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Reifen für Wohnwagen: So sind Sie auf der sicheren Seite

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Reifen für Wohnwagen  

So sind Sie auf der sicheren Seite

14.03.2014, 15:16 Uhr | mid

Reifen für Wohnwagen: So sind Sie auf der sicheren Seite. Reifen für Wohnwagen: So sind Sie auf der sicheren Seite (Quelle: Hersteller)

Reifen für Wohnwagen: So sind Sie auf der sicheren Seite (Quelle: Hersteller)

Die ersten schönen Tage des Jahres haben uns bereits viel Sonnenschein geschenkt. Wohnwagen-Fans starten bereits in die neue Saison, doch bevor es auf große Tour geht, sollte das mobile Heim auf Vordermann gebracht werden. Vor allem die Reifen sollten im Fokus der Ferienvorbereitungen stehen.

Spezielle Vorschriften für Wohnwagen-Reifen

Wie bei allen Kraftfahrzeugen darf der Wohnanhänger natürlich keine HU-relevanten Mängel etwa an der Brems- und Lichtanlage oder auch der Gasanlage aufweisen. Außerdem gilt der Bereifung besonderes Augenmerk. Denn hier gelten laut der Prüforganisation KÜS spezielle Vorschriften und Nutzungsregeln.

Keine alten Reifen für Tempo-100-Gespanne

Neben einem ausreichenden Restprofil - gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter, empfehlenswert sind mindestens drei Millimeter - spielen das Alter und die Art der Reifen eine wichtige Rolle. Bei Wohnanhängern, die eine Geschwindigkeitsfreigabe bis Tempo 100 besitzen, dürfen die Pneus generell nicht älter als sechs Jahre sein.

Das Alter erkennt der Halter an der DOT-Nummer an der Reifenflanke, die das Datum der Produktion angibt. Der vierstellige Code lässt sich leicht entziffern. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Produktionsjahr.

Wohnmobile und -wagen mit speziellen Pneus

Eine weitere Besonderheit bei Freizeitmobilen sind spezielle, verstärkte Reifen, mit denen viele Wohnmobile und Caravans ausgestattet sind. Hier gibt es zwei Arten, die wegen ihres unterschiedlichen Aufbaus mit verschiedenem Luftdruck gefahren werden. Ob ein Fahrzeug diese Reifen überhaupt nutzen darf, steht in den Fahrzeugpapieren. Außerdem unterscheidet sich das Fahrverhalten der verschiedenen Reifentypen, deshalb muss das Fahrzeug immer einheitlich bereift sein.

Zwei Spezialtypen und ihre Eigenschaften

Sogenannte "Reinforced"-Reifen haben eine Verstärkung an der Seitenflanke und sind komfortabel ausgelegt. Hier ist ein Luftdruck zwischen 2,5 bar und 3,5 bar empfehlenswert.

Daneben gibt es "Commercial"-Reifen mit einer verstärkten Lauffläche. Ursprünglich waren sie für Nutzfahrzeuge konzipiert. Sie weisen eine härtere Gummimischung auf und sind auf eine hohe Haltbarkeit ausgelegt. Hier muss der Luftdruck laut KÜS um ein Bar höher angesetzt werden. Er sollte also zwischen 3,5 bar und 4,5 bar liegen.

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