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Rolls Royce Corniche - Coupé und Cabrio

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Rolls Royce Corniche: Coupé und Cabrio

21.09.2011, 12:52 Uhr | nz (CF)

Die Modellbezeichnung Rolls Royce Corniche gibt es schon seit dem Jahr 1971: Zuerst benannte man die Coupé- und Cabrio-Ausführungen des Rolls-Royce Silver Shadow mit diesem Titel, später auch noch weitere Luxusmodelle.

Ursprünglich wurde der Rolls Royce Corniche nach der berühmten Küstenstraße bei Monaco benannt. Das Wort Corniche hat dabei eine ganz einfache Bedeutung, denn es heißt wörtlich übersetzt "Ufer-, Küsten- oder Klippenstraße". Erstmals fand die Modellbezeichnung von 1971 bis Mitte der 90er Jahre bei dem seit 1965 gebauten Rolls Royce Silver Shadows Verwendung. Die Coupé- und Cabriolet-Versionen wurden von Rolls Royce langjährigem Karosseriebauer Mulliner Park Ward in London hergestellt. Eine Zeit lang gab es auch ein Corniche-Modell von der Schwestermarke Bentley. Dieses wurde 1984 in Continental umbenannt – eine Produktfamilie, die heute noch immer das Aushängeschild der Volkswagen-Tochter ist. Überhaupt liegen die Wurzeln des Rolls Royce Corniche streng genommen im Hause Bentley: Schon 1930 benannten die Briten einen Prototypen auf Basis des berühmten Bentley Mark V entsprechend. Der erste, zwischen 1971 und 1986 gebaute Rolls Royce Corniche kombinierte urbritische Eleganz mit einer guten Portion Kraft. Hierzu verwendete das Traditionshaus einen potenten V8-Motor mit einer für damalige Verhältnisse neuartigen Alu-Silizium-Legierung und Alu-Zylinderköpfen.

Zwischen 1986 und 1989 folgte dann die Modellpflege zum Rolls Royce Corniche II. Dabei wurden die Chromstoßstangen durch leichtere Versionen aus Aluminium und Gummi ersetzt. Für das Öl verwendete der Hersteller fortan einen separaten Kühler. Weiterhin wurde das Fahrzeug nunmehr serienmäßig mit einem Antiblockiersystem ausgestattet. Neue Rückfahrleuchten, überarbeitete Sitze, ein Facelift für das Armaturenbrett sowie neue Felgen machten schließlich unmissverständlich deutlich, dass es sich hier um eine Neuauflage handelte. Obwohl Airbags zu jener Zeit bereits im Umlauf waren, musste der Rolls Royce Corniche II noch ohne die Luftkissen auskommen. Dieses Sicherheitsfeature wurde erst mit dem 1989 vorgestellten Corniche III nachgeholt. Die Airbags waren wohlgemerkt der einzige größere Unterschied zum Vorgänger. Ab 1993 produzierte und verkaufte Rolls Royce dann den Corniche IV im heutigen Stammsitz Crewe. Neben den mittlerweile serienmäßig eingebauten Airbags bot der Bolide eine FCKW-freie Klimaautomatik sowie eine neue Glasheckscheibe. Die letzten 25 Fahrzeuge der Serie, die 1995 vom Band liefen, erhielten einen Turbomotor und hörten offiziell auf die Modellbezeichnung „Corniche S“. Danach wurde es zunächst fünf Jahre lang ruhig um die ehrwürdige Produktfamilie.

Letzter Rolls Royce vor der Übernahme durch BMW

Im Jahr 2000 stellte Rolls Royce schließlich den Corniche V vor, der mit einem turbogeladenen 6,8 Liter großen V8-Motor ausgestattet war. Es handelte sich um die letzte Neuentwicklung vor der Übernahme durch den deutschen Automobilbauer BMW. Gleichzeitig war es auch der letzte Rolls Royce unter der Federführung der Volkswagen AG, die sich nach dem Verkauf ganz und gar der Schwestermarke Bentley widmete. In der Fachpresse wurde der ausladende Straßenkreuzer unter anderem als das teuerste und prachtvollste Cabrio der Welt bezeichnet. Als optische Basis verwendeten die Briten das Modell Rolls Royce Silver Seraph. Technisch entsprach das Modell allerdings dem Bentley Continental R. Wie auch die vorhergehenden Fahrzeuge aus dem Hause Rolls Royce war der letzte Corniche kein Schnäppchen: Der Listenpreis lag bei etwa 360.000 US-Dollar. Die fünfte Generation brachte es aber dennoch auf eine Anzahl von 374 produzierten Fahrzeugen. Das letzte Modell verließ am 30. August 2002 die Fertigungsstraße in Crewe. Fortan wurden dort nur noch Bentleys hergestellt.

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