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Range Rover Evoque: SUV und Womanizer

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Range Rover Evoque: SUV und Womanizer

26.07.2012, 08:57 Uhr | mp (CF)

Der Range Rover Evoque ist ein wahres Multitalent: Mit dem SUV haben Sie nicht nur Spaß im Gelände, sondern können auch bei den Damen punkten. Doch das fesche Design hat auch seine Tücken. Und so übernimmt am Ende vielleicht sie das Steuer.

Wer den Range Rover Evoque das erste Mal zu Gesicht bekommt, gerät erstmal ins Grübeln: Will ich den? Oder will ich den nicht? Aber das ist vielleicht schon der erste Fehler, den Sie begehen. Denn eigentlich müssten Sie sich fragen: Will SIE ihn? Und an dieser Stelle hat das Grübeln schnell ein Ende: Ja sie will! Der SUV aus dem Hause Land Rover ist vielleicht das männlichste Frauenauto, das Sie sich derzeit zulegen können. Fahren Sie mit dem Range Rover Evoque zum Einkaufen, fliegen dem SUV die Herzen der Damenwelt nur so zu. Er erntet neugierige Blicke und bringt Sie ins Gespräch. Der Effekt ist in etwa der gleiche wie zu Zeiten, als der neue Mini gerade auf den Markt kam – nur dass sich der Evoque nun auch für diejenigen eignet, die sich durch den Mini ihrer Männlichkeit beraubt fühlten. Wie ein Lifestyle-Produkt kommt der kleine Geländewagen daher – und das merkt man ihm leider auch immer wieder an. Dass der Range Rover Evoque mehr Style als Life sein will, erfährt man spätestens bei der zweitürigen Variante: Sieht schick aus, erweist sich aber im Alltag als äußerst unpraktisch, denn wer will schon Freunde, Kinder oder gar die Schwiegereltern zu akrobatischen Einstiegsaktionen zwingen? Wer nicht vorhat, ausschließlich alleine oder zu zweit in dem SUV durch die Stadt zu cruisen oder über Stock und Stein zu klettern, sollte auf vier Zugänge setzen.

Wenn Sie auf dem Supermarktparkplatz tatsächlich eine Frau kennenlernen und zu einer Probefahrt einladen sollten, machen Sie sich darauf gefasst, dass der Range Rover Evoque ihr viel besser stehen wird als Ihnen selbst. Das mag auch daran liegen, dass große Männer in dem SUV einfach ein wenig beengt sitzen, während das zarte Geschlecht mit einem tendenziell schmaleren Körperbau einfach wie angegossen in dieses Auto passt. Wer seiner Beifahrerin jetzt anbietet, selber einmal das Steuer in die Hand zu nehmen, der hat seinen Evoque allerdings vielleicht schon für immer verloren. Vielleicht können Sie das Ruder noch einmal herumreißen, wenn Sie einen Ausflug ins Grüne starten. Allerdings nicht zum Picknicken, sondern um das unbefestigte Gelände zu erkunden: Denn obwohl man es dem Range Rover Evoque wegen seines feinen Blechkleides kaum zutrauen würde, macht er gerade auf unbefestigtem Terrain eine gute Figur. Und im Gegensatz zu vielen anderen Möchtegern-SUV ist der Evoque sich nicht zu schade, sich auch mal richtig schmutzig zu machen. Hier kann der Brite endlich zeigen, aus welchem Hause er stammt. Selbst mit dem schwächeren 190-PS-Dieselmotor macht der Allradantrieb hier richtig Spaß – eindeutig mehr als auf glattem Asphalt.

Eine Investition in die Zukunft?

Wieder festen Boden unter den Füßen hat der SUV nämlich so seine Probleme, richtig in Fahrt zu kommen. Der Motor spricht erst mit einiger Verzögerung aufs Gas an, erreicht die 100 Stundenkilometer aber immerhin nach 8,5 Sekunden. Schluss ist dann bereits bei Tempo 200. Am besten, Sie halten die Geschwindigkeit, denn sobald es etwas langsamer zu Werke geht, enttäuscht der Range Rover Evoque mit einer doch recht schwammigen Lenkung. Wenn Ihr Knie dann auch noch all zu oft gegen die zu breite Mittelkonsole gestoßen ist, kommen Sie schließlich trotz des edlen Interieurs, das in drei Ausstattungsvarianten verfügbar ist, wieder ins Grübeln: Wer hat Ihr Herz am Ende tatsächlich erobert? Der stylishe Evoque oder doch Ihre sympathische Beifahrerin, die sogar die Fahrt durch den Schlamm mitgemacht hat. Vielleicht übernehmen Sie an dieser Stelle einfach die Rolle des Womanizers und räumen ihr zuliebe den Fahrersitz. Wer weiß, vielleicht ist das der Beginn einer großen Liebe – und Sie haben am Ende sogar Spaß daran, dabei zuzusehen, wie Ihre zukünftigen Schwiegereltern sich auf die Rücksitzbank zwängen? Die Investition in die Zukunft kostet Sie übrigens knapp 40.000 Euro.

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