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Ratgeber Reifenkauf: So finden Sie die besten Reifen für Ihr Auto

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Ratgeber Reifenkauf  

So finden Sie die besten Reifen für Ihr Auto

30.03.2015, 12:49 Uhr | Holger Holzer, SP-X

Ratgeber Reifenkauf: So finden Sie die besten Reifen für Ihr Auto. Ratgeber Reifenkauf: Worauf man achten sollte. (Quelle: imago)

Ratgeber Reifenkauf: Worauf man achten sollte. (Quelle: imago)

Sind Ihre Sommerreifen schon alt und fast abgefahren wie Slicks? Dann müssen schnellstens neue Pneus her. Aber wie stellt man das am cleversten an? Unser Reifen-Ratgeber klärt alle Details von Größe, Hersteller über die Kosten und die Frage, wo man die neuen Reifen am besten kaufen sollte.

Mit dem reinen Austausch gegen das Vorjahresexemplar ist es manchmal nicht getan: Beim nun anstehenden Reifenwechsel benötigen manche Autofahrer gleich komplett neue Pneus. Aber worauf sollte man beim Kauf achten?

Wann brauche ich neue Reifen?

Reifen sollten gewechselt werden, wenn sie älter als zehn Jahre oder zu stark abgefahren sind. Auch wenn der Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter Restprofil fordert, empfehlen Experten, Sommerreifen bereits bei drei Millimetern zu wechseln, bei Winterreifen sind vier Millimeter die Untergrenze.

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Reifenwechsel: Auch nur zwei möglich

Häufig sind die Reifen auf den Antriebsrädern schneller runtergefahren. Dann reicht es, nur diese zu wechseln. Am besten nimmt man wieder Pneus vom gleichen Typ. Mischbereifung ist zwar grundsätzlich erlaubt, solange man nicht Radial- und Diagonal-Reifen mixt. Da die Diagonal-Bauart jedoch nur noch für Oldtimer in Frage kommt, ist das ein eher theoretisches Problem.

Trotzdem ist eine Bereifung mit stark unterschiedlichen Pneus aber nicht zu empfehlen, da sich das Fahrverhalten verändern kann. Das frische Paar montiert man unabhängig von der Antriebsart auf der Hinterachse, da sie für die Fahrstabilität verantwortlich ist.

UMFRAGE
Greifen Sie zu Billigreifen?

Wo finde ich die Reifengröße?

Besitzer eines alten "Fahrzeugscheins" finden die zulässigen Standard-Dimensionen dort unter den Ziffern 20 und 21 beziehungsweise 22 und 23. Zusätzliche Größen werden häufig im Feld 33 unter "Bemerkungen" aufgeführt. Komplizierter wird es, wenn beim eigenen Auto die 2005 eingeführte zweiteilige "Zulassungsbescheinigung Teil I" den Fahrzeugschein ersetzt. Dort ist nur noch die kleinste zulässige Größe angegeben.

Die restlichen Dimensionen finden sich in der beim Neuwagenkauf mit ausgelieferten EU-Übereinstimmungserklärung (auch COC-Papier genannt). Die Liste ist allerdings auch nicht erschöpfend, je nach Achslast und Höchstgeschwindigkeit sind auch andere Dimensionen erlaubt. Hier fragt man am besten den Fachmann. Alternativ bieten die großen Reifenhersteller auf ihren Internetseiten Suchmaschinen an, die anhand der Fahrzeugdaten die passenden Pneus ermitteln.

Sind breitere Reifen besser?

Meistens gilt: Je größer die Felgen und je breiter die Reifen, desto besser stehen sie dem Auto. Gleichzeitig steigt der Preis mit mehr Durchmesser und Aufstandsfläche stark an. Jenseits der Optik bieten breite Pneus aber noch weitere Vorteile: Zumindest auf trockener Fahrbahn bremsen sie besser. Und auch die Kurvenstabilität erhöht sich. Allerdings sind Breitreifen anfälliger für Aquaplaning und steigern den Verbrauch. Gleichzeitig bieten sie weniger Federungskomfort. Am Ende ist die Wahl also in erster Linie von Geschmack und Geldbeutel abhängig.

