportwagen mit vier Sitzen

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Ferrari 456: Sportwagen mit vier Sitzen

23.08.2011, 14:17 Uhr | nb (CF)

Der Ferrari 456 ist einer der wenigen Sportwagen mit vier Sitzen. Was mittlerweile salonfähig ist, war zur Markteinführung 1993 noch ein Novum. Mit dem Nachfolger Ferrari 612 Scaglietti setze die Edelmanufaktur aus Modena noch einen drauf.

Sportwagen assoziiert man für gewöhnlich mit einem kompakten Cockpit, womit wiederum zwangsläufig nur zwei Sitze einhergehen. Ferrari baut bis heute vor allem Fahrzeuge nach dieser klassischen Machart, versuchte sich aber im Laufe der Firmengeschichte auch immer wieder an sogenannten 2+2-Cockpits. Dabei wurde eine zusätzliche, hintere Sitzbank installiert, die aber wenig Platz und Komfort bot. Ursprünglich begann das Ganze mit sehr engen „Notsitzen“, so unter anderem beim Ferrari 365. Nach und nach wurde das Platzangebot leicht erhöht, weshalb spätestens beim 1992 vorgestellten Ferrari 456 von einem Viersitzer die Rede sein konnte. Die erste, auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellte Version des Coupés kam 1993 mit einem Schaltgetriebe auf den Markt. Drei Jahre später legte Ferrari mit dem 456 GTA eine Ausführung mit Automatikgetriebe nach. Kernstück des Sportwagens ist ein 5,5 Liter V12 Ottomotor mit einer Leistung zwischen 321 und 325 kW. Die Modellbezeichnung Ferrari 456 leitet sich aus dem Rauminhalt eines Zylinders (456 cm³) ab. Schon Anfang der 1990er Jahre konnte der Fahrer des Ferrari 456 zwischen einer normalen und sportlichen Fahrwerksabstimmung wählen, was später zur Grundausstattung moderner Sportboliden aus Italien zählen sollte.

Auch der elektronisch gesteuerte Spoiler, der seinen Winkel ab einer Geschwindigkeit von 110 km/h veränderte, war seinerzeit eine technische Innovation. Das GT-Modell wurde übrigens in einer Stückzahl von nur sieben Fahrzeugen in einer Kombi-Variante für den Sultan von Brunei gebaut. Außerdem gibt es verschiedene Limousinen und Cabrio-Versionen, die ebenfalls nach Brunei gingen. Später waren einige Spezialversionen über Ferraris Karosserie- und Designpartner Pininfarina auch einer Kundschaft fernab des Königshauses zugänglich. Erwartungsgemäß ging keine der Sonderanfertigungen jemals in Serie. Bis zur großen Modellpflege 1998 hat sich beim 456er demnach nichts getan. Der Nachfolger Ferrari 456M kam wahlweise mit einem Schalt- oder Automatikgetriebe auf den Markt. Bei der Motorhaube setzen die Italiener fortan auf eine leichte Kohlefaser, während der Kühlergrill mit den integrierten Nebelscheinwerfern überarbeitet wurde. Eine Leistungssteigerung der Motorisierung lag natürlich ebenfalls nahe, auch wenn diese mit 325 kW/442 PS bei 6250 Umdrehungen pro Minute am Ende überschaubar ausfiel. Verschiedene Extras wie ein Autotelefon oder eine individuelle Lackierung wurden von der Carrozzeria Scaglietti lanciert.

Ein Sportwagen mit vier Sitzen: Komfort oder Platzangst?

Auch wenn der Ferrari 456 als Viersitzer gilt, ist sein Platzangebot unter dem Strich überschaubar und natürlich nicht mit dem eines herkömmlichen Fahrzeugs vergleichbar. Ferrari blieb der Linie auch nach der langen Bauzeit des 456er treu und weitete sowohl die Rückbank als auch den Kofferraum mit dem 2004 veröffentlichten Nachfolger Ferrari 612 Scaglietti nochmals aus. Spätestens bei diesem Modell lässt sich von einem mehr oder weniger vollwertigen Viersitzer sprechen, der normalgewachsenen Insassen auch für längere Touren genügend Komfort und Beinfreiheit bietet. Der wiederum 2011 vorgestellte Ferrari FF („Ferrari Four“) setzt die Tradition fort. Treibende Kraft hinter den 2+2-Modellen ist nach wie vor das Unternehmen Pininfarina, das bereits seit Jahrzehnten für Ferrari, aber auch für Fiat, Jaguar, Lancia, Alfa Romeo und Maserati gestaltet und baut. Wie ein ausgewachsener Sportwagen mit mehr als zwei Türen aussehen kann, beweist seit 2009 auch das Ferrari-Konkurrenzmodell Porsche Panamera, das als reinrassiger Fünftürer auf den Markt kam.

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