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Dodge Viper: Sportler der Extraklasse

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Dodge Viper: Sportler der Extraklasse

29.06.2012, 16:13 Uhr | ps (CF)

Zwei Jahre lang war sie verschwunden – Schuld war die Finanzkrise. Doch nun soll die Dodge Viper wieder automobiles Gift versprühen. Unter neuem Namen verspricht das neue Modell mehr Chic. Kann die Sportwagenikone das Versprechen halten?

Man schrieb das Jahr 2010, als Chrysler sich dazu entschied, die Produktion der Dodge Viper einzustellen. Die Finanzkrise hatte den Autohersteller in unruhiges Fahrwasser gebracht, sodass das Modell mit dem etwas prolligen Image und den charakteristischen zwei Rennstreifen dran glauben musste. Zwei Jahre später soll der Mythos nun wieder aufleben, allerdings unter neuen Vorzeichen. Das Augenfälligste ist hierbei der Name: Aus der Dodge Viper wird die SRT Viper. Damit wird das einstige Unterlabel SRT ("Street and Racing Technology"), das der damalige Konzern DaimlerChrysler 2003 für den hauseigenen Tuningbetrieb ins Leben rief, zum Programm. Man fragt sich warum, denn die im April 2012 auf der Auto Show New York vorgestellte SRT Viper hat zumindest äußerlich wenig mit Tuningmodellen gemein, die in der gehobenen Käuferschicht keinen guten, weil prolligen Ruf haben. Dabei macht das neue Viper-Modell einen durchaus seriösen Eindruck und könnte damit auch für eben jene eine Option sein, deren Portemonnaie etwas lockerer sitzt und die sich vom hiesigen Sportwagen-Einerlei etwas absetzen wollen. Denn die Dodge Viper ist auf europäischen Straßen ein recht seltener Gast – und würde somit durchaus für Aufmerksamkeit sorgen.

Preislich wird sich die Viper voraussichtlich um die 100.000 Euro bewegen. Kein Schnäppchen, aber immer noch günstiger als vergleichbare Modelle deutscher Autohersteller. Dafür bekommen Sie einen gereiften amerikanischen Sportler, der seinen Biss trotz der zweijährigen Pause nicht verloren hat. Dafür sorgt zum Beispiel der 8,4-Liter-V10-Saugmotor, der mit einem Biss ganze 649 Pferde töten könnte, während mehr als 800 Newtonmeter deren letzten Kräfte auf die Hinterachse übertragen, bis die 300 Stundenkilometer in der Spitze erreicht sind. Bleibt zu hoffen, dass sich unter den Pferden keines aus dem italienischen Mutterkonzern befindet, schließlich steht bei Fiat auch das Ferrari-Pferdchen im Stall. Dass "Mamma" bei der Entwicklung ihre Finger im Spiel hatte, merkt man der Dodge Viper auch in Sachen Design deutlich an. Im roten Blechkleid und mit der sogenannten Double-Bubble auf dem Dach erinnert die Viper entfernt an die Handschrift der Mailänder Designschmiede Zagato, wenngleich der Extraplatz für die Helme von Motorsport-Piloten bereits in den früheren Modellen vorhanden war. Auch beim Interieur hat man sich an italienischen Vorbildern orientiert und hat das billige Plastik aus vergangenen Zeiten durch edles Leder ersetzt.

Ami-Karre mit Italo-Chic

Liebhaber der klassischen Viper werden aber trotzdem nicht abgeschreckt, denn die bewährte Formensprache der Dodge Viper führt man auch unter dem Namen SRT fort. Allen voran, die gefühlt unendlich lange Motorhaube und deren Gegenpart, das knackige, stark abfallende Heck. Hieran werden sich wohl weiterhin die Geister scheiden. Für die einen ist dies die perfekte Form, andere sehen hierin nach wie vor die Prollkarre vergangener Tage. Doch gerade Letztere sollten nicht zu vorschnell urteilen, und zunächst einmal Platz nehmen im neuen Modell. Die neue Generation der Dodge Viper bietet mehr Platz und für das Auge mehr Luxus. Schwarzes und rotes Leder, dazu eine Harman-Kardon-Soundanlage und einen in der Mittelkonsole platzierten Bildschirm, über den sich alles Notwendige steuern lässt – auf Wunsch auch die Viper via Navi bis nach Italien. Es bleibt abzuwarten, ob die SRT Viper sich auf dem europäischen Markt durchsetzen kann oder als "American Pizza", die weder so richtig Amerika noch Italien ist, durchfällt. Der Belag sieht immerhin schon mal vielversprechend aus.

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