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Motoröl: Altes Öl kann dem Motor schaden

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So wichtig ist der Ölwechsel  

Startprobleme durch zu altes Motoröl

19.10.2015, 11:51 Uhr | mid

Motoröl: Altes Öl kann dem Motor schaden. Symbolbild: Nur sauberes Öl schmiert zuverlässig. (Quelle: Castrol)

Symbolbild: Nur sauberes Öl schmiert zuverlässig. (Quelle: Castrol)

Motorölwechsel ist lästig, kostet Zeit und Geld. Viele Autofahrer nehmen es deshalb mit den Wechsel-Intervallen nicht so ganz genau. Das kann sich vor allem im Winter rächen - denn altes Motoröl verzeiht der Motor irgendwann nicht mehr.

Altes Öl - Motor startet nicht

Die Leistungsfähigkeit nimmt im Verlauf der Zeit ab. Fremdstoffe reichern sich an, was zu einem Eindicken des Schmierstoffs führt. Ist das Öl zu alt, kann sich Kondenswasser in der Motorlüftung bilden und ansammeln. Dann springt der Motor bei Frost womöglich nicht an, weil der Anlasser es nicht mehr schafft, die Kurbelwelle durchzudrehen.

"Frisches Öl verhindert ein Einfrieren der Motorlüftung, senkt außerdem den Energiebedarf beim Anlassen und entlastet somit die Batterie", sagt Volker Clasen, Technik-Experte des Motorölherstellers Castrol. "Das macht im Winter oft den Unterschied zwischen einem problemlosen Start und dem Anruf beim Pannendienst aus."

Neue Motoren empfindlicher als ältere

Und auch auf das "richtige" Öl kommt es an. "Schmierstoffe, die nicht die vom Hersteller vorgeschriebene Qualität aufweisen, sind nicht winterfest", sagt Clasen. Klassische mineralölbasische Motorenöle entsprächen nur noch in den seltensten Fällen den Vorgaben der Hersteller. Als Faustregel gelte: Je neuer ein Aggregat ist, umso empfindlicher reagiert es auf den Einsatz qualitativ unzureichender Öle.

Zudem wirkt sich laut Castrol die Qualität des Öls auch auf den Verbrauch aus. Demnach steigern die dickflüssigen Varianten den Energiebedarf beim Kaltstart im Vergleich zu vollsynthetischen Motorenölen um ein Viertel. "Wer fast nur Kurzstrecken absolviert, bekommt das besonders deutlich zu spüren", sagt Clasen.

Hoher Verbrauch bei Kurzstrecken

Bei niedrigen Außentemperaturen sei das Motorenöl noch zähflüssig und die Reibung im Motor entsprechend hoch, weil Lager und bewegliche Teile noch nicht optimal mit einem Schmierfilm versorgt werden. Der Verbrauch innerhalb der ersten 30 Sekunden nach dem Start kann dann hochgerechnet 20 Liter Kraftstoff und mehr pro 100 Kilometer betragen - das gilt selbst für Kleinwagen.

Im Vergleich zu Schmierstoffen mit einer höheren Viskosität verringern Leichtlauf-Öle den Verbrauch insgesamt um bis zu vier Prozent. Denn moderne Leichtlauf-Öle bleiben bei niedrigen Temperaturen dünnflüssig, sorgen für eine schnellere "Durchölung" und senken den Verbrauch.

Hier finden Sie das passende Motoröl

Informationen zur jeweils aktuellen Norm und zum passenden Öl für jedes Fahrzeug halten die Autohersteller und Fachwerkstätten bereit. Alternativ kann über die Typschlüsselnummer des Fahrzeugs aus der Zulassungsbescheinigung das passende Öl identifiziert werden. mid/ts

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