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Ferrari 328 - Coupé und Cabrio

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Ferrari 328: Coupé und Cabrio

09.12.2011, 17:03 Uhr | am (CF)

Die roten Flitzer aus Italien sind der absolute Traum vieler Sportwagen-Fans. Selbst als Oldtimer verlieren Modelle wie der Ferrari 328 nichts von ihrem südländischen Charme. Was den flinken Sportler genau ausmacht, erfahren Sie hier.

Vom Band lief der Ferrari 328 vier Jahre lang zwischen 1985 und 1989 in unterschiedlichen Varianten. Als Coupé-Version verließ er unter der Bezeichnung Ferrari 328 GTB, was ausgeschrieben für "Gran Turismo Berlinetta" steht, die italienischen Werkshallen. Aber auch ein rassiges Cabrio-Modell mit dem Namen Ferrari 328 GTS (Gran Turismo Spider) kam auf den Markt. Als die Nobelkmarke aus Maranello ihr neuestes Zugpferd an den Start schickte, da trat es ein großes Erbe an. Der Vorgänger des Ferrari 328 war nämlich kein geringerer als der Ferrari 308 GTB, der nach zehn Jahren Produktionszeit immerhin zum meistverkauften Modell des Hauses avanciert war. Der neue Flitzer unterschied sich allerdings sowohl technisch als auch optisch von seinem veralteten Bruder. Hatte sich die Leistung des Ferraris 308 noch aus einem 3,0-Liter-V8-Ottomotor generiert, schlug nun im Herzen des 328 ein neues V8-Aggregat mit einem Hubraum von 3185 cm³. Mit dieser Maschine ausgestattet, brachte es der Ferrari 328 auf eine Leistung von 271 PS (199 kW) bei 7000 Umdrehungen pro Minute und übertraf damit den vom Jahre 1975 bis 1985 produzierten Ferrari 308 GTB um mehr als 40 Pferdestärken.

Bei dem vergrößerten Hubraum, der durch eine um 2 Millimeter erweiterte Bohrung und einen 2,6 Millimeter längeren Hub erreicht worden war, und der damit gesteigerten Leistung hörten die technischen Unterschiede zwischen den beiden Modellen aber schon auf. Beide 328-Varianten folgten ansonsten dem gleichen Aufbau wie die beiden 308-Modelle GTB und GTS Quattrovalvole und selbst bei der Übersetzung gab es keine Veränderung. Mit der PS-Zulage war der 328 jedoch immerhin schneller als sein Vorgänger: Wer die volle Power des Wagens ausnutzte, brachte ihn auf eine Höchstgeschwindigkeit von 263 Kilometern pro Stunde. Dabei sprintete das rote Geschoss in nur 6,4 Sekunden auf 100 km/h. Neben der gesteigerten Leistung lag die offensichtlichste Veränderung vom 308 zum Ferrari 328 im Bereich der Stoßstangen. Ein vormals scharfes Profil an der Front wurde, wie auch beim Heck, abgelöst durch flachere und rundere Formen. Die Wirkung des Italieners gewann dadurch etwas an Kraft, machte den Gesamteindruck aber auch um einiges einheitlicher. In der Länge unterschied sich der 328 mit 4255 Millimetern nur um etwa einen Zentimeter von seinem Vorgängermodell.

Ein Klassiker mit Alltagstauglichkeit

Ein weiterer Unterschied fand sich an der Lackierung der Stoßstangen, denn sowohl vorne als auch hinten wurden diese beim 328 nicht in Schwarz, sondern in der roten Farbe des Wagens lackiert. Mit seinem klassischen Italo-Style spiegelt der Wagen den Stil der 1980er Jahre wieder und das fanden auch schon die zeitgenössischen Fans der Marke. Zwar waren die Versionen 328 GTB und 328 GTS mit einer Produktionsrate von 2500 Stück pro Jahr nicht gerade kostengünstig, fanden aber dennoch reichlich Abnehmer. Vor allem die offene Version des Modells hatte viele begeisterte Anhänger. Wer sich einen der roten Sportler leisten wollte, erhielt ihn immerhin als "Einsteiger-Ferrari" für 117.500 Mark in Deutschland. Zur Ausstattung gehörten damals Ledersitze, elektronische Fensterheber und eine Zentralverriegelung. Noch heute kann der Ferrari 328 mit seiner alltagstauglichen Technik punkten und ist daher noch immer ein beliebtes Gebrauchsfahrzeug und Sammlerobjekt. Sind Sie auf der Suche nach einem der schicken Flitzer, dann erhalten Sie ein Exemplar bereits für einen Preis zwischen 30.000 und 40.000 Euro.

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