Auch Premiumhersteller haben günstige Pneus

Von ausgesprochenen Billigreifen, meist aus China importiert, ist in der Regel abzuraten. Bei Tests von Autoclubs und -zeitschriften schneiden sie immer besonders schlecht ab. Zu den Testsiegern zählen meist die Pneus der großen Premiummarken Continental, Michelin, Goodyear-Dunlop, Pirelli und Co.

Wer weniger Geld ausgeben will, fährt mit Markenherstellern aus der zweiten Reihe aber nicht schlechter. Zudem haben viele Premium-Hersteller preisgünstige Tochtermarken im Programm (Continental/Uniroyal oder Goodyear/Fulda), die nicht immer die allerneueste Technik, aber durchaus solide Kost bieten. Die Wahl hängt auch vom eigenen Fahrprofil ab: Wer viel und gerne sportlich unterwegs ist, sollte nicht ausgerechnet beim Reifenkauf sparen. Wer nur gelegentlich in der Stadt unterwegs ist, braucht sicher nicht das neueste Hightech-Modell.

Sommerreifen sind im Winter billiger

Wer auf den Cent schaut, kauft antizyklisch: Winterreifen im Sommer und Sommerreifen im Winter. Dabei muss man aber in der Regel mit Modellen aus dem Vorjahr Vorlieb nehmen, die neuesten Pneus gibt es erst zum Start der neuen Saison. Häufig wichtiger als der minimale Innovationsnachteil: Die Zusatzreifen müssen bis zum Wechsel irgendwo gelagert werden. Dafür braucht man einen geräumigen Keller oder eine eigene Garage.

Reifen im Baumarkt kaufen?

Reifen gibt es mittlerweile überall: im Autohaus, beim Reifenhändler, im Internet und im Baumarkt. Besonders günstig ist letztgenannte Quelle, allerdings finden sich dort häufig eben jene nicht empfehlenswerten Billigreifen aus China. Auch im Internet werden solche Problempneus gerne offeriert. Es gibt allerdings auch zahlreiche seriöse Spezialseiten für den Reifenkauf. Viele davon haben auch Werkstattpartner vor Ort, die die Montage übernehmen.

Wer nur den nackten Reifen kauft, muss ihn nämlich noch von einem Fachmann auf die Felge ziehen und auswuchten lassen. Vermeintliche Billigangebote vom Baumarkt oder über Ebay relativieren sich dann schnell, denn der Monteur am Wohnort nimmt in solchen Fällen häufig höhere Preise, als wenn die Pneus bei ihm direkt gekauft werden. Auch an die Entsorgung der Altreifen sollte man beim Kauf denken; Fachbetriebe übernehmen das in der Regel für ihre Kunden.

Neue Gummis erst einfahren

Wer neue Reifen auf den Achsen hat, sollte diese zunächst vorsichtig einfahren. Nicht nur, weil sie möglicherweise etwas anders reagieren als die vorher verwendeten Exemplare. Sondern auch, weil sie noch nicht den vollen Grip haben. Wenn Reifen aus dem Werk kommen, sind sie extrem glatt, da sie beim Vulkanisieren mit einem silikonähnlichen Trennmittel eingesprüht werden. Das sorgt dafür, dass die fertigen Pneus nicht an ihrer Form festkleben - führt aber auch zu vermindertem Halt auf Asphalt. Erst nach 200 bis 300 Kilometern ist die Beschichtung verschwunden, zudem wird die Reifenoberfläche leicht aufgeraut und greift dann besser. 

Mehr zum Thema Reifen, Reifenwechsel, Luftdruck und RDKS und finden Sie in unserem Sommerreifenspecial.

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