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Ferrari Testarossa

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Ferrari Testarossa

26.08.2011, 18:48 Uhr | mp (CF)

Der Ferrari Testarossa gehört zu den absoluten Evergreens aus Maranello: Das 1984 vorgestellte Modell beerbte den Ferrari 512 BB und erinnerte gleichzeitig an den ehrwürdigen Ferrari 250 Testa Rossa von 1957.

In keiner Ausstellung und in keinem Bilderbuch zur Geschichte des Hauses Ferrari darf der Testarossa fehlen. Der klingende Name ist eine Hommage an den zwischen 1957 und 1961 gebauten Ferrari 250 Testa Rossa: Die mit „Rotkopf“ übersetzte Modellbezeichnung nahm damals Bezug auf die feuerrot lackierten Ventildeckel der Motoren. Dieses charakteristische Merkmal ist natürlich auch bei dem zwischen 1984 und 1996 gebauten  Ferrari Testarossa an Bord. Schon die überdurchschnittlich lange Bauzeit signalisiert den beachtlichen Erfolg des Models. Bis heute gilt der Testarossa nicht zuletzt dank seines publikumswirksamen Auftritts in der Kult-Serie „Miami Vice“ als eines der bekanntesten Modelle aus Modena. Wie wirksam eine Präsenz in Hollywood sein kann, erfuhr Ferrari bereits in den 1970ern. Damals löste der Ferrari 308 des TV-Ermittlers „Magnum“ einen regelrechten Italo-Sportwagen-Boom aus. Trotz des verhältnismäßig hohen Preises wurden im Laufe der Jahre über 7.500 Exemplare hergestellt – für einen Kleinserien-Autobauer wie Ferrari eine beachtliche Leistung. Ein wesentlicher Verkaufstreiber war der positive Anklang bei der Fachpresse: Der Sportwagen hatte nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes eine „große Klappe“, sondern gewann auch viele Vergleichstests.

Das Grundgerüst des Fahrzeugs basiert auf dem Ferrari 515 BB von 1976. Genauer gesagt teilt sich der Testarossa mit seinem Vorgänger die Plattform unterhalb der Karosserie, die sich unter anderem durch ihre - für damalige Verhältnisse - herausragende Verwindungssteifigkeit auszeichnete. Die ursprüngliche Leistung des 4,9-Liter-Motors lag bei 390 PS. Im Jahr 1991 folgte nach einer fünfjährigen Bauzeit der Facelift in Form des Ferrari 512 TR. Damit ging ein Leistungsschub auf 428 PS einher, den der Sportwagen-Hersteller durch eine modifizierte Auspuffanlage, größere Zylinder-Ventile sowie neue Airboxen erreichte. Die 1990er Jahre spiegelten sich auch optisch deutlich wieder. Vor allem die Front wurde gegenüber dem Ur-Model abgewandelt. Der durchgehend parallel verlaufende Grill wurde im Zuge dessen wie beim Ferrari 348 tb trapezförmig angeordnet. Daneben flachte die Erhebung im hinteren Teil der Motorhaube ab, während vorne ein zusätzlicher Lüftungsschlitz hinzukam. Unter dem Strich kam ein Erscheinungsbild heraus, das bis heute die „Marken-DNA“ von Ferrari symbolisiert. Der letzte Ferrari Testarossa kam 1994 in Form des 512 M auf den Markt. Die Leistung wurde einmal mehr auf nun 440 PS / 324 kW angehoben.

Klappscheinwerfer ade

Mit Ausnahme des Ferrari Enzo und des F50 handelte es sich dabei um den letzten Mittelmotor-Zwölfzylinder-Sportwagen des Hauses. Die Optik des Ferrari Testarossa wurde diesmal nur mit Samthandschuhen angefasst. Besonders auffällig war der Wechsel von den nach wie vor deutlich 1980er-geprägten Klappscheinwerfern auf moderne Klarglas-Leuchten. Das Heck wurde im Zuge dessen je rechts und links durch zwei neue, runde Leuchtelemente eingerahmt. An den Abmessungen hat sich beim „M“ gegenüber dem 512 TR nichts geändert: Noch immer umfasste das filigrane Fahrzeug 4480 × 1976 × 1135 mm. Das Trockengewicht konnte dagegen von 1473 auf 1455 Kilogramm reduziert werden. Der Sprint von null auf 100 km/h gelang dem letzten Sportwagen der Kult-Serie in nur 4,6 Sekunden und gipfelte in einer Spitzengeschwindigkeit von 315 km/h. Auch hier hat sich seit dem 512 TR nicht viel geändert: Der Vorläufer benötigte für die Beschleunigung auf 100 km/h 4,8 Sekunden und schaffte zügige 314 km/h in der Spitze. So viel Tempo hatte allerdings seinen Preis. Der Listenkurs betrug 1995 rund 332.000 DM. Der erste Ferrari Testarossa kostete noch 222.300 DM. Die Geschichte des erfolgreichen Sportwagens endete zwei Jahre später mit dem Nachfolger 550 Maranello.

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