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Ferrari 348 - Sportwagen mit Klasse

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Ferrari 348: Sportwagen mit Klasse

26.08.2011, 18:48 Uhr | ps (CF)

1989 - ein Jahr der Umwälzungen im politischen Tagesgeschehen. Zur gleichen Zeit freuten sich aber auch viele Luxusautoliebhaber über einen neuen Sportwagen: Der Ferrari 348 löste nach 15 Jahren die Baureihe 308 GTB/328 GTB ab.

Der Nachfolger des Ferrari 328 musste ein wahrlich schweres Erbe antreten: Die Baureihe wurde insgesamt knapp 15 Jahre lang produziert und erreichte einen beachtlichen Anklang bei den Ferrari-Freunden. Um nichts falsch zu machen, setzte der traditionsreiche Sportwagenbauer aus Maranello unverkennbar  auf das Erscheinungsbild des Ferrari Testarossa: Jener „rote Kopf“, so die Übersetzung der Modellbezeichnung, bestimmte zur Markteinführung bereits fünf Jahre lang die Ausstellungshallen der Ferrari-Händler. Die optischen Parallelen zur Hommage an den Ur-Testarossa der 1950er und frühen 1960er Jahren sind beim Ferrari 348 nicht lange zu suchen. Die Rückleuchten waren mit einer schwarzen Gitterabdeckung versehen, während für die Belüftung des Mittelmotors markante Lufteinlässe in den Türen sorgten. Genauso wie beim Testarossa wurde hinter den Einlässen je ein Ventilator platziert, der die Luft in den Motorraum weiterleitete. Die Karosserie fiel gegenüber dem 328er geräumiger und steifer aus. Die nunmehr selbsttragende Bauart kam weiterhin mit einem vier Zentimeter breiteren Radstand als noch beim 308 GTB daher. Der Ferrari 348 kam in den Karosserieversionen Coupé, Targa und Cabrio auf den Markt. Sämtliche Entwürfe gehen auf die Karosseriebau- und Designfirma Pininfarina zurück, die bis heute Ferraris Partner bei zahlreichen Modellen ist.

Die Handhabung des Sportwagens konnte durch den längs eingebauten V8  sowie dem hinter dem Differenzial sitzenden Getriebe gegenüber den Vorgängern weiter verbessert werden. Die Motorisierung kam bereits in einer ähnlichen Form beim 1973er Ferrari Dino 308 GT 4 zum Einsatz. Bei einem Hubraum von 3,4 Litern wusste der Ferrari 348 eine Leistung von 220 (300 PS) bis 235 kW zu entfachen. Im Hinblick auf eine Höchstgeschwindigkeit von circa 275 bis 278 km/h wurde der besagte V8 überarbeitet: Das maximale Drehmoment von 318 Nm tänzelte fortan bei 4200 Umdrehungen pro Minute. Der Sprint von null auf 100 km/h gelang dem bevorzugt in Ferrari-Rot georderten Sportwagen in rund 5,7 Sekunden. Auf Anhieb glückte diese Komposition leider nicht. Zahlreiche Fahrer beschwerten sich unter anderem über das Fahrgefühl sowie die Geräuschentwicklung im Innenraum des rund 1390 Kilogramm schweren Sportwagens. Stichwort Innenraum: Zur Serienausstattung des Ferrari 348 gehörten Ledersitze, elektrische Fensterheber, Zentralverrieglung, ABS sowie ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Gegen Aufpreis erhielt der Kunde das übliche Extra-Sammelsurium made in Modena.

Der Nachfolger: Ferrari 348 Spider

1993, also knapp ein Jahr vor der offiziellen Einstellung der Produktfamilie, enthüllte Ferrari auf dem Genfer Auto-Salon sowie der Luxusmeile „Rodeo Drive“ in Los Angeles den Ferrari 348 Spider. Zu den Veränderungen gegenüber dem Vorgänger gehörten eine Lackierung bis zur Unterkante des Fahrzeugs, eine um 15 kW erhöhte Leistung durch Veränderungen an Ventilen, Kolben und Ansaugtrakt sowie ein neu gerahmter Frontgrill. Weiterhin modifizierte Ferrari das Steuergerät, die Auspuffanlage und das Fahrwerk. Das Leistungsplus verkürzte die Beschleunigung von null auf 100 km/h auf 5,2 Sekunden und erhöhte die Höchstgeschwindigkeit auf 278 km/h. Im Innenraum blieb derweil mit Ausnahme der Sitze so ziemlich alles beim Alten. Ein halbes Jahr nach der Vorstellung wurden auch die Basismodelle mit den besagten Änderungen ausgestattet. Fortan hörten sie auf die Modellbezeichnungen GTB (tb) und GTS (ts). Der Ferrari 348 Spider wurde noch bis 1995 produziert. Von den etwa 1100 hergestellten Exemplaren ging rund die Hälfte in die USA. Insgesamt konnte der Sportwagen-Hersteller, der etwa 2500 Exemplare für die gesamte Serie einplante, seine Prognosen weitgehend erfüllen.

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