Sie sind hier: Home > Auto >

Project Detroit: Mehr Technik als Auto

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Project Detroit: Mehr Technik als Auto

23.07.2012, 08:29 Uhr | rk (CF)

Beim Project Detroit handelt es sich genau genommen gar nicht um ein Luxusauto, sondern um einen Technologieträger von Microsoft. Dabei geht es auch weniger um Motoren und andere PS-Spielereien, als um die Vernetzung von Auto und Internet.

Als Plattform für das Project Detroit hat man einen neuen Ford Mustang aus dem Jahr 2012 gesetzt, diesem aber die Hülle eines 1967er-Modells aufgesetzt. Welche Idee dahintersteckt, ist nicht so ganz klar, aber der Effekt ist unübersehbar, denn so fällt auf jeden Fall auf, dass eine Menge Zukunft in diesem Wagen steckt. Ziel von Microsoft war es, mit dem Concept Car aufzuzeigen, was in Sachen automobile Konnektivität bereits so alles möglich ist. Für den gewaltigen Show-Effekt holte die Softwareschmiede Ryan Friedlinghaus an Bord, der für die US-amerikanische Fernsehshow "Pimp my Ride" bekannt ist, in der heruntergekommene Fahrzeuge getunt und mit aller möglichen Unterhaltungselektronik aufgemotzt wurden. Und so ist der Mustang von Microsoft, dem man den wenig kreativen Namen "Micro-Stang" verpasst hat, auch eine eher prollige Erscheinung: Bullig und mattschwarz lackiert macht das Project Detroit mit blauen LED-Leuchten auf sich aufmerksam, die Kühler, Unterboden und Felgen erleuchten lassen. Das ist dann doch vielleicht ein wenig zu viel des Guten, geht es doch eigentlich darum, was in dem Wagen so steckt. Und hier findet sich so einiges aus dem Hause Microsoft, was ansonsten eher für multimediale Unterhaltung in den eigenen vier Wänden sorgt.

Das Herzstück des Project Detroit ist das 4G-Drahtlosnetzwerk, mit dem der Mustang ausgerüstet ist. Er sorgt dafür, dass das Concept Car stets in Verbindung mit dem World Wide Web bleibt. Anschließend hat man den "Micro-Stang" mit allem vollgestopft, was man in der Microsoft-Palette so Passendes finden konnte: Die Softwarekomponenten Windows 8, Windows Phone und Azure sowie Bing finden genauso einen Platz wie eine Xbox 360 und die Kinect. All dies bildet aber nur die Ausgangsbasis, denn das Project Detroit ist als Open-Source-Project geplant, das Entwickler dazu animieren soll, weitere Ideen zur Konnektivität von Auto und Internet zu entwickeln. Die Kinect, die eigentlich die Gesten von Konsolenspielern in Steuerbefehle umwandelt, kommt unter anderem als Einparkhilfe zum Einsatz, aber auch für die bessere Einschätzung für den umgebenden Verkehr, der in Echtzeit auf ein Display übertragen wird. Der Clou ist, dass das System auch dann funktioniert, wenn der Wagen parkt. Via Cloud verbunden, lässt sich das Signal auf ein Smartphone übertragen: Nähern sich dem Wagen ungebetene Gäste, lassen sich diese mit einem Anruf, der auf ein Lautsprechersystem übertragen wird, im besten Falle in die Flucht schlagen. Um sinnvolle Gadgets geht es beim Project Detroit allerdings nicht, sondern um die Frage, was überhaupt alles möglich ist.

Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen

Interessanter ist da vielleicht das Displaysystem an der Heckscheibe des "Micro-Stangs": Hierauf lassen sich nämlich nicht nur Videos abspielen – und sich so vielleicht ein Open-Air-Kino für Freunde veranstalten –, sondern auch Nachrichten an die Umwelt verschicken. Wer dem Hintermann mal so richtig die Meinung sagen will, dem eröffnen sich hier völlig neue Möglichkeiten. So ließe sich nach einem beherzten Überholvorgang auch dem jungen Mädchen im Wagen vor Ihnen ein nettes Kompliment machen. Dem automobilen Alltag näher kommt da schon der Einsatz von Microsofts Bing Maps. Mithilfe eines sogenannten Head-up-Displays können Navigations- und Verkehrsinformationen, aber auch andere wichtige Fahrinformationen direkt auf die Windschutzscheibe in das Sichtfeld des Fahrers und auch des Beifahrers projiziert werden. Wer solche Darstellungen als störend empfindet, kann sich auch auf dem Microsoft-Tablet über alle möglichen Fahrzeugdaten informieren. Ihr Beifahrer hat zu Unterhaltungszwecken übrigens ein eigenes Tablet, mit dem er auch das Display auf der Heckscheibe bedienen kann. Für Entspannung nach der Fahrt können Sie an der integrierten Xbox 360 entspannen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Ähnliche Themen im Web
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Shopping
Shopping
Vom Fleck weg gekauft: Beko Haushaltsgeräte
OTTO.de
Shopping
MagentaZuhause für 19,95 € mtl. im 1. Jahr bestellen
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017