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Ferrari 250 GTO: Teuerstes Auto der Welt

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Ferrari 250 GTO: Teuerstes Auto der Welt

26.07.2012, 08:56 Uhr | sd (CF)

Das teuerste Auto der Welt ist pastellgrün! Eine ungewöhnliche Farbe, zumal es sich um einen Ferrari 250 GTO handelt, den das innere Auge doch stets in ein rotes Blechkleid steckt. Der Klassiker wechselte für 28 Millionen Euro den Besitzer.

Natürlich ist ein Auto immer nur so viel Wert, wie ein Sammler dafür bereit ist, auszugeben. Beim Ferrari 250 GTO scheint die finanzielle Schmerzgrenze allerdings chronisch hoch zu liegen. Schließlich wechselten in der Vergangenheit immer wieder Klassiker aus Maranello den Besitzer für Millionenbeträge. Dass der pastellgrüne Ferrari 250 GTO nun zum teuersten Auto der Welt avanciert, mag aber nicht zuletzt auch daran liegen, dass gerade einmal 39 Exemplare davon gebaut wurden. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten, die aufgrund der Motorsport-Historie des Klassikers noch weiter befeuert werden. Denn was hat der Ferrari 250 GTO nicht alles an Titeln abgeräumt: Er war zwischen den Jahren 1962 und 1964 in zahlreichen Rennen erfolgreich wie den 12 Stunden von Sebring, den 1.000 Kilometern von Spa und in zwei aufeinanderfolgenden Jahren bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Nicht zu vergessen natürlich die GT-Weltmeisterschaften. Dass der "Spuk" bereits 1965 vorbei war und in Sachen Motorsport kein Hahn mehr nach dem heutigen Klassiker krähte, ist einzig der Schnelllebigkeit des Motorsports anzukreiden: Technisch gehörte der GTO schnell zum alten Eisen, aber für Sammler ist er heute Gold wert.

Dabei hätte es der Ferrari 250 GTO beinahe gar nicht auf die Rennstrecke geschafft. Und wer weiß, ob dann aus ihm der bis dato teuerste Klassiker aller Zeiten geworden wäre. Denn um zu damaliger Zeit an den GT-Weltmeisterschaften teilnehmen zu dürfen, schrieb der Motorsportverband FIA vor, dass von einem Modell mindestens 100 Exemplare produziert werden müssen. Der GTO brachte es aber nur auf 39. So griff man in Maranello in die Trickkiste und preiste den Klassiker als bloße Weiterentwicklung des Vorgängermodells 250 GT SWB an, von dem es bereits ausreichend viele Exemplare gab. Sofern nur die Karosserie überarbeitet und die Technik aus dem Vorgängermodell übernommen wurde, war dies streng nach Reglement. Dass im Ferrari 250 GTO aber auch ein neuartiges Getriebe schlummerte und sogar der Motor überarbeitet wurde, übersah die FIA allerdings und erteilte die sogenannte Homologation, sprich die Zulassung. Entsprechend steht das "O" in GTO für "Omologato". So war die Grundlage für den sportlichen Erfolg genauso gelegt wie für die Geburt eines Klassikers, der gut 50 Jahre später einmal das teuerste Auto der Welt werden sollte. Ob das wohl jemand geahnt hat?

Was macht den GTO zum teuersten Auto der Welt?

Wer heutzutage die Ehre hat, einen Ferrari 250 GTO zu Gesicht zu bekommen, kommt ob der Frage, warum solch ein Wagen aus Maranello nun mehrere Millionen Euro kosten soll, leicht ins Grübeln. Der Klassiker gilt zwar als italienische Antwort auf den Jaguar E-Type – an dessen Eleganz kommt der GTO aber nicht heran. Wirklich luxuriös wirkt die Motorsportlegende auch nicht – wie auch? Schließlich sollte er als Sportwagen Siege einfahren und nicht etwa der wohlhabenden Kundschaft schmeicheln. Also liegt der wahre Wert ganz woanders. Das stellt sich spätestens dann heraus, wenn der Zündschlüssel gedreht wird und der 3-Liter-Zwölfzylindermotor seine Arbeit aufnimmt. Mit 300 PS unter der Haube spurtet der Klassiker auf bis zu 300 Stundenkilometer – sofern man sich überhaupt traut, das teuerste Auto der Welt so schnell zu bewegen. Aber allein die Beschleunigung des bloß 1.000 Kilo schweren Rennboliden lässt seine Klasse erahnen. Bliebe noch eine Sache zu klären: Warum ist der 28-Millionen-Klassiker eigentlich pastellgrün? Dies war die Farbe des damaligen Sponsors "United Dominion Trust". Das Kreditinstitut unterstützte das englische UDT-Laystall-Team, für den der Rekord-Ferrari 250 GTO im Einsatz war.

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