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Die Geschichte des Ferrari 308

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Die Geschichte des Ferrari 308

31.08.2011, 17:05 Uhr | cb (CF)

Mit dem Ferrari 308 ist der Firmengründer Enzo Ferrari ein Risiko eingegangen, das viele für zu hoch hielten, doch sein Mut wurde belohnt: Mit diesem Sportwagen kam das beliebteste aller Ferrarimodelle auf den Markt.

Gehören Sie zu den Autofahrern, die gerne einmal einen Ferrari fahren würden - aber nicht nur für einen Tag und unter Aufsicht, sondern dauerhaft? Und Sie können sich Ihren Traum nicht erfüllen, weil ein Ferrari zu teuer ist? Das muss nicht sein, denn es gibt einen Ferrari, der kein Vermögen kostet, der aber trotzdem alles das hat, was einen echten Ferrari ausmacht. Dieser Flitzer hört auf den Namen Ferrari 308 und ist heute ein echter Klassiker unter den Sportwagen aus Maranello. Anfang der 1960er Jahre beschloss Enzo Ferrari, ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Ihm schwebte dabei ein Wagen mit einem Mittelmotor vor. Im professionellen Rennsport waren diese Wagen schon seit einiger Zeit ein Thema, aber für ein Auto, das auf der Straße fahren sollte, war diese Konstruktion eher unüblich. Aber Enzo Ferrari beauftragte seinen Chefkonstrukteur Sergio Pininfarina trotzdem, einen Prototyp zu entwickeln, der auf der Basis eines Sechszylinders lief. Diesen Prototyp von einem neuen Sportwagen stellte Ferrari im Jahre 1965 auf dem Autosalon in Paris vor. Es gab durchweg sehr gute Kritiken, und so beschloss Enzo Ferrari drei Jahre später, den Wagen in Serie bauen zu lassen. Er gab ihm den Namen Dino. Nach einigen mehr oder weniger erfolgreichen Jahren kam 1975 ein neues Modell auf den Markt, das Ferrari 308 genannt wurde.

Zum damaligen Zeitpunkt konnte weder Enzo Ferrari noch die Konkurrenz ahnen, dass sich der Ferrari 308 innerhalb der zehn Jahre seiner Bauzeit zu einem der beliebtesten Sportwagen seiner Zeit entwickeln würde. Die ersten Modelle waren ein wenig ungewöhnlich, denn sie wurden mit einer Karosserie aus Polyester gebaut, erst später ging Ferrari dazu über, mit einer Karosserie aus Stahl zu arbeiten. Um ein wenig Abwechslung in die Serie zu bringen, wurde mit dem Ferrari 308 GTS ein Targa mit einem abnehmbaren Dach gebaut. Der Sportwagen Ferrari 308 GTB basierte noch auf den ersten Dino Modellen, hatte aber einen V8 Motor und eine etwas breitere Spur. Der neue WEagen war aber schneller, denn er war mit stolzen 255 PS statt 240 PS ausgestattet und beschleunigte auch deutlich zügiger. In den Jahren zwischen 1975 und 1981 verkaufte sich der Ferrari 308 mit einer Stückzahl von 2.897 recht gut. Als allerdings die Abgasbestimmungen verschärft wurden, verloren viele Ferrari Fans das Interesse an diesem Sportwagen: Ein „normaler“ 308 von Ferrari hatte vier Doppelvergaser, da diese aber als giftig und für die Umwelt zu schädlich eingestuft wurden, musste Ferrari sich etwas einfallen lassen und den Wagen umbauen. Der satte Sound, der den legendären Sportwagen bekannt gemacht hatte, war damit aber passé.

Ferrari 308 – ein echter Fernsehstar

Ferrari hat es immer sehr geschickt verstanden, seine Sportwagen zu vermarkten. In den 1980er Jahren wurde eine neue Krimiserie in den USA gedreht, und der Hauptdarsteller sollte einen rassigen und sehr sportlichen Wagen fahren. Es heißt, dass sich die Produzenten der Serie „Magnum“ mit Tom Selleck schon lange vor Drehbeginn für einen Ferrari 308 entschieden hatten, obwohl ihnen andere Angebote gemacht worden waren. Produkt Placement, wie es heute bekannt ist, gab es damals noch nicht, aber trotzdem wurden die Fernsehzuschauer auf den schicken roten Wagen aufmerksam, und der Name Ferrari war wieder einmal in aller Munde. Die Angaben, wie viele Fahrzeuge für die Serie verwendet wurden, schwanken zwischen sieben und siebzehn. Ein Modell wurde gerüchtehalber nur für die Standeinstellungen gebraucht. Auch der Sitz musste umgebaut werden, denn Tom Selleck mit einer Größe von fast 1,90 m sollte in diesem Wagen auch natürlich wirken. Das war Ferrari sehr wichtig, um zu zeigen, dass ein Auto von diesem Format auch etwas für große Menschen ist, die vielleicht bisher gemeint hatten, nicht in einen solchen Wagen hinein zu passen.

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