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Auto-Ratgeber: So bereiten Sie Ihr Auto auf die Kälte vor

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Autopflege  

So bereiten Sie Ihr Auto auf die Kälte vor

08.12.2016, 11:54 Uhr | mid

Auto-Ratgeber: So bereiten Sie Ihr Auto auf die Kälte vor. So machen Sie ihr Auto winterfest. (Quelle: imago)

So machen Sie ihr Auto winterfest. (Quelle: imago)

Die kalten Tage sind für viele Kraftfahrzeuge eine Herausforderung. Nach so einer kalten Frostnacht bleibt so manches Auto auf der Strecke und versagt dem Besitzer seinen Dienst. So bereiten Sie ihr Auto auf tiefe Temperaturen vor.

Bremstest auf ruhiger Landstraße durchführen

Einseitig wirkende Bremsen sind schon auf trockener Fahrbahn ein Sicherheitsrisiko. Doch wenn im Herbst Landwirtschaftsmaschinen schmierigen Schmutz auf der Straße hinterlassen oder sich in Senken erstes Glatteis bildet, kann dieser Mangel zu einer Rutschpartie in den Straßengraben führen.

Einen einfachen Bremstest können Autofahrer auf einer ruhigen Landstraße selber durchführen: Zieht das Auto bei einer kräftigen Bremsung nach einer Seite, steht der Werkstattbesuch an. Der Fachmann sollte auch aufgesucht werden, wenn die Bremsen beim Verzögern quietschen. Dann könnten sich die Bremsbacken gelockert haben. Ein Schabgeräusch weist meist auf abgenutzte Beläge hin.

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Ohne Gummipfleger haben Sie bei winterlichen Temperaturen oft das Nachsehen.

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Bei Minusgraden sind die Batterien stark gefordert

Gerade die Starterbatterien sind recht Kälte anfällig. Ein schwächelnder Stromspeicher kann da schnell einmal schlapp machen. Eine Batterie verfügt bei minus zehn Grad gerade mal noch über 65 Prozent ihrer Kraft, bei minus 22 Grad ist es gar nur noch die Hälfte.

Erst bei laufendem Motor Stromverbraucher einschalten

Deshalb raten Experten, größere Stromverbraucher wie die Heckscheibenheizung erst nach erfolgreichem Starten einzuschalten. Bei häufigen Kurzstreckenfahrten wird die Batterien möglicherweise nicht ganz voll geladen. Kurzstreckenpendler gehen daher auf Nummer sicher, wenn sie über Nacht ein Batteriefrischhaltegerät an den Stromspeicher anschließen. Starthilfekabel sollten für den Fall der Fälle ohnehin immer an Bord sein.

Winterdiesel tanken

Gerade Dieselautos haben es nicht leicht, denn anders als Benzin, das bis minus 45 Grad flüssig bleibt, nimmt Diesel bereits wesentlich früher eine geleeartige Konsistenz an. Deshalb wird ab Oktober an den Tankstellen der wesentlich temperaturfestere Winterdiesel angeboten, doch auch der kann bei Temperaturen unter minus 22 Grad schlapp machen.

Dickflüssiger Diesel - bitte kein Feuer machen

Keinesfalls sollte der Fahrer versuchen, den eingedickten Treibstoff mit Lötlampen oder anderen feuergefährlichen Hilfsmitteln wieder zu verflüssigen. Von dem alten Trick, den Diesel mit Benzin anzureichern, raten die Spezialisten ebenfalls ab. Denn das kann bei den modernen Selbstzündern schnell zu Motorschäden führen.

Auch an den Frostschutzmittel für den Kühler denken

Ein weiterer neuralgischer Punkt ist der Kühler. Denn wer nicht in ausreichendem Maß Frostschutzmittel eingefüllt hat, riskiert das Gefrieren der Flüssigkeit, was bei der Fahrt zur Überhitzung des Motors führen kann. Bis mindestens minus 25 Grad sollte der Kühler gewappnet sein. Das lässt sich leicht mittels eines Saughebers messen, den es für wenige Euro im Fachhandel zu kaufen gibt. Darüber hinaus bürgt das Frostschutzmittel auch noch für ausreichenden Korrosionsschutz im Innern des Kühlers.

Saubere Scheiben sind Pflicht

Auch die Scheibenwaschanlage für niedrige Temperaturen vorbereitet werden. Dafür hält der Fachhandel Zusätze für das Waschwasser parat, damit auch bei extremen Minusgraden die Scheibe noch gesäubert werden kann. Das ist extrem wichtig, da Dreck und Salz auf den Straßen die Scheiben im Winter schnell verschmieren lassen. 

Die Wischerblätter müssen sich im einwandfreien Zustand befinden, denn schmierende Wischer können rasch zu Blendeffekten führen und gefährliche Situationen heraufbeschwören.

Die richtigen Reifen aufziehen

Sommerreifen verlieren mit fallenden Temperaturen an Grip. Bei knapp über null Grad verhärtet sich die Gummimischung der meisten Modelle. Deshalb gilt die "Von O bis O"-Regel: Nach ihr sollten Winterreifen von Oktober bis Ostern am Fahrzeug montiert sein, um die Wetterlagen, bei denen Winterreifen vorgeschrieben sind, nach Möglichkeit abzudecken. Denn die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt mit dem M+S-Symbol versehene Winter- oder Ganzjahresreifen dann vor, wenn die Straßen mit Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte überzogen sind.

Licht-Test machen lassen

Wenn die Sonne schon am späten Nachmittag untergeht, fällt der Beleuchtung am Auto eine wichtigere Rolle zu als in den Sommermonaten. Nicht umsonst rufen der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) jeden Herbst zum Licht-Test auf. Den gesamten Oktober über können Autofahrer kostenlos die Fahrzeugbeleuchtung und Einstellung der Scheinwerfer in einem Betrieb der Kfz-Innung überprüfen lassen. Regelmäßig sollten Fahrzeugbesitzer selbst die Funktion aller Leuchten checken - dabei die Nebelschlussleuchte nicht vergessen und darauf achten, dass alle Lampengläser und Reflektoren klar sind.

Das sollte man in Winter immer an Bord haben

Immer an Bord sein sollten im Winter laut TÜV Thüringen ein Eiskratzer, ein Schneefeger, Wolldecken und ein Türschlossenteiser.

Und wer auf Nummer sicher gehen will, nicht vor einer zugefrorenen Autotür kapitulieren zu müssen, behandelt seine Türdichtgummis mit Talkum oder einem Silikonspray.


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