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Jaguar E-Type - Eine Sportwagenikone

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Jaguar E-Type: Eine Sportwagenikone

31.08.2011, 17:05 Uhr | fs (CF)

Elegant und doch gewöhnungsbedürftig, eine Ikone und ein Klassiker – der Jaguar E-Type ist ein Sportwagen, der noch heute die Herzen der echten Jaguarfans höher schlagen lässt. Er ist schnell und schön, so wie Raubkatzen sein müssen.

„Das schönste Auto der Welt!“ Diesen Satz sagte nicht etwa einer das Jaguar-Konstrukteure über den E-Type, sondern Enzo Ferrari. Der Jaguar E-Type ist, wenn man so will, das Maß aller Dinge, wenn es um Sportwagen geht, denn sein Stil wurde immer wieder kopiert, bleibt aber bis heute unerreicht. Was fasziniert die Autofahrer an diesem Wagen so sehr? Die halbe Länge des sportlichen Jaguars nimmt die Motorhaube ein und das kurze Heck war zu der Zeit, als der Wagen gebaut wurde, eine Art Revolution. Fahrer und Beifahrer sitzen praktisch genau vor der hinteren Achse. Seine Optik, aber auch seine Leistung und nicht zuletzt auch der Preis machten den Jaguar E-Type zu einem Jahrhundertwagen. Mit 265 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h war der Sportwagen aus England der bis dato schnellste Wagen, der in Serie ging. Das war in den 50er Jahren; in den folgenden Jahrzehnten legte Jaguar nach, denn 1964 stieg die Leistung auf 269 PS und 1971 noch einmal auf 276 PS. Was den E-Type aber besonders attraktiv machte, war der Preis, denn ein vergleichbares Preis-Leistungungs-Verhältnis gab es bei keinen anderen Sportwagen. Wenn Sie sich für den legendären Jaguar E-Type interessieren, dann müssen Sie heute mindestens 10.000,- Euro kalkulieren. Für ein Coupé können es schon mal 50.000,- Euro sein, wenn der Wagen gut in Schuss ist.

Vor über 50 Jahren gelang es den britischen Autobauern, einen Sportwagen vorzustellen, den die Welt in dieser Form noch nie gesehen hatte. Er sollte Traummaße haben, schlank und grazil, elegant und gleichzeitig rassig und vor allem kraftvoll sein, eben ein Wagen, der den Puls aller Sportwagen-Fans augenblicklich in die Höhe treiben würde. Die Geschichte des Jaguar E-Type begann 1956. Jaguar Chef William Lyons wollte einen ganz neuen, anderen Typ Wagen, denn der Jaguar XK kränkelte vor sich hin und fand kaum noch Kunden. Er beauftragte den Designer Malcom Sayer, einen Nachfolger zu entwickeln. Schon ein Jahr später gab es den ersten Prototyp und 1958 hatte der neue Sportwagen seine endgültige Form. Während William Lyons schon überlegte, mit dem Jaguar E-Type wieder in die Rennklasse aufzusteigen, bezweifelten Kritiker aus den eigenen Reihen, ob sich überhaupt mehr als 1.000 Kunden für den Wagen finden würden. Die Sorgen waren unbegründet, denn als der Jaguar E-Type 1961 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wurde, sorgte er weltweit für begeisterte Schlagzeilen. Eine Ikone war geboren. Mit einem Preis von damals 25.000,- Mark war der Sportwagen von Jaguar gegenüber einem Ferrari ein Schnäppchen, und es fanden sich im Laufe der nächsten Jahre deutlich mehr als 1.000 Kunden, die den E-Type besitzen wollten.

Der Jaguar E-Type – heute eine Legende

Es war nicht der Plan von Jaguar, mit dem E-Type in Serie zu gehen, sie wollten eigentlich einen kleinen elitären Kreis von etwa tausend Kunden, die den Wagen auch zu würdigen wissen, aber sie hatten die Rechnung ohne die Autohändler gemacht. Die flehten Jaguar schon kurz nach der Premiere in Genf an, doch bitte mit dem E-Type in Serie zu gehen. Am Ende wurden mehr als 72.500 Exemplare des rassigen Zweisitzers verkauft. Selbst die Amerikaner wollten die Katze aus Europa. Für den dortigen Markt musste der legendäre Sportwagen aus England allerdings ein wenig umgebaut werden und unter anderem auch auf seine typischen Katzenaugen verzichten, die das amerikanische Straßenverkehrsamt verbot. Dafür wurde der E-Type um 23 cm verlängert und um neun Zentimeter erhöht und ging in den USA als Familiencoupé an den Start. Der Beliebtheit tat das allerdings keinen Abbruch. In Europa sorgte die Ölkrise Mitte der 1970er Jahre dafür, dass Sportwagen an Popularität verloren, und so kam auch das Ende des E-Type von Jaguar. Am 12. Februar 1975 lief der letzte seiner Art vom Band, doch ein stahlblaues Exemplar schaffte es als Ausstellungsstück ins Museum of Modern Art in New York.

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