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Studie zu Fahrerassistenzsysteme: Viel hilft nicht immer viel

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Fahrerassistenzsysteme  

Viel hilft nicht immer viel

17.03.2014, 17:25 Uhr | SP-X

Studie zu Fahrerassistenzsysteme: Viel hilft nicht immer viel. Studie zu Fahrerassistenzsysteme: Viel hilft nicht immer viel (Quelle: Hersteller)

Studie zu Fahrerassistenzsysteme: Viel hilft nicht immer viel (Quelle: Hersteller)

Immer mehr Hersteller bieten für ihre Modelle eine Vielzahl von Sicherheitssystemen an. Beinahe zum Standard zählen heutzutage schon die Parkpiepser. Und angesichts der immer unübersichtlicheren Autos kommen Heck-Kameras in Mode. Doch wie gut schützen die Assistenten vor Parkremplern? Eine Studie liefert ein durchwachsenes Ergebnis. Beim Rückwärtsfahren kann eine zu große Zahl an Helfern sogar für erhöhte Unfallgefahr sorgen.

Heck-Kameras bieten besten Schutz

Grundsätzlich sind Heck-Kameras die besten Helfer für sicheres Zurücksetzen. Allerdings nur, wenn nicht auch noch Parkpiepser an Bord sind, wie nun die Studie des US-amerikanischen Versicherungsinstituts IIHS zeigt. In einem Praxistest mit 111 Probanden fanden die Experten heraus, dass eine Rückfahrkamera allein knapp 50 Prozent aller Kollisionen mit statischen Hindernissen im toten Winkel der Spiegel verhindert.

Zu viele Helfer wiegen die Fahrer in falscher Sicherheit

Akustische Einparksensoren kommen nur auf einen Wert von knapp unter zehn Prozent. Beide Helfer in Kombination, würde man meinen, müssten das Ergebnis verbessern. Tun sie aber nicht: Waren sowohl Kamera als auch Piepser an Bord, wurde die Kollision nur in rund 25 Prozent der Fälle vermieden.

UMFRAGE
Welche Assistenten bietet Ihr Auto beim Rückwärtsfahren?

Die Wissenschaftler erklären das damit, dass sich die Fahrer durch den Abstandspiepser in falscher Sicherheit gewogen und weniger aufmerksam auf das Kamerabild geschaut haben.

Kamera und Piepser in bestimmter Konstellation top

Deutlich besser schnitt die Kombination von Kamera und Piepser bei sich bewegenden Objekten ab. Dort kam es nur in rund sechs Prozent der Versuche zu einer Kollision, während es mit der Kamera in knapp zwölf und mit den Piepsern allein in fast 40 Prozent der Fälle krachte.

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