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Rolls Royce Silver Shadow - Ein Klassiker

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Rolls Royce Silver Shadow: Ein Klassiker

25.08.2011, 16:28 Uhr | kt (CF)

Der Rolls Royce Silver Shadow galt bis Anfang der 1980er-Jahre als das Standardgefährt der Superreichen. Aber was machte dieses Modell damals so begehrt? Und was sollte der Autoliebhaber beim Kauf des stilvollen Klassikers beachten?

Wer damals etwas auf sich hielt, der fuhr Rolls Royce - aber nicht irgendein Modell: Der Rolls Royce Silver Shadow musste es sein. In den 1960er- bis zu Beginn der 1980er-Jahre war die kostspielige Edelkarosse ein regelrechtes Statussymbol. Man schwor auf den kunstvoll gestalteten, verchromten Kühlergrill, auf dem neben "Emily", der traditionellen Kühlerfigur des Hauses, zwei ineinander verschlungene "R" prangten. Zwei kleine Buchstaben, die eine der bekanntesten Automarken der Welt abkürzen: Rolls Royce. Die Gründung des britischen Unternehmens Rolls Royce reicht mittlerweile über 100 Jahre zurück. Zahlreiche Luxuslimousinen sind seitdem vom Band gelaufen. Doch kaum ein Modell erlangte den Bekanntheitsgrad des Rolls Royce Silver Shadow, der zwischen 1965 und 1980 produziert wurde und das Vorgängermodell Silver Cloud ablöste. Das neue Modell prägte nach seiner Einführung nachhaltig den Stil der Marke und brachte Liebhaber von teuren Autos über Jahrzehnte hinweg zum Schwärmen. Dem Autohersteller selbst brachte die Edelkarosse nicht nur Ruhm, sondern auch finanziellen Erfolg. Bis Produktionsende 1980 wurde der Rolls Royce Silver Shadow rund 29.000 Mal gebaut und avancierte zum Bestseller. Zum Vergleich: Das 100.000. Auto seit der Firmengründung 1904 stellte Rolls Royce erst 1985 fertig.

So edel die Rolls-Royce-Modelle mit ihrer typisch luxuriösen Ausstattung - feine Lederbezüge, edles Wurzelholz - auch daherkamen: Mit Adjektiven wie fortschrittlich oder wegweisend hätte wohl niemand die kostspieligen Karossen beschrieben. Besonders was die technische Ausstattung ihrer Limousinen anging, hielt Rolls Royce damals stur an alten Traditionen fest. Während beispielsweise Opel längst die Vorzüge einer selbsttragenden Karosserie erkannt hatte, ließ Rolls Royce das Blechgewand des Wagens noch auf einen darunter liegenden Rahmen schrauben. Mit dem Silver Shadow wagte sich der britische Autohersteller in technischer Hinsicht endlich auf neues Terrain. Für die Rolls-Royce-Fahrer, die aus Treue zur Marke nie etwas anderes gekannt hatten, bedeutete die Umstellung beim Rolls Royce Silver Shadow eine technische Revolution, die aber auch Nachteile hatte. Für die Besitzer war es dadurch nicht mehr möglich, ihren Wagen mit einem individuellen Blechkleid ausstatten zu lassen. Bei älteren Modellen musste der Aufbau nur aufgesetzt werden. Dadurch war theoretisch ein beliebiger Austausch möglich. Mit der selbsttragenden Karosserie war das allerdings nicht mehr zu machen. Aber auch das Innenleben des Rolls Royce Silver Shadow brachte Neuerungen - darunter eine moderne Einzelradaufhängung oder Scheibenbremsen.

Der Rolls Royce Silver Shadow - heute ein echtes Schnäppchen?

Damals konnten sich den Rolls Royce Silver Shadow nur wirklich gut betuchte Auto-Fans leisten. Wirft man heutzutage einen Blick in digitale Fahrzeugbörsen, scheint das einst so exklusive Modell mittlerweile für jeden erschwinglich zu sein, der etwas Geld auf der hohen Kante liegen hat. Manch einer bietet seinen gebrauchten Rolls Royce Silver Shadow im Netz schon für weit unter 10.000 Euro an. Als Schnäppchenjäger, der langfristig Freude an seinem Traumauto haben will, sollten Sie sich von solchen Sonderangeboten allerdings nicht zum Spontankauf verführen lassen, denn: Die Instandhaltungs- und Reparaturkosten der alternden Luxuskarossen sind in der Regel enorm. Das liegt zum einen daran, dass der Rolls Royce Silver Shadow mit einigen technischen Finessen aufwartet, von der selbst so mancher Profi-Schrauber überfordert ist. Dann ist guter Rat teuer. Zum anderen sind die Preise für Ersatzteile bei diesem Modell gesalzen: Allein ein Motor ohne Anbauteile kann mit 26.000 Euro zu Buche schlagen. Vor dem Kauf des Klassikers sollten Sie sich also eines bewusst machen: Wenn Ihr Rolls Royce Silver Shadow richtig rollen soll, müssen Sie viel Liebe und noch mehr Geld investieren.

